Komodowaran

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Komodowaran
Komodowaran.JPG
Systematik
Ordnung: Drachenartige
Familie: Schlinghälse
Gattung: Gierlappen
Art: Komodowaran
Wissenschaftlicher Name
Varanus desidius

(Dr. Fu Manchu, 1965)

Der Komodowaran (Varanus desidius) ist eine Kreuzung zwischen Zauneidechse und Drache.

Wesen

Der Komodowaran vereint zahlreiche negative Eigenschaften: Er ist faul, hinterhältig, gefräßig, unschön anzusehen und stinkt zum Himmel. Positive Eigenschaften hat er nicht.

Entstehungsgeschichte

Der Ursprung des Komodowarans liegt in einem japanischen Forschungslabor. Erklärtes Ziel der Versuche war die Kreation eines Miniaturdrachens für den Hausgebrauch. Zu diesem Zweck vermischte man das Erbgut einer Zauneidechse mit der DNA von chinesischen Glücksdrachen und mongolischen Jabberwookys. Hieraus resultierte der Komodowaran, der nur eine erste Vorstufe auf dem Weg zur gewünschten Kuschelechse sein sollte.

Nachdem die ersten Prototypen durch die Labore krauchten, mussten die Geldgeber jedoch feststellen, dass der Heimtiermarkt bereits mit Bonsaikatzen übersättigt war und das Projekt somit nicht mehr als rentabel eingestuft werden konnte. Die nutzlos gewordenen Forschungstiere wurden rasch und elegant entsorgt – also per Toilette. In der Kanalisation konnten sich die Warane rasch einleben und gediehen prächtig. Durch den Konsum atomar verseuchter Ratten legten sie zudem an Körpergröße zu und entwickelten einen Schutzpanzer, der Angriffe mit Panzerfäusten oder Wackelpudding unbeschadet überstehen kann.

Durch die zügig wachsende Population sahen sich die Komodowarane bald gezwungen, auch die Erdoberfläche zu besiedeln und entsprangen an vielerlei Orten den Kanaldeckeln. Dies stellte an sich noch kein großes Problem dar, schließlich ist die Bevölkerung dieser Region an das sporadische Auftauchen ähnlicher Kreaturen gewohnt. Leider frönten einige Warane der entnervenden Angelegenheit, permanent durch aufwendig angelegte Schrebergärten zu latschen. Selbst die Bereitstellung von fressbaren Kindern konnte die Tiere dabei nur in manchen Fällen daran hindern, wertvolle Tulpenzwiebeln und kostbare Kois zu verspeisen. Als auch Verbotsschilder keine Wirkung zeigten – die Komodowarane fraßen sie einfach auf – wurden schließlich sämtliche Exemplare vom Premierminister des Landes verwiesen und ins Exil verbannt.

Heute leben Komodowarane nur noch auf einer weit abgelegenen Inselgruppe im Pazifik. Dort stören sie niemanden – natürlich abgesehen von primitiven Einheimischen, die für die zivilisierte Welt keine Bedeutung haben.

Ernährung

Komodowarane ernähren sich von allem, was sie hinunterzuwürgen imstande sind. Das Nahrungsspektrum umfasst u.a. Plastiktüten, Bisons, Rotkehlchen, Landwirte, Heizdecken, Angorakaninchen und Überraschungseier.
Diesem Komodowaran ist selbst das Zubeißen zu mühsam. Er jagt sein Beutetier deshalb mit einer auf dem Rücken montierten Abschussvorrichtung.

Das Erlegen der Beute erfolgt auf äußerst perfide Weise: Der Komodowaran greift aus dem Hinterhalt an, beißt sein Opfer und legt sich dann wieder schlafen. Die Wunde infiziert sich in Windeseile mit den Fäulnisbakterien aus dem Maul des Warans, gegen die es kein Gegenmittel gibt. Das Opfer begeht meist kurz darauf Suizid, um dem bestialischen Gestank zu entgehen und kann nun durch den Komodowaran verspeist werden, sobald dieser sein Nickerchen beendet hat. In einem berühmten Fall überlebte ein Tourist aufgrund seiner verkümmerten Riechzellen einen Angriff und kehrte mitsamt der erlittenen Verletzung in seine Heimat zurück, wo er jedoch von der riechenden Gesellschaft ausgestoßen wurde und fortan im Wald leben musste. Dort wurde er schließlich von einem Mob aufgebrachter Pilzsammler gelyncht. Leider befand sich kein Komodowaran in der Nähe, der ihn hätte verspeisen können. Die Jagdstrategie schlug also in diesem Fall fehl.

Junge Komodowarane sind noch in der Lage auf Bäume zu klettern und spezialisieren sich gelegentlich darauf, kleine Beutetiere – wie etwa Dackel – durch einen gezielten Sprung von oben anzugreifen und so mit ihrem Panzer zu zerquetschen.

Fortpflanzung

Der Komodowaran vermehrt sich durch Parthenogenese. Einmal im Jahr. An Weihnachten.

Die Eiablage erfolgt nicht in eigenen Nestern, sondern manchmal in den Nisthügeln von Großfußhühnern, bevorzugt aber in mit Magerquark gefüllten Behältern. Wie man herausfand, spiegelt diese Substanz besonders präzise die Brutbedingungen der japanischen Labore wieder, wo der Komodowaran entstand.

Komodowarane in der Kultur

In mehreren postmodernen Werken finden sich Komodowarane wieder, besonders prominent in Stephen Kings Roman „The Tommylizards“, wo die Erde nach einer Nuklearkatastrophe von einem Syndikat aus Kakerlaken und Komodowaranen beherrscht wird. Einige Bekanntheit erlangte auch das abstrakte Gemälde „Komodowaran beim Vertilgen einer Erdnuss überdimensionalen Ausmaßes während im Hintergrund ein Angler zerstreut auf seine Armbanduhr schaut“ eines unbekannten Künstlers. Das Fernsehen widmet sich der Spezies mit der Zeichentrickserie „Die Komodis“, welche Komodowarane in äußerst verniedlichter Form, jedoch wahrheitsgetreu als träge und verfressen darstellt.

Lehrreiche Naturdokumentationen über Komodowarane gibt es nicht. Wozu auch.