Lachsersatzbrötchen

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das, (kein Plural, davon will man nicht mehr als eins essen); gängige Abk.:LEB (etymologisch von nhd. "Lachsbrötchen"). Kulinarische Spezialität der Atlantikinsel AlpDeutschland seit der Überflutung Spaniens, Frankreichs und der Benelux-Staaten. LEB (oder regional auch Halbfischsemmeln) bestehen aus einem teiggebackenen, halbseits aufgeschnittenen, runden oder länglichen Brötchen und werden, regional variabel, mit ein oder zwei lachsähnlichen Patties belegt. LEB stellen eine allseits beliebte Zwischendurchmahlzeit dar und gehören mitlerweile zur typisch traditionellen Meeresküche Bayerns und der Alpen.

Etymologischer Wortursprung

Wortursprung in der frühen Kontinental Deutschen Ära (1600-2007)

Das Lexem Lachsersatzbrötchen entstand in Folge einer logikalen semantischen Wandlung im frühen 21. Jahrhundert, als das kontinentale Deutschland noch ausschließlich im Norden an Nord- und Ostsee grenzte. Das, in Friesland und entlang der Küste lokalisierte, Fischbrötchen oder spezieller Lachsbrötchen fand aufgrund suboptimaler Liefer- und Beschaffungsbedingungen keinen Zugang zum eher mediterranen Süden des Landes und erfreute sich bis in das ausgehende 20. Jahrhundert lediglich im Norden äußerster Beliebtheit. Im Zuge der Jahrmarkt-, Kirmes- und Kerwebewegungen allerdings verbreitete sich das Lachsbrötchen auch in südlicheren Breiten und wurde eine Jahrmarktspezialität, die in den meisten Imbissbuden als Verkaufsschlager galt. In Folge einer großen Hitzeperiode jedoch konnte der Transport des frischen Fisches in den Süden kaum aufrecht erhalten werden und die Imbissbuden büßten große Verluste ein. Aus diesem Grunde forschten Wissenschaftler des Organisch Chemischen Instituts der Ludwig-Maximilian-Universität zu München in Kooperation mit der Franco-Canadien University of Montreal (die für die Lachszufuhr im mittleren Westen des Nordamerikanischen Kontinents arbeitete) an der synthetischen Herstellung eines Lachsersatzmittels auf organo-biologischer Basis. Als Resultat im Jahre 1999 stand das PEG-40 Sorbitan Pereostearat, das als Cluster sowohl in Konsistenz als auch Geschmack nur geringfügige Abweichungen vom Atlantischen Seelachs aufweist. Dieser Seelachsersatzstoff wurde schließlich sowohl im Mittleren Westen der USA und Kanadas als auch im südlichen Teil Deutschlands erprobt und erfüllte alle Erwartung der Lachsvernarrten Bevölkerung. Ab sofort verkauften die Leid geplagten Imbissbuden wieder Lachsbrötchen und fügten aus gesetzlichen Zwängen den Zusatz "mit Lachsersatz" auf ihren Werbetafeln an.

Wortursprung in der ausgehenden Kontinental Deutschen Ära (2007-2037)

Im Jahre 2007, noch immer in der kontinentalen Ära Deutschlands unter Regierung der CDU, die grundlegend großteilig für die Überflutung der westlich europäischen Länder mitverantwortlich war, begann der semantische Wandel des Wortes Lachsbrötchen, da die aufgeklärte und intellektuelle Bevölkerung sich über das Paradoxon oder die Antithese Lachsbrötchen mit Lachsersatz lustig machte und selbst der berühmte Linguist Christopher P. Austen vom English Department der Elite Universität Heidelberg kommentierte "Wer auf diese Art und Weise die Bevölkerung zum Narren halten will, der hat in einer Imbissbude nichts verloren, sondern gehört in die Politik. Sollen sie das Ding doch gleich Lachsersatzbrötchen nennen". Eine landesweite Diskussion brach aus und Austen musste schließlich laut eines Gerichtsspruchs des Ostfriesischen Landesgerichts seinen Lehrstuhl aufgrund dieser "Diffamierung synthetisch hergestellter, von Forschungsgeldern subventionierter, "Nahrungsmittel" verlassen und wurde nur noch zu Late Talk Shows à la Johannes B. Kerner oder Sandra Maischberger eingeladen, bei denen seit dem Jahre 2007 ständig hochintelligente Gäste die Diskussionsrunden empört verließen wenn es um extraterrestiales Leben auf dem Mars, Schuldbewusstsein nach dem 2. Weltkrieg oder eben um Lachsbrötchen ging und extrem kontroverse Contrameinungen sich der Meinung der Allgemeinheit entgegenstellten.

Semantischer Wandel in der Postkontinental Deutschen Ära (seit 2037)

Im Zuge dieser massiv publizierten Konversion des Begriffes Lachs(ersatz)brötchen nahm der semantische Wandel seinen Lauf und schon eine Generation später, etwa im Jahre 2040, wurde das Kompositum "Lachbrötchen" um den Modifier "ersatz" erweitert und gelang zu allgemein sprachlicher Anerkennung. Gerade durch die Küstenverschiebung und Klimawandel bedingten Überflutung Norddeutschlands und der westeuropäischen Staaten fand der Begriff LEB auch Zugang zum damaligen Freistaat Bayern, die bis ins Jahr 2039 alle nördlich oder anderweitigen Auslandseinflüsse verweigerten und hartnäckig für Unabhängigkeit mit Weisswürsten kämpften.

Heute, im Jahr 2041 gilt das Lachsersatzbrötchen als Delikatesse an Bayern Stränden und Feldmarschall Edmund Stoiber proklamierte das Lachsersatzbrötchen an seinem 100. Geburtstag in diesem Jahr zu seinem Lieblingsgericht: "Ein Lachsersatzbrötchen und Stoiberbier. Was will man mehr im Leben?"

Eine Legislaturperiode im Kanzleramt wäre noch schön gewesen?!