Leine (Fluss)

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In einem Rettungsboot lässt sich die Leine trockenen Schiffsrumpfes beschiffen. Dabei bleibt manche Leine sogar trocken, wenn man in die Leine schifft.

Die Leine ist ein Fluss in einem Land, in dem es vor allem Wind und Quallen gibt.

Name

Der Name ist vorgermanischen, vermutlich keltischen Ursprungs. Er bedeutet so viel wie "silber-schäumendes, in gleißendem Sonnenlicht dahinrauschendes Wasser" und änderte sich in alt- und mittelhochdeutscher Zeit über Launiga, Linaguha, Launiha, Lahagina, Larragia, Linaugaha und Lanaginaha zu schließlich Linaha, ehe sie etwa ab Mitte des 15. Jahrhunderts als Leine bezeichnet wurde.

Landschaftsbild

Die Leine ist 7,32 m breit und 2,44 m tief. Das Gefälle beträgt 0,8 Promille. Die Aue sind links und rechts 21,35 m breit und werden durch einen Damm von 1,89 m Höhe begrenzt. Die Auenvegetation besteht aus Rollrasen. Der Fluss selbst hat sich dieses Bett und diese Aue geschaffen, damit er sein Hochwasser schneller abführen kann und dieses schneller zu Orten tragen kann, die flussabwärts liegen. Der Flusslauf ist gerade. Sind Richtungsänderungen notwendig, hat die Kurve einen festen Radius, für dessen Mindestgröße es Vorschriften gibt. Bäume gibt es nicht.

Fließgeschwindigkeit

Die Leine hat ihre Fließgeschwindigkeit aus ästhetischen Gründen vereinheitlicht und 0,8 m/s gewählt.

Mündung

Die Leine mündet nach 281 Kilometern in die Aller, die ihrerseits 200 Meter neben dem Zusammenfluss entspringt und mit einem Abfluss von einem halben Weizenglas pro Sekunde gegenüber 62 m³/s der Leine, die als hydrografischer Hauptfluss gelten müsste, deutlich kleiner ist.

Nebenflüsse

Wichtige Zuflüsse der Leine sind die Mölme, die Pofe, die Söllse, die Schwülste, die Sülse, die Nase, die Vase, die Föfe, die Pöse, die Möse, die Reese und die Weese.

Vegetation

Bei diversen pflanzenkundlichen Begehungen wurden neben dem erwähnten Rollrasen vor allem Pappteller mit Ketchupresten, Regenschirme, Real-Einkaufswagen, Fahrräder und leere Flaschen eines südniedersächsischen Bieres nachgewiesen.

FFH-Gebiet "Leineaue"

Bei Salzderhelden wurden 1999 zwischen dem Rollrasen der Leineaue zwei Poa-Gräser gepflanzt, da Niedersachsen noch dringend ein FFH-Gebiet ausweisen musste. Seitdem ist der Bereich Naturschutz- und FFH-Gebiet. Das Betreten ist strengstens verboten. Das Naturschutzgebiet befindet sich allerdings in einem schlechten Erhaltungszustand: ein Poa-Gras starb im Sommer 2003, das andere leidet unter starkem Nährstoffeintrag und Trittbelastungen. Ferner befürchtet man die genetische Verarmung der Salzderheldener Poa-Population. Nach heftigen Attacken diverser polemisierender Naturschutzverbände, die außerdem bemängeln, dass die beiden Graugänse Schnucksi und Knucksi bei ihrer Rast in der Leineaue keine Nahrung finden konnten, wurde versucht, das Naturschutzgebiet "Leineaue" in Biotopverbundmaßnahmen zu integrieren. Das nächstgelegene Poa-Vorkommen befindet sich allerdings erst in 275 Kilometern Entfernung. Außerdem war der Landwirt, dem der benachbarte Acker jenseits des Hochwasserschutzdammes gehört, nicht bereit, Flächen zu verkaufen, da er jeden Quadratmeter dringend braucht, um Gülle und Isoproturon daraufzuspritzen und um danach den Weizen zu verbrennen. Naturschutzverbände warnen, dass das Poa-Vorkommen bald erlöschen könnte.

Geschichte

1974 wurde die Leine stellenweise abgeschafft, da der Platz zum Bauen benötigt wurde und das Wasser im Weg war. Als offensichtlich wurde, dass nun die Abwasserabführung aus Städten und Gemeinden oberhalb solcher Baustellen gefährdet war, wurde sie reaktiviert, allerdings wurde das Flussbett an einigen Abschnitten 2-7 Kilometer verlegt, verflucht, bespuckt, schließlich verdolt und die Decke mit Schotter zugeschüttet.