Konjugation

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Konjugation stammt etymologisch vom lateinischen Verb coniugare und bedeutet "verbinden". In nahezu allen Sprachen (außer dem Chinesischen und Japanischen, da gibt es für alles ein Bildchen) werden Verba im Satz konjugiert, d.h. sie müssen in ihrer Form an die grammatikalischen Kriterien des Substantives, dessen Tätigkeit sie beschreiben, angepasst werden. Dies geschieht nach folgenden Kriterien:

Kriterien

Tempus: Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt, Futur I, Futur II
Numerus: Singular, Plural
Person: ich, wir; du, ihr; er/sie/es, sie
Modus: Indikativ, Konjunktiv, Imperativ, Präservativ

Kritik und Reformstau

Die Flexion des Verbes wird heute überwiegend als eine mittelalterliche Foltermethode bzw. eine von Dominas und Domini praktizierte Psycho-SM-Methode betrachtet und hemmt außerdem die Expansion des deutschen Kapitalismus. Angela Merkel, ihres Zeichens Kanzlerin der Bundesrepublik sowie bekennende bisexuelle und daher für vieles offen, erklärte bereits zu ihren FDJ-Zeiten in der Uckermark, dass das deutsche Kapital bald auf den Hund kommen würde, wenn nicht endlich etwas gegen den Standortnachteil der komplexen Konjugation unternommen werde. Daher beauftragte sie Paul Kirchhof, seines Zeichens Ex- Bundesverfassungsrichter, Steuerexperte und Experte für filigranes Kleinschreiben (seine Steuererklärung macht er auf dem Bierdeckel) mit dem Entwurf einer Konjugationstabelle, die auf einen Spickzettel passt.

Paul Kirchhofs Konjugationsreform

Paul Kirchhof begab sich daher ins petit cabinet und arbeitete auf nur drei Blatt 4-lagigem Klopapier eine neue, vereinfachte Konjugation aus, die die Bundesrepublik in eine wettbewerbsfähige blühende Landschaft verwandeln würde. Die Reformvorstellungen im Einzelnen:

1. Paul Kirchhof fand es doof, dass man immer die Endungen von Verben verändern solle. Stattdessen schlägt er vor, Tätigkeiten nur mit dem Infinitiv auszudrücken. Um aber trotzdem eine halbwegs vernünftige Syntax auf die Reihe zu bekommen, wurde vom Verband der Millionärsgattinen angeregt, das Hilfsverb "tun" einzufügen, welches dann nach einer -allerdings noch zu findenden Regel - flektiert werden soll.

2. Tempora fand Paul Kirchhof schon immer unfunktionell. "Wenn ich Schnupfen habe", sagte er der Zeitschrift für hausmütterliche Zeitkritik," dann will ich auch nur ein Tempo und keine Tempora." Somit, befand Kirchhof weiter, genügt eigentlich auch das Präsens für dieses und jenes. Lediglich das Perfekt will Kirchhof behalten, denn das sei ja schließlich "perfekt"; Vorverganheit könne man auch notfalls kompliziert umschreiben.

3. Bei den Modi will Paul Kirchhof dagegen alles beim Alten belassen. "Moden mögen sich ändern, aber Modi bleiben bestehen."

4. Aktiv und Passiv sollen jeweils irgendwie nach den Umständen des Falles, also quasi dem Gutdünken nach gebildet werden. Der geübte Zuhörer wird dann eventuell schon wissen, was denn wohl so gemeint ist. Dies wurde aber von allen Politikern einstimmig abgelehnt, da dies mit Denken zu tun hat, und das trauen sie den Durchschnitts-Deutschen nicht zu, da sie es selbst schon nicht hinkriegen. Das diese Annahme falsch ist, da Politiker an sich schon ein Volk mit niedrigem IQ sind, wurde nicht beachtet.

Beispiele

Am Beispiel des Verbes "machen" exerzieren wir hier nun einmal flugs die Reform der Konjugation durch Kirchhof durch:

Präsens Indikativ Aktiv
Ich tu machen
du tust machen
er /sie/ es tut machen
wir tun machen
ihr tut machen
sie tun machen


Präsens Passiv
Ich tu gemacht werden tun
du tust gemacht werden tun
er/sie/es tut gemacht werden tun
wir tun gemacht werden tun
ihr tut gemacht werden tun
sie tun gemacht werden tun


Futur I Aktiv
Ich tu morgen machen
du tust morgen machen
usw.
Futur I Passiv
Ich tu morgen gemacht werden tun
du tust morgen gemacht werden tun
usw.


Bei den Tempora der Vergangenheit verwendet man einfach die konjugierte Form von "tun" und macht dann munter so weiter wie oben:


Perfekt Indikativ Aktiv
Ich habe machen getan
du hast machen getan
usw.


Perfekt Indikativ Passiv
Ich habe gemacht werden getan
du hast gemacht werden getan
usw.


Um das Plusquamperfekt auszudrücken, füge man einfach "schon früher" ein; damit ist die Vorvergangenheit perfekt ersichtlich.

Der Imperativ schließlich wird eigentlich so gebildet wie bisher und fügt sich regelmäßig in das Kirchhofsche Konjugationsschema ein:


Imperativ Singular
Tu mal machen


Imperativ Plural
Tut mal machen

Medienecho und Politik

Nicht nur Angela Merkel, auch die Bild-Redaktion, ganz zu schweigen von der Hauptschulrektorenkonferenz (HRK), sprachen Kirchhof ein großes Lob aus. Bushido versprach direkt, zu Promotionzwecken durch die ganze Ostzone zu tingeln, um der Jugend bei ihrer Adaption der neuen Konjugation durch flippige Liedtextchen, eingepackt in herzerwärmenden Melodien, behilflich zu sein.Auch Marcel Reich-Radieschen hat eine Promotion-Tour angekündigt.