Lamakuh

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Die Lamakuh (Bovini lama glama taurus) gehört zur Familie der Hornträger. Sie ist eine aus den Steppen Afrikas stammende Rinderart. Sie ist die einzige bekannte fleischfressende Rinderart weltweit. Die Umstellung auf Fleisch geschah vermutlich aufgrund von Mangel an Pflanzen, nachdem die Lamakühe sich in der Steppe niederließen. Wieso sich Lamakühe gerade in der Steppe, wo auch Wasser Mangelware ist, niederließen ist bis heute ungeklärt. Komischerweise ist dies der einzige Lebensraum in dem sie überlebt haben. Wahrscheinlich, weil sie dort die wenigsten natürlichen Feinde haben.
Eine typische Lamakuh die an etwas Gras riecht

Geschichte

In den 1950er Jahren traten vermehrt Meldungen von mysteriösen Tieren auf, die etwa gleichgroße Tiere angriffen und diese töteten. Das geschilderte außergewöhnliche Aussehen der Lamakühe ließ diese Geschichten aber unglaubwürdig wirken. Erst 1965 bestätigten sich die Existenz dieser Tiere, als ein Jäger eine Lamakuh erlegen konnte und diese an ein Forschungslabor übergab. Es wurde einige Male versucht Lamakühe zu züchten. Dies gelang aber nicht und wurde dann auch aufgegeben weil es keinen Nutzen bringen würde. Die Lamakuh besitzt nur minderwertiges Fell, dass zur Weiterverarbeitung ungeeignet ist. Und die Milch ist für den Menschen wegen dem abartigen Schwefelgeschmack und -geruch nicht verzehrbar.

Merkmale

Lamakühe wiegen ausgewachsen etwa 250 kg und erreichen eine maximale Schultergröße von 160cm. Die natürliche Lebenserwartung beträgt etwa 20 Jahre. Sie besitzen Hörner, einen langen, dünnen Hals und einen kleinen, dreieckigen Kopf. Der restliche Körper ähnelt dem eines Zebus. Einzig der Schwanz ist etwas fester, da er mit Knorpeln verstärkt ist. Hörner besitzen beide Geschlechter, Euter hingegen nur die weiblichen Lamakühe. Lamakühe sind die einzigen Rinder, die sich hauptsächlich von Fleisch ernähren. Da Lamakühe nachweislich noch nicht lange in ihrer jetzigen Form existieren, sind noch einige Merkmale aus ihrer Zeit als Pflanzenfresser zu erkennen. Zum einen sind die 32 Zähne von Geburt an nicht spitz genug um damit Fleisch reißen zu können. Zum anderen besitzen sie noch einen Wiederkäuermagen. Einige Enzyme brauchen bei der Lamakuh recht lange um ausreichend aktiv zu werden, weshalb die 5 Mägen nun weiterhin genutzt werden, um das Fleisch gut zu zersetzen und alle nötigen Nährstoffe aufzunehmen. Durch das schlechte Gebiss und die Enzymträgheit würden ansonsten viele Nährstoffe verloren gehen. Die Lamakuh besitzt somit einen in der Tierwelt einzigartigen Magen.

Lebensweise

Lamakühe sind treue Familientiere. Sie leben in ihrem Leben nur mit einem Partner zusammen. Wenn dieser verstirbt, verzichtet der Lebenspartner einige Tage auf die Nahrungssuche. Dies endet für einige tödlich. Lamakühe haben keine festen Reviere, die sie dann verteidigen müssten. Sie wandern auf der Suche nach Nahrung und Trinkmöglichkeiten durch die Steppe. Einzig für die kurzzeitige Nahrungssuche verlässt das Lamakuhmännchen für einige Stunden die Familie. Näheres zur Jagd folgt weiter unten im Text. Die Tragzeit beträgt 340 bis 345 Tage, danach bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier zur Welt. Dieses wird rund sechs bis acht Monate gesäugt und erreicht mit durchschnittlich 12–24 Monaten die Geschlechtsreife. Nach erreichen der Geschlechtsreife verlässt das Jungtier seine Eltern und geht auf die Suche nach einem Partner.

Systematik

Es war lange ungeklärt, wer der Vorfahre der Lamakuh ist. Die gängige Lehrmeinung sah das Zebu als Ahnen. Der Körperbau vom Kopf bis zu den Schultern lässt aber auch auf Lamas oder Alpakas schließen. Bis heute ist es ungeklärt wie diese Rasse entstanden ist. Eine natürliche Kreuzung von einem Zebu und einem Lama wird aber fast vollständig ausgeschlossen.

Spucken

Wenn Lamas sich belästigt fühlen, spucken sie den Störer an. Dabei beweisen sie eine erstaunliche Treffsicherheit. Speichel wird nur zur Vorwarnung gespuckt. Meistens wird halb verdauter Mageninhalt gespien, dies allerdings nur in kleinen Mengen. Die halbflüssige, bräunliche Masse ist übel riechend, ansonsten aber harmlos. Das Spucken ist auch wichtiger Bestandteil bei der Jagd.

Jagdverhalten

Die Lamakuh zeigt ein außergewöhnliches, einzigartiges und faszinierendes Jagdverhalten. Er späht seine Beute, Augenzeugenberichten zu Folge unter anderem Antilopen, während seinen einsamen Streifzügen durch die afrikanische Steppe auf und schleicht sich vorsichtig an sie heran. Oftmals registriert die Beute die Lamakuh nicht als Feind. Ein fataler Fehler, denn wenn die Lamakuh nah genug steht, spuckt sie mit enormer Treffsicherheit auf den Kopf. Wenn die Augen getroffen wurden erblindet die Antilope kurzzeitig, versucht orientierungslos zu flüchten, scheitert aber und stürzt zu Boden. Die nutzt das Lamakuhmännchen aus und spießt seine Beute rücksichtslos mit ihren beiden spitzen Hörnern auf um die Beute zu zerlegen. Nachdem die Beute erlegt wurde, gibt das Männchen Ruflaute von sich um den Rest seiner Familie zu informieren. Diese eilt dann herbei und frisst mit.