Kommerzschwein

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Zwei Kommerzschweine beim Decken ihres Werts.

Das Kommerzschwein (biolog. Porcus commerzus od. in manchen Fällen auch Porcus mammonis) ist eine Rasse des gemeinen Wildschweines (Porcus porcus). Eine Kommerzschwein hat aufgrund seiner zu weit fortgeschrittenen Domestizierung und Pflege seines Egos durch den Enschen einen derartigen Status erreicht, in dem es nicht nach Eintreten des Sättigungsgefühles aufhört zu fressen und immer weiter frisst, da es nie, niemals genug kriegen kann; und dann glaubt, jede von ihm produzierte Scheiße auf dem freien Markt verkaufen zu müssen um noch mehr Geld zu verdienen um sich noch mehr Luxus und mehr zum Fressen leisten zu können. Dabei steht jedoch nicht die Produktion im Vordergrund, was meistens am qualitativ minderwertigen Produkt zu erkennen ist, sondern die Quantität und die Unterstützung durch andere Kommerzschweine, die daraus ebenfalls Profit schlagen und deswegen denken, keine eigene Scheiße mehr produzieren zu müssen sondern mit Fremdfäkal ihr Geld verdienen zu können. Die Kommerzschweine leben deswegen in Rudeln, die einer streng hierarchischen Ordnung unterliegen. Die meisten Kommerzschweine findet man in der sogenannten Musikszene, die jedoch mit Musik nur mehr wenig zu tun hat, da diese hier eher als Ware und Mittel zum Zweck zu betrachten ist. Das Kommerzschwein beherrscht mehrere Fetzen der menschlichen Sprache, doch glauben 90% aller Kommerzschweine, dass sie singen können und die Musik auch als geeignetes Mittel verwenden können. Es wäre in 100% aller Fälle besser, sie würden die Menschen damit verschonen. (aus: Knaurs Tierleben in Stadt und Metropole)

Evolution

Wie schon gesagt entwickelte sich das Kommerzschwein aus der domestizierten Form der Wildsau. Diese wurde verhätschelt, meistens von reichen enschlichen Eltern, und durch eine Schulbildung geschoben, welche die Kommerzsau, in den meisten Fällen jedoch der Kommerzeber, mit Allgemeinbildung oder gar wahrem Wissen verwechselt. Oft hat das formvollendete Kommerzschwein nach der Vorpubertät bereits eine Ballett-, Sport- oder Gesangsausbildung genossen, da die enschlichen Eltern unbedingt wollen, ihr kleiner Fratz soll mal ein Rockstar, Fußballprofi oder eine Primaballarina werden. Aus diesem Grund wird im Kommerzschwein bereits das fälschliche Bewusstsein erweckt, etwas Besonderes oder wenigstens auf besondere Art und Weise talentiert zu sein. Wenn das Kommerzschwein etwa das Alter von 12 bis 18 Jahren erreicht hat, stellt es fest, dass es nicht nur die Bewunderung von geistig meist minder bemittelten Verwandten erfährt sondern auch neben der Schule mit dem von seinen Eltern gefertigten, auf das Kommerzschwein gezwungenen und oft mit wahrer Begabung verwechselten Talenten auch mächtig Kohle scheffeln kann.

90% aller Kommerzschweine melden sich nach dieser Erkenntnis bei einer Castingshow an. Die meisten Kommerzschweine scheitern jedoch kläglich und müssen erkennen, dass sie nicht einmal ansatzweise so talentiert sind wie sie geglaubt haben. Dies wird ihnen meist von erfahreneren und in der Hierarchie bereits aufgestiegenen Kommerzschweinen, auch als Jury bekannt, eingehämmert. Einige von den gedemütigten Kommerzschweinen gehen in die Wildnis zurück, wo sie auf grauenhafte Art und Weise krepieren. Die meisten flüchten sich jedoch in Alkohol und andere Drogen, jedoch nur am Wochenende. Während der Woche entwickeln sie sich zu Workaholics, da sie mächtig Kohle scheffeln müssen um ihren Lebensstandard weiter zu erhalten. Diese sind es auch, die derart frustriert sind, dass sie ihre Sekretärinnen ficken und anderen Autofahrern bis zur Stoßstange auffahren müssen um ihre scheinbare Mittelmäßigkeit überhaupt ertragen zu können. Mit den übrigen Kommerzschweinen beschäftigen wir uns im folgenden Punkt.

Das Kommerzschwein versucht's allein

Um weiterhin zu Geld, Ruhm und Anerkennung zu gelangen hat das Kommerzschwein mehrere Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist die Gründung einer Band. Das Kommerzschwein verpflichtet dazu meistens seinen Zwillingsbruder und irgendwelche dummen Jungs aus der Nachbarschaft, die sich einreden lassen, dass man reich und berühmt sein muss und das der Sinn des Lebens wäre. Dies war zum Beispiel bei Tokio Hotel der Fall. Diese Band ist ein typisches Beispiel von gescheiterten Kommerzschweinen, die sich in ein Rudel zusammenrotten, Dreck produzieren, der sich auch noch gut verkaufen lässt und nun nur noch fressen, bis sie platzen, da sie ja nicht genug kriegen können. Natürlich gehört dazu eine gehörige Portion Glück, doch in dieser Welt reicht es einfach nur, ein gewaltiges Arschloch zu sein. Und vier Arschlöcher sind natürlich besser als bloß eines, da mehr rauskommt und man mehr produzieren kann.

Eine weitere Möglichkeit ist es, so zu tun, als würde man sich in der Musikbranche auskennen und über andere zu urteilen, ob sie singen und/oder spielen können oder nicht. Besonders gut eignet man sich jedoch dafür erst, wenn man zuvor bereits mit anderen Kommerzschweinen eine Band hatte, am besten in den Achtzigern, von denen heutzutage keine andere Sau mehr etwas hören kann und will. Man steigt in der Kommerzschweinhierarchie gleich mehrere Stufen nach oben, da man nicht mehