Kuli

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Der Kuli ist die Weitentwicklung des Supi und die Vorstufe des Geili. Mit dem gemeinhin langen Gegenstand (durchschnittlich 15cm) lassen sich Wörter, Zeichnungen, Zahlen und Variablen zu Papier, Tisch, Tuch, Haut, PVCbelag, Holz etc. bringen. Er besteht aus verschiedenen Hüllen, ist mit einer Sprungfeder, einer Kugelschreibermine und einem Druck- oder Drehmechansimus ausgestattet. Schreiben kann der Kuli mit Kulibrisaft, einer Flüssigkeit aus seltenen ausgepressten Inselvögeln, die in großen Färbebottichen von kernigen Inselknaben eingestampft (gekultert) werden. Damit sind die Kugelschreiberminen befüllt, die durch einen empfindlichen Rollmechanismus den Saft in kleinen Explosionen auf die Schreibunterlage pladdern. Wer zu lange auf einem Kuli herumkaut, risikiert, dass diese Mine exlodiert und einem durch den Druck kurzfristig die Atemluft nimmt. Damit das nicht passiert und sie in wichtigen Besprechungen und auf der Arbeit blau anlaufen, nehmen viele Kulianwender für das intensive Bekauen ihrer Schreibinstrumente kreative Blaupausen.

Geschichte

Der Kuli entstand Anfang des 19. Jh., als ein Mann der feinen Gesellschaft wutschnaubend zum Erfinder seines Vertrauens lief (Albert Einstein). Der Grund war, dass dieser Mann keine Lust mehr hatte, seine Bleistifte ewig mit dem Messer anzuspitzen. Daraufhin beschäftigte Einstein mit verschiedenen Menchanismen. Schlussendlich verwendete er den kompliziertesten und am häufigsten nicht-funktionierenden Mechanismus, da er den Mann nicht sonderlich mochte. Überall fand das Gerät mit dem Namen Kugelschreiber (Kugel, weil man dick und fett wurde wie eine Kugel, da ja das anstrengende Spitzen wegfiel) großen Anklang, weil es eine Alternative zur grauen Einheitsschrift war. Diesem Mann (der verständlichweise anonym möchte) verdanken wir also den heutigen Kuli.

Kulis wurden schon immer missbraucht. Sie fanden zu oft den Weg in das Rektum verschiedener Menschen, wurden als Mordwerkzeuge benutzt (siehe James Bond) oder es wurden Todesurteile unterschrieben. Nur Firmenverkäufe weden nicht mit Kulis unterschrieben, sondern mit den artverwandten Füllern. In der Regel werden auch Arbeitsverträge mit Kulis unterschrieben.

Bedienung des allgemeinen Kulis

Kulis kommen oft in legeren Schreiben zum Einsatz, wie in diesem freundschaftlichen, offenherzigen Brief,

Beginn des Schreibvorgangs

  • Mit dem Daumen draufdrücken (funktioniert selten beim ersten Anlauf).
  • Auf den Kopf schlagen (Üben, sodass es lässig und schmerzfrei aussieht!).
  • Offen lassen (erspart peinliches Herumdrücken).

Schreiben

  • Weder zu fest noch zu leicht drücken. Es bedarf einiges an Übung, den Kuli mit der geeigeneten Kraft aufzusetzen, Kuli-Trainingslager werden hierzu angeboten.
  • Vorher versichern, ob der Kuli die richtige Farbe hat. Passt er zur Kleidung? Verschiedene Farben?
  • Vorher versichern, ob der Kuli die richtige Tinte hat (auf dem Handrücken testen).
  • Überlegen, was man schreiben will.
  • Schreiben.

Beendigung des Schreibvorgangs

  • Stift an den Nächsten weitergeben.
  • erneutes "Auf-den-Kopf-Schlagen".
  • Kreative andere Möglichkeiten, eigene "Stift-Moves".

Synonyme

  • Kugelschreiber
  • Schreibstift
  • Stiftschreiber
  • "Der geht nicht!"-Schreiber
  • Kulllli
  • Schüttelschreiber (Anm. des Experten: Schütteln bringt nichts.)

Die Drei-Stände-Gesellschaft der Kulis

Ständepyramide

Die Kulis unterscheiden sich in 3 Klassen:

Klasse 1: Der Werbegeschenk Kuli

Diese Klasse zeichnet sich durch billige Verarbeitung aus. Es ist auch oft ein Werbespruch aufgedruckt.

Klasse 2: Der gekaufte Durchschnittskuli

Preislich im mittleren Segment. Austauschbare Patrone.

Klasse 3: Der Oberklassen Kuli

Edles Design und edle Materialien.

Häufigkeit

  • Die 1.Klasse ist am wenigsten vertreten (65%).
  • Die 2.Klasse ist im Mittelfeld vertreten (30%).
  • Die 3.Klasse ist am meisten vertreten (5%).

Siehe auch