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Laberdor

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Der Laberdor (Canis dicet multi) ist eine Weiterzüchtung des Labrador, die ausnahmsweise mehr spricht als frisst.

Biologischer Hintergrund

Volker Reklov mit abgequatschtem Ohr

Am 30.2.1950 entschied der Tierzüchter Volker Reklov in alkoholisierten Zustand, eine neue Hunderasse zu kreieren. Er guckte, was noch im Käfig war und nahm sich seinen Labrador Otto. Da er nicht wusste, was er als zweites nehmen sollte, nahm er seinen Papageien Anna und ließ die beiden mit einer Flasche Sekt und romantischer Musik in einem Zimmer zurück. Sein Plan ging auf. Anna war schwanger, ihr Ei musste aufgrund seiner Größe aber per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden. Nach zwei Wochen Brutzeit schlüpfte nun der erste Laberdor, der sogleich „Angela“ getauft wurde, da er (also sie) hauptsächlich nichtssagende Phrasen ausstieß. Volker Reklov bereute dies spätestens dann, als sein Hundi ihm schon ein Ohr abgequatscht hatte.

Verhalten

Ein Laberdor spricht mit einer Topfpflanze, die dagegen nichts ausrichten kann.

Generell machen Laberdore den lieben langen Tag nichts anderes, als mehr oder weniger (eher weniger) gehaltvolle Sätze auszustoßen. Darin ähneln sie sehr Politikern und den Leuten von RTL. Ganz schlimm ist es, wenn sie stott-tt-ttern. Doch wenn sie mal gerade, warum auch immer, nicht sprechen, fressen sie entweder Trocken-, Nass- oder Nässerfutter. Wenn sie auch das nicht tun, schlafen sie oder sind tot.

Fortpflanzung

Laberdore pflanzen sich am Anfang ganz normal fort, im sogenannten „Doggy-Style“ (Höhö!). Doch dann unterscheiden sie sich von allen Säugetierarten, ja sogar vom Schnabeltier. Im Bauch des Laberdorweibchens entsteht ein Embryo. Etwa eine Woche vor der Geburt zieht der Embryo mithilfe von Telekinese das Kalk aus allen Wasserkochern in der Umgebung und baut sich daraus ein Ei. (Also bloß nicht den Wasserkocher entkalken, das tötet Welpen!) Nun wird das Ei gelegt und eine Woche lang ausgebrütet. Daraus schlüpft nun ein kleiner Laberdor-Welpe, der schon nach 2 Minuten sprechen kann.

Sonstiges

Gefahr durch Laberdore

Experten befürchten eine Kommerzialisierung von Laberdoren in der Medienbranche, was neue Talkshows, Autorenkommentare, „Klartexte“ und Unmengen an abgequatschten Ohren zur Folge hätte. Sogar hartgesottene Politiker und RTL-Zuschauer könnten dem höchstens 1,5 Stunden standhalten (bewiesen Tests), bevor die Trommelfelle sich auflösen.

Wie schütze ich mich gegen das Gelaber?

Die Stock-Methode
  • Maulkorb: Geben Sie dem Hund einen Maulkorb, in den er maulen und labern kann, ohne dass ihn jemand hören muss.
  • Die Stock-Methode: Stecken Sie dem Hund einen Stock ins Maul. Laberdore sind gut erzogen und sprechen nicht mit vollem Mund.
  • Einschläfern → selbsterklärend

Laberdore im Militär

China und Norwegen hatten überlegt, Laberdore zum Foltern Befragen von Gefangenen und mithilfe von Lautsprechern als Massenvernichtungswaffe einzusetzen. Das wurde ihnen allerdings von Amnesty International und der Genfer Konvention verboten.

Berühmte Laberdor-Zitate

  • Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!
  • Halt! Stop! Jetzt laber ich!
  • Ick bin ein... Laberdor!
  • Wir wissen, dass der Erfolg der Energiewende existenziell für die Zukunft der deutschen Wirtschaft ist. Um uns herum entwickeln sich Gegebenheiten, die wir vor zehn, zwanzig Jahren so nicht gesehen haben. Herr Botschafter, Sie sitzen gleich neben Herrn Grillo, Sie sind der Botschafter eines Landes, in dem im Augenblick eine Entwicklung im Gang ist, bei der die Energie eher billiger wird und die Industrie sich deshalb angezogen fühlt. Wir befinden uns im freien Wettbewerb, wir sind gegen Protektionismus. Nichts wünschen wir uns mehr – das sage ich, glaube ich, auch im Namen des BDI – als ein Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union. Ich bin sehr froh, dass der amerikanische Präsident auch deutlich macht, dass er in diese Richtung arbeiten möchte. Das wäre eine tolle Sache.Ich darf Ihnen auch verraten – da wir vor wenigen Tagen das Jubiläum „50 Jahre Élysée-Vertrag“ feierlich begangen haben –, dass bereits in der Phase der Ratifizierung des Élysée-Vertrags die Frage eines Freihandelsabkommens mit den Vereinigten Staaten von Amerika eine große Rolle spielte, da nämlich die sogenannten Transatlantiker der Meinung waren, man könne sich entweder nur mit den Vereinigten Staaten von Amerika oder mit Frankreich vertragen.“ – Einige Zuhörer begingen hiernach Selbstmord. Ihre Trommelfelle hatten sich schon lange aufgelöst, der Hund beherrschte aber auch die Gestensprache.
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