Live

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Live bezeichnet eine Übertragungsart in der Fernsehwelt, die zur Täuschung der Zuschauer verwendet wird. Der Begriff leitet sich ab von dem denglisch-amerispanischen Wort Livalukush, was soviel bedeutet wie: "Geil Alter, die Vollidioten glauben wirklich, das wäre ungeschnitten!"

Die Anfänge

Mitte der 1570er Jahre lebte ein König, der auf seine alten Tage blind geworden war. Er konnte nicht mehr zu den Ritterspielen gehen, da seine gebrechlichen Knochen ihm dies unmöglich machten.
So schickte er nach seinem Hofnarren, der von seinem Balkon aus die Ritterspiele beobachten und ihm davon erzählen sollte. Jedoch reichte der Blick des Hofnarren nicht bis ganz auf den Festplatz, und deswegen mussten weitere fünf Strumfhosendeppen antanzen, sich in Reihen aufstellen und weitersagen, was der vorherige gesagt hatte.
Das Pech des Königs war nur, dass es eben Hofnarren waren, daher dichtete jeder der munteren Gesellen eine Kleinigkeit hinzu. Am Ende kam dann so wirres Zeug raus, dass sogar der letzte Hofnarr oben beim König kapierte, dass das nicht stimmen konnte. Er erzählte es trotzdem dem König, der das Ganze unumwunden glaubte.
Die Narren dachten sich "Wie geil, der alte Sack glaubt das auch noch" (wodurch auch der Begriff Livalukush geprägt wurde) und legten jedes Mal noch einen drauf. Diese Lügen führten dazu, dass der König - entsetzt darüber, dass auf seinem Ritterturnier munter gevögelt wurde - den großen Templerkrieg anordnete, den er aber nicht mehr erlebte. Daher wurde der Befehl von König Artus ausgeführt.
Von Generation zu Generation überliefert, wurde die Liveübertragung (also ein direkter Übertragungsweg, der noch hübsche Effekte mit Photoshop für Arme und Windoof Moviemaker hinzufügt) Zwischen 1960 und 1970 erneut ausgegraben und zum ersten Mal im Fernsehen angewendet.

Liveübertragungen in BRD und DDR

Da die Wirtschaft ständig nach Mitteln sucht, um den Verbrauchern neue sinnbefreite Billigfabrikate unterzujubeln, die schon Schrott sind, wenn sie aus der Fabrik kommen, wird in der BRD bis heute munter "live" übertragen. Die Werbepausen können für teures Geld gemietet werden, um für Staubsauger, nutzlose Onlineseiten für Partnersuche und für Dopingmittel zu werben. Da jede Liveübertragung jedoch Pannen haben kann, die bei aufgezeichneten Sendungen rauskaschiert werden, muss vorher für die Sicherheit der Werbung gesorgt werden. Mit höflich angekündigten Werbepausen beschwichtigen die Moderatoren das Publikum, die bei einer Liveübertragung natürlich keine Werbung erwarten. Das ist auch der Grund dafür, dass man niemals in dieselbe Liveshow zweimal reinkommt.
In der DDR gab es keine Liveübertragungen, da es auch keine Werbung gab. Die damalige Planwirtschaft machte Werbung unnötig und zerstörte damit die Existenzberechtigung einer Liveshow. Und selbst wenn man eine Liveshow gemacht hätte - was nur dem Publikum zuliebe passiert wäre, äußerst unwahrscheinlich - hätte die Stasi nach der ersten Folge sofort die Kabel geklaut, um die Sender erpressen zu können.

Arten von Liveshows

Es gibt echte und nur scheinbar echte Liveshows, dazu hier mehr:

Echte Liveshows

"Echt" ist freilich komplett gelogen, aber was ist das heutzutage nicht (abgesehen von Stupidedia)? Eine solche Sendung wird am Ort des Geschehens von der Kamera erfasst, vom Moderator kommentiert, über zweiundvierzig verschiedene Bearbeitungsserver (Photoshop, Windoof Bewertungskomitee, etc.) an die Satelliten geschickt und von da aus an die Fernseher der ahnungslosen Zuschauer weitergesendet. Diesen langen Umweg kann man an der minimalen Verzögerung erkennen, was keinesfalls an der großen Distanz liegt, nein - sondern an der langen Ladezeit von Microsaft Windoofs Live Moviemaker.

