Lokativ

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Der Lokativ ist ein Spezialfall des Ablativs, welcher die Beziehung einer Sache oder eines Abstraktums zu einer anderen Sache oder Abstraktum beschreibt.Der Lokativ bezieht sich auf die räumliche oder örtliche Relation und kann dabei drei Beziehungen ausdrücken:

  • a) die Nähe zum Bahnhof/ Bahngleis / Zug (wegen LokAmotive)
  • b) die Nähe zur nächsten Taverne / Spelunke / Kaschemme / Kneipe / Ranzschuppen (wegen Lokal)
  • c) die Nähe zum nächsten petit cabinet / Toilette / Pott / Wasserklosett (wegen Lokus)

Herkunft

Bereits im alten Rom wurde seit Kaiser Augustus der Lokativ benutzt. Dies verwirrt Historiker, da zu dieser Zeit die Lokomotive noch gar nicht erfunden war. Verschwörungstheoretiker sprechen vom "Römer-Zuh-Komplott". Da es in Rom aber schon Kneipen und die Cloaca maxima gab, konnte mit dem Lokativ ausgedrückt werden, wie nah man am Vergnügungsviertel oder an der Kanalisation wohnte.

Verwendung

Sollte in einem Satz eine Lokomotive auftauchen, wird der Lokativ verwendet. Beispiel: ohne Lokativ --> "Die Bahn verspätet sich heute um 15 Minuten."

mit Lokativ --> "Den Zuch kommt n büschn späta."

Hierbei werden alle Artikel in beliebige andere Artikel des Akkusativ umgewandelt, "er" wird durch "ä" ersetzt und ein leichter Akzent wird angeschlagen.

Will man sich nach der nächsten Kneipe erkundigen, kann man sich mit dem Lokativ leichter helfen. Beispiel: ohne Lokativ --> "Entschuldigung, wo befindet sich hier die nächste Kneipe?"

mit Lokativ --> "Wo jibbet den wat zu saufen hia?"

Das Interrogativpronomen des Lokativ zerfällt hier in zwei Teile, nämlich "wo" und "hia".

Manchmal wird der Lokativ aber auch implizit formuliert, d.h. er taucht im Satzbild selbst gar nicht auf. Beispiel: ohne Lokativ -->"Ich muss auf die Toilette".

mit Lokativ -->"Ich muss Pipi und A-A".

Hierbei wird die adverbiale Bestimmung (auf die Toilette) akkusativisch umschrieben, welches aber eher in der Umgangssprache üblich ist. Der Lokativ selbst ist hier unsichtbar.