Joseph Kony

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Zeigen Sie Mitgefühl und Menschlichkeit und spenden Sie einfach mal ein bisschen Geld. Jeder Euro sorgt für die Ergreifung eines afrikanischen Warlords!

Joseph Kony floh vor sechs Jahren aus seinem Heimatland Uganda in die ach so demokratische Republik Kongo, um dort seine Terrorherrschaft als Warlord weiter zu führen. Dennoch ist er der einzige Schuldige am aktuellen Leid Ugandas, Schwarzafrikas, wenn nicht sogar der ganzen Welt! Jeder Leser sollte kurz nochmal überprüfen, ob nicht Kony für das letzte schwarz verbrannte Essen verantwortlich war. Dies vermittelt zumindest die Kampagne Kony 2012.

  • Keiner weiß, wie alt er ist.
  • Keiner weiß, wo er geboren wurde.
  • Keiner weiß, wo er sich aufhält.
  • Keiner weiß, ob er überhaupt noch lebt.

Über Joseph Kony ist wesentlich weniger bekannt als über seine Referenzliteratur, trotzdem wird der Wahrheitsgehalt seiner Geschichte seltener angezweifelt. Man kann lediglich mit Sicherheit sagen, dass er aus Uganda stammt und bekannt ist, deshalb muss er auch ein Verbrecher sein. Der allgemeine Konsens sieht Kony als personifizierte Klimaerwärmung, als kannibalistischen, pädophilen Antichrist oder als den Sohn von Adolf Hitler, Lex Luthor oder Hannibal Lecter.

Kongolesischer Urlaub

Bevor man über irgendwelche Vorgänge mit Menschen diskutiert, sollte man diesen simplen Test lösen

Er selbst hält sich für einen Geisterjäger, seitdem er in den 80ern mehrfach den Film "Ghostbusters" gesehen hat. Um diesen Job vernünftig auszuführen, benötigt er jedoch Geister. Daher war es in seinen Jahren als Terrorfürst von Uganda stets sein oberstes Ziel, für möglichst viele Geister zu sorgen, um sie zu jagen. Das ist leider die Realität – doch noch viel schlimmer ist es, dass Joseph Kony Katholik ist. Nur deshalb hat er die Rebellengruppe gegründet. Die Geister haben gesagt, er solle es tun. Das lässt ein nahes Verwandtschaftsverhältnis zu Sarah Palin vermuten. Dies verdeutlicht, wie schlimm Joseph Kony letzten Endes ist, doch die wirklichen Probleme in Uganda werden somit noch weiter in den Hintergrund gerückt und die leichtgläubige Gesellschaft fokussiert sich auf Joseph Kony. Andere Probleme werden gar nicht wahrgenommen, denn:

"In Uganda werden homosexuelle Menschen politisch und gesetzlich verfolgt. Homosexualität kann mit bis zu 14 Jahren Haftstrafe geahndet werden und gleichgeschlechtliche Ehen sind per Gesetz ausdrücklich verboten. Seit 2009 wird die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert"

PONY2012.jpg

Und wer solche Gesetze im eigenen Grundrecht hat, der braucht sich nicht zu beschweren, wenn Kony Volksgruppen systematisch "benachteiligt", wie es bürokratisch schmerzlindernd wohl gut genannt werden kann.

Wäre Joseph Kony in Industrieländern aufgewachsen, so säße er heute mit Thomas G. Hornauer vor der Kamera und würde als spirituelles Medium den Leuten Rat schenken. Die letzte dokumentierte Sichtung von Joseph Kony in freier Wildbahn war der 15. April 2007, wo er in Odek (Uganda) Angelina Jolie und Brad Pitt einen Jungen zur Adoption freistellte.

Internationaler Haftbefehl

Aufgrund von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Anweisung zum Mord und tausendfacher Entführung wird Joseph Kony seit 2009 per Haftbefehl gesucht, mit ihm seine Beute von knapp 66.000 Bengeln. Er selber plädiert auf unschuldig, etwaige Taten seien von Gott befohlen, zudem leide er unter dem Fritzl-Syndrom, was ein hilfsbereiter Schweitzer aus Österreich nach Zentralafrika gebracht habe.

Internetionaler Haftbefehl

Die Jagd auf Kony begann aber erst wirklich mit dem viralen Video KONY 2012. Angeführt von der klugen und schlüssigen wie rationalen Idee, dass militärische Interventionen und Suchtrupps nur etwas für Weicheier ohne Internetanschluss seien und das Revolutionsmedium Internet einen flüchtigen Verbrecher im kongolesischen Exil am schnellsten schnappen könnte. Dazu wurde Kony provisorisch in eine Linie mit Adolf Hitler und Osama bin Laden gestellt und die absolut profitfreie Organisation Invsible Children produzierte passende Merchandise-Artikel (was der Westen halt so braucht) für die "Stop Kony"-Aktion.

Möglicherweise erfahren Konys Männer sogar von den Leuten, die solche Dinge kaufen und lassen aus Mitleid einige Kindersoldaten frei. Dabei ist die ganze Aktion sowieso relativ überflüssig, da Konys Treiben eigentlich schon gestoppt ist, aber gegen die Flut aus Millionen von Tweets sind die paar hundert übrig gebliebenen Kony-Anhänger natürlich machtlos und müssen folglich endgültig kapitulieren. Dagegen konnten die Soldaten, die schon jahrelang nach ihm suchen ohne soziales Netzwerk keinen Erfolg haben.

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