Liste von echten Liveshows

  • Wetten, dass...? Hier werden die jämmerlichen Versuche einiger Rekordjäger aufgezeichnet, wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Quoten sind seit dem Wechsel des Moderators (Früher Thomas Gottschalk, jetzt Markus Lanz) von 2% auf 1% gefallen, was für das ZDF ein echter Schock ist.
  • DSDS (Die "Liveshows") Die von Dieter Bohlen erfundene und von Schwuchteln wie Bill Kauleiste alias Lucius Malfoy, Tom Kauleiste und Bruce Darnell als Jury sowie von Kai Pflaume und Razan Eckes (um nur einige zu nennen) als Moderatoren geführte Sendung dient der Findung von sogenannten Gesangstalenten, die meist eine tragische Hintergrundgechichte haben und nur aufgrund des Mitleidsfaktors gewinnen.
  • Das Supertalent (Die "Liveshows") Ebebfalls von Dieter Bohlen erfunden, dient diese Show der publiken Bloßstellung von hirntoten Vollidioten, die glauben, sie wären talentiert. Daher der Name: Das Supertalent, ironisch gemeint.

Nur scheinbar echte Liveshows

Wenn sie vorm Fernseher sitzen und es kommt eine Sendnung, die den Anschein erweckt, live zu sein, dann Achtung: Nur das verpixelte, nahezu unsichtbare kleine Wörtchen LIVE neben dem Senderlogo bestätigt, dass die Sendnung wirklich live ist.

Liste von nur scheinbar echten Liveshows

  • TV Total Bevor die Sendung anfängt, wird man auf Bro 7 vorher noch vom Moderator, Stefan Raab, begrüßt. Dieser kündigt die Sendung an und macht sogar einen spontanen Eindruck, jedoch ist es fake: Die Sendung wird aufgezeichnet, was auch die Auschnitte aus der Sendung erklärt, die vorher in der Werbung laufen.
  • Das Supertalent Das, was zum durch-den-Kakao-ziehen von Assis dient, landet hier: Die Bauchrolle, Hühnerverrückte alte Schachteln und solche, die gerne singen könnten. Auch diese Show macht den Eindruck, live zu sein, ist es aber nicht. Tja, Pech, Herr Bohlen.
  • DSDS Auch von dieser Sendung gibt es eine zur Hälfte aus Vollidioten bestehenden und mit bezahlten Assis, die sich zur Schau stellen bestückte Pseudo-Live-Version. Wer lieber eine alte Schallplatte auflegt als sich Menderes, den ewigen Looser anzuhören, der ist hier genau Richtig. Denn Menderes ist nach 1000 Versuchen weitergekommen, gleich wieder rausgeflogen und darf jetzt (offiziell) nicht mehr teilnehmen.

Verzögerte Liveübertragung beim Superbowl

Beim Superbowl 2004 entblöste Justin Timberlake nachweislich absichtlich während der Halbzeitshow einen von Janet Jacksons Nippeln. Da der Superbowl weltweit übertragen wird, erlitten mehrere 100 Millionen Zuschauer einen schweren Schock und mussten medizinisch behandelt werden. Christliche Extremisten sind sogar davon überzeugt, dass besagter Nippel das Antlitz des Antichristen höchstpersönlich abbilde. Um weiteren derartigen Skandalen vorzubeugen wird der Superbowl seitdem mit einer etwa 30 sekündigen Verzögerung "live" ausgetrahlt, um gegebenenfalls noch genug Zeit zu haben, einen dicken, schwarzen Balken über versehentlich oder absichtlich zu Schau gestellte unsittliche Körperregionen legen zu können.

Siehe auch