Lindenstraße

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Mutter Beimers schönster Cliffhänger.

Die Lindenstraße ist eine Fernsehserie im GEZ und gilt noch als die beste deutsche Filmproduktion. Die erste Folge wurde am 8. Dezember 1882 um 18:41 Uhr und 2 Sekunden ausgestrahlt. Seither läuft die Lindenstraße wöchentlich. Die 71000. Folge lief am 30. Januar 2005. Ursprünglich sollten die Filmrollen eigentlich schon 1933 verbrannt werden.

Die Lindenstraße spielt in der Rotlichtmeile von Berlin. Die billige Vorabendserie muss sehr zum Leidwesen der GEZ ganz ohne Mercedes-, BMW- oder Wolfswagen-Schleichwerbung auskommen, weil es in der betreffenden Stadt schon lange keinen Platz mehr für Autos gibt.

Hauptperson ist Mutter Beimer, die lustige Putzfrau aus der Werbung von Müllers Milch. Da die Serie als ein repräsentatives und lebensnahes Prestigeprojekt des Westfernsehens gilt, werden alle gesellschaftlichen Randgruppen wie Ausländer, Inländer, Studenten, Wehrdienstverweigerer, Tokio-Hotel-Fans und Schauspieler durch einen kompliziert ermittelten Quotenschlüssel repräsentiert.

Das Bemerkenswerte an der Serie ist, dass in keiner der Episoden je etwas passiert. Alle langweiligen Spannungsmomente werden durch einen Cliffhanger am Ende der Folge dargestellt.

Politische Hintergründe

Drehbuchautor und Regisseur Hans W. Geißendörfer hat mit der Lindenstraße die politische Linke wie auch die Grüne Bewegung im deutschen Vorabend-Fernsehen etabliert.

Nach ersten Schätzungen kann davon ausgegangen werden, dass 80% der Lindensträßler (wie z.B. Andy Zenker) Wähler der "Linken", 15% der Grünen (z.B. Momo Sperling als Inbegriff der mittelschichtigen Subkultis) und nur max. 5% (eigentlich nur Else Kling) Anhänger der CSU sind und selbst sie ging mittlerweile den Weg der FDP. Seit dem Ausscheiden von Olaf Kling hat auch die NPD die Fernsehserie verlassen.

Siehe auch