Lindsay Lohan

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Lindsay Lohan ist eine amerikanische Teilzeitschauspielerin und -musikerin sowie Vollzeitdrogenabhängige. Geboren wurde sie am 26. Juli 1986 unter dem Namen ex-ct728/12/2. Sie ist das Produkt eines missglückten Klonversuchs des amerikanischen Ronald McDonald Impersonators Scott Thompson aka Carrot Top. Daher sind gentechnisch gesehen seine Eltern auch ihre. Da es in den USA Minderjährigen aber weder gestattet ist, Alkohol zu trinken noch Klonversuche durchzuführen und Thompson zum Zeitpunkt des Versuchs noch keine 21 Jahre alt war, musste er den Vorfall vertuschen und die kleine ex-ct728/12/2 zur Adoption freigeben.

Bis zu ihrem dritten Lebensjahr wuchs sie im erz-katholischen Waisenhaus zur Goldenen Gans im New Yorker Stadtteil Bronze auf. Dort gab man ihr auch den Namen Lindsay Lohan. Der Vorname ist altpygmäisch und bedeutet in etwa "die, die auf den teuren Perser uriniert hat". Lohan nach der heiligen Lohanna. Schon früh erkannten die Pinguinfrauen Lindsays großes Talent. Sie wussten nur nicht wofür, weswegen sie Lindsay ersteinmal ins Kellerverlies sperrten. Dann schleppten sie das Mädchen auf etliche beauty contests und Talentwettbewerbe mit. Meistens endete es damit, dass Lindsay zusammen mit einem Elvis-Imitator die Nationalhymne singen musste und unter tosendem Appaus "U-S-A! U-S-A!" skandieren durfte.

Eines Tages sah ihr dabei Starscout und Kinderbelästiger Peewee Herman zu und war so begeistert, dass er sie als Jungmoderatorin für den Disney-Milchzahn-Club engagierte. Herman war es auch, der Lindsay an das junge Ehepaar Dina Latrina Moe und DMX vermittelte. Als Aushängeschild einer retardierten Clipshow für retadierte Kleinkinder und mit einem soziopathischen Yuppie-Elternhaus im Rücken stand der Karriere des New Yorker Vorzeigegörs also nichts mehr im Wege.

Schauspielkarriere

Nach Auftritten im Antenne-Bayern-Kindertelefon und in unzähligen Werbespots (u.a. für Öttinger koffeinfreies Kinderbier und Kellogs Frostys natriumformaldehydsulfoxylat-arme Frühstücksflocken) hagelte es bald Filmangebote. So viele, dass sie bis 1998 brauchte, um alle durchzulesen. Zu diesem Zeitpunkt stand nur noch ein einziges Angebot offen, was sich jedoch als Glücksfall herausstellte. Ihre Darstellung der Zwillingsschwestern Mütze und Glatze im "Doppelte Lottchen"-Remake "Angriff der Klonkrieger" verhalf ihr zu 25 Emmy-Nominierungen (was nach ihr nur noch der Ratte Scrat aus Ice Age gelang) und machte sie über Nacht berühmt.

Erfolge

Ihren ersten richtigen Box-Office-Hit landete Lohan aber erst 5 Jahre später an der Seite der langsam aber sicher verwelkenden Jamie Lee Curtis. Im Film „Freaky Friday“ spielt sie eine Psychopathin, die ihre Mutter tötet und ihr die Haut abzieht, um so verkleidet in deren Alltag einzutauchen. Eine normale Body-Switch Komödie also, die aber durch den unverbrauchten Charme seiner jungen Hauptdarstellerin und die leichtfüßig-intellektfreie Inszenierung punkten konnte und zum Überraschungshit avancierte.

Im Folgejahr warf sie zwei weitere Kinofilme auf den Markt, die Autobiografie "Confessions of an Underaged Drug Queen", welche sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern durchfiel, und den wesentlich erfolgreicheren Psychothriller "Girls Club". Der Film handelt von 4 weiblichen Astronauten, die einen Hexenclub gründen, um Saddam Hussein, welcher sich im Körper einer Ziege reinkarniert hat, an der Übernahme sämtlicher Subway- und Starbucks-Fillialen zu hindern. Für ihre Darstellung der psychisch völlig stabilen Candy Heroin erhielt Lohan 251 Bambi-Nominierungen, was vor ihr nur dem großen Buzz Lightyear gelungen war.

2005 übernahm sie in "Herbie Fully Loaded", einem auf wahren Begebenheiten basierenden Sozialdrama über die Autoporno-Industrie, die Rolle der Puffmutter Anna L. Figg. Die Times schrieb in ihrer Kritik:

"Zu keiner Sekunde nimmt man Lohan ihre Rolle ab. Ihr fehlt jegliche Eleganz, jegliche Eloquenz und jeglicher Esprit der echten Anna L. Figg. Sie spielt wie Tom Cruise auf Crack, nur schlechter. Vor allem im Zusammenspiel mit VW Käfer Herbie, der hier ein Paradebeispiel für method acting gibt, werden ihr schauspielerischen Defizite deutlich und letztlich muss man sich fragen, ob die Rolle nicht besser mit einer derilierenden Hirschkuh besetzt worden wäre."

Trotz allem war der Film an den Kinokassen ein Erfolg. Mel Gibson selbst sprach sogar vom besten Film, den er je gesehen hat und schaute ihn sich ganze 12 Mal im Kino an.

Rückschläge

Lohans zweiter Film im Jahr 2006 behandelte auf komische Weise das Thema Geschlechtskrankheiten. Lohan spielt die junge, AIDS-kranke Ashley, die auf einer Party den syphilis-kranken Jake (Chris Pineapple) küsst. Auf magische Weise vertauschen sich so die Krankheiten der beiden, was im Laufe des Films für einige Verwirrung und Lacher sorgt. Die breite Masse schien diese Thematik jedoch nicht anzusprechen, weswegen der Film seine Ausgaben nur gerade so wieder einspielen konnte und der Regisseur enthauptet wurde.

Es folgten Nebenrollen in "Robert Altman's Last Radio Show" und "Bobby", zwei richtig, richtig schlechten Filmen, auf die hier auch gar nicht näher eingegangen werden soll. Experten machten ihre persönlichen Probleme zu dieser Zeit für die Rollenauswahl verantwortlich. Schließlich besann sich Lindsay jedoch und drehte wieder anspruchsvollere Filme. Sie spielte die Hauptrollen in "Georgie Rule" - der langersehnten Kinoversion von "Die Super Nanny" - und "Ich weiß, wer mich getötet hat", ein halbfiktiver Film über die 78er Aufstände der Lepra-Zombies.

Neue Projekte

Aktuell dreht Lindsay zwei weitere Blockbuster. In Mel Gibsons "Die Passion Christi 2" wird sie Jesus Christus spielen, der allen Erwartungen zum Trotz doch nicht am Kreuz gestorben ist. Pharisäer-Terroristen haben ihm jedoch das Herz gestohlen und durch eine elektrische Batterie ersetzt. Diese muss nun ständig mit Elektroschocks aufgeladen werden. Des Weiteren wird sie neben Robert Downey Jr. in der Videospielverfilmung von "Heroin Hero" zu sehen sein. Regie wird niemand geringeres als der deutsche Star-Regisseur Uwe Boll führen. Experten sprechen jetzt schon von einem sicheren Anwärter auf die Goldene Himbeere.

Musikkarriere

Lohan hatte schon früh das Bedürfnis, der Welt zu zeigen, dass sie mehr drauf hatte als nur hübsch auszusehen. 2004 demonstrierte sie mit ihrem Debüt-Album "Speak" dann auch eindrucksvoll, dass sie nicht nur schauspielern, alkoholkrank und drogensüchtig sein konnte, sondern auch fremdgeschriebene, eindimensionale Texte zu fremdproduzierter, eindimensionaler Musik gesangsähnlich vortragen konnte.

"Speak"

Der Longplayer beinhaltete 12 Songs, darunter die sehr erfolgreiche Single-Auskopplung "Rumors", in welcher sie mit Gerüchten um ihre etwas zu große Tierliebe aufräumt. Die Pop-Rock-Nummer belegte in den amerikanischen Billboard-Charts einen beachtlichen 106. Platz und schaffte es in Indien sogar auf Platz 1. Daraufhin konvertierte Lohan zum Hinduismus. Als der Titel auch in Mexiko und Israel auf Platz 1 sprang, verfiel sie für wenige Tage in eine tiefe Glaubenskrise. "Speak" erhielt dreifach Messing.

Da Lindsay mittlerweile nicht mehr minderjährig war, konnte man endlich auch auf den Faktor Sex zurückgreifen. Unter der Regie irgendeines zivilisierten Navajo Indianers räkelte sie sich im zugehörigen Musikvideo in Hotpants vor CGI-Hintergründen. Dass der Clip in keinerlei Relevanz zum Text des Liedes stand, war dabei beabsichtigt und sollte nur noch einmal die Ambivalenz der menschlichen Existenz demonstrieren.

Zweites Album

Ihr zweites Album, das einen viel zu langen Titel hat, kam im Dezember 2005 heraus und fand so gut wie keine Beachtung. Warum auch.

Neues Projekt

Aktuell arbeitet Lohan an einem Konzeptalbum mit der viel zu früh verstorbenen Amy Winehouse und dem merkwürdigerweise noch lebenden Pete Doherty. Von was genau dieses Konzeptalbum handeln könnte, weiß man nicht. In Fankreisen wird davon ausgegangen, dass es entweder um lustige Frisuren geht oder um die philosophische Auseinandersetzung mit Immanuel Kants Erstlingswerk "Kritik der reinen Vernunft".

Private Probleme

Lindsay Lohan nach ihrer Festnahme im Oktober 2007

Mehr Schlagzeilen als mit ihren Filmen macht Lindsay mittlerweile mit ihrem immer ausschweifenderen Privatleben. Ihr exzessiver Lebensstil - sie überfährt liebend gerne Wasserhydranten und alte Frauen, coloriert ihr Haar mit illegalen Tönungen aus Amsterdam und bückt sich lieber ohne als mit Unterhöschen - ist ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse.

Liebeskummer

Alles fing 2004 an, als Lindsay einen Zickenkrieg mit Ashlee Simpson, der hässlichen, mittlerweile nicht mehr ganz so krummnasigen Schwester von Ash, dem Pokemonfänger, begann. Ashlee hatte Lindsay während einer Beziehungspause den Freund Lord Voldemort ausgespannt, was nicht nur sie sondern auch 50 Cent und viele kleine Mädchen ärgerte und so zu vielen hysterischen Berichten im Rolling Stone Magazine und anderen Teenagermagazinen führte.

Der Verlust ihrer ersten großen Liebe schien nicht spurlos an Lindsay vorbeizugehen. Zuerst versuchte sie, Lord Voldemort eifersüchtig zu machen, indem sie sich ein paar Mal beim Sex mit dessen bestem Freund Harry Potter ablichten ließ. Als der Erfolg dieser Aktion ausblieb, begann Lohan sich immer öfter auf Partys herumzutreiben und eine Viertkarriere als wandelndes Werbeplakat für Wodka und billigen Champagner zu starten.

Da sie dachte, dass man auch von Jacky Cola einen Bierbauch kriegt, begann sie zudem mit einer Kokain-Diät. Die tat ihr sichtlich gut und innerhalb von wenigen Wochen war der 1,65 große Rotschopf auf ästhetische 29 Kilo erschlankt. Selbstbewusst wie sie nun war (ein weiterer Nebeneffekt der äußerst effektiven Kokain-Diät) ignorierte sie die bösen Medien, welche sie noch immer für zu dick befanden.

Falsche Freunde

Stattdessen tat sie sich mit den stadtbekannten Cowgirl-Größen Bang Bang Hilton und Bold Bitch Britney zusammen - zwei weitere sehr selbstbewusste Frauen - und machte ein paar Wochen lang mit ihnen Hollywood-City unsicher. Sie bekamen den Spitznamen "The three stooges" (zu dt.: die drei kleinen Schweinchen) und gerüchteweise war der Männerverschleiß auf ihren Clubtouren größer als die Anzahl unschuldig Hingerichteter in Texas. Bald aber zerstritt sich das Trio (Hilton behauptete, Lohan hätte fette Schenkel, Lohan nannte Hilton flachbrüstig und Britney stahl beiden die Geldbörse) und Lindsay zog wieder alleine um die Häuser und Koks.

Auto-Unfälle

2005 machte Lohan kurzzeitig positive Schlagzeilen, als sie nüchtern drei Auto-Unfälle innerhalb eines Jahres baute und damit wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass prominente Frauen (und natürlich nur solche!) nicht Auto fahren können. Für diese Leistung erhielt sie den VH1 "Big in '05" Award. Lohan selbst machte für diese Vorfälle jedoch ihre Diät verantwortlich. Diese sei so kräftezehrend, dass sie trotz ihrer 25 Kilogramm Lebendgewicht zu schwach gewesen sei, um das Lenkrad festzuhalten.

Gesundheitliche Probleme

2006 verschlimmerte sich ihr körperlicher Zustand weiter und sie wurde vier Mal ins Krankenhaus eingeliefert. Dem ersten Mal lag erneut ein Schwächeanfall zu Grunde. Sie hatte es nicht mehr geschafft, sich auf den Beinen zu halten und war so unglücklich auf zwei herumliegende Glasscherben gefallen, dass sie sich die Pulsschlagadern ihrer beiden Arme zerschnitt. Es folgte im gleichen Monat ein weiterer Krankenhausaufenthalt wegen Verschluckens einer Mini-Brezel. Des Weiteren wurde sie im Juni wegen Kopfläusen eingeliefert und im November noch einmal wegen schwerer Verkalkung und Rohrbruch zweiten Grades.

Erste Festnahme

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Anfang 2007 gab sie zu, dem bösen Geist des Alkohol verfallen zu sein und besuchte freiwillig mehrmals Treffen der Anonymen Alkoholiker. Mit großem Erfolg, denn es dauerte immerhin ganze vier Monate bis Lohan am 26. Mai unter Einfluss von Alkohol mit ihrem Mercedes Benz SL, Cabrio, 2008, magentablau, mit eingebauter Mini-Bar, automatischem Fensteröffner und stereotypem, quotenschwarzem Beifahrer, gegen eine Wand fuhr, die aus schlafenden Mexikanern bestand. Die herbeigerufene Polizei stellte im Kofferraum des Wagens auch noch einen geknebelten Matt Damon und 3 kg Kokain sicher, welches Lohan jedoch laut eigener Aussage "nur für einen Freund aufbewahrt hatte". Trotz allem wurde sie festgenommen, kam jedoch wieder frei, nachdem sie der gesamten Polizeistation ein Mittagessen bei McDonalds zahlte.

Drogenprobleme

Zwei Tage später lieferte sie sich auf Rat eines kleinen grünen Kobolds, der ihr in der Nacht erschienen war, selbst in eine Entzugsklinik ein. Nach 45 Tagen und einigen lustigen PR-Fotos checkte sie aber wieder aus. Laut offizieller Aussage weil sie sich geläutert fühlte. Verwandten jedoch soll sie gesagt haben: "They tried to make me cut my hair down, I said no, no, no..."

Es dauerte jedenfalls nicht lang, da folgte der nächste Eklat. Zu ihrem 21. Geburtstag schmiss Lindsay eine Riesen-Party, welche sie von der Spirituosenmarke Ouzo 12 sponsorn ließ. Aus bisher nicht bekannten Gründen bekamen aber nur ihre guten Freunde Ouzo 12 ausgeschenkt. Der Rest musste sich mit billigem Schnaps begnügen. Dementsprechend schlecht war die Stimmung an diesem Abend und die Party wurde ein Reinfall.

Zweite Festnahme

Deprimiert und daher verständlicherweise stark alkoholisiert verfolgte Lohan nach Ende der Feier den Partyveranstalter in ihrem Auto, um Rache zu nehmen. Dieser verständigte daraufhin unnötigerweise die Polizei, welche Lohan und den Veranstalter kurze Zeit später streitend auf einem Parkplatz antraf. Die Polizei stellte bei Lindsay einen Alkoholwert von 3,2 Promille fest. Dieser lag über dem noch legalen kalifornischen Limit von 1,5 Promille. Des Weiteren wurde erneut Kokain konfisziert, welches Lohan in einem Sandsack und zwei Chipstüten aufbewahrt hatte.

Dieses Mal kam sie nicht so glimpflich davon. Neben einer hohen Kaution wurde Lohan zu einem Tag "Grey's Anatomy" schauen verdonnert sowie zu einem 10-Jährigen Anti-Drogen-Anti-Alkohol-Anti-Demokraten-Programm bei Scientology, zu 11 Tagen Sozialarbeit in einer Apotheke und 13 Roundhouse-Kicks von Chuck Norris. Lohan beteuerte: "Ich bekenne mich schuldig, ich gebe niemand anderem die Schuld. Ich gelobe mich zu bessern und danke Gott, dass außer ein paar Mexikanern niemand verletzt wurde." Sie hat mittlerweile erneut in eine Entzugsklinik eingecheckt.

Öffentliches Engagement

Lindsay Lohan ist keine überzeugte Tierschützerin. Sie trägt gerne Tierfell und engagiert sich nicht seit einigen Jahren für PETA. Jedesmal wenn im Fernsehen wieder ein paar Baby-Robben von Kanadiern totgehauen werden, klatscht sie und freut sich. Sie versucht auch nicht gegen den Welthunger vorzugehen und lässt sich nicht mit afrikanischen Kindern ablichten, die treudoof in die Kamera schauen und fast so abgemagert sind wie Lohan selbst. Sie lacht über den Klimawandel und schaut weder Galileo noch Welt der Wunder, wie Leon. Außerdem mag sie Bono von U2 nicht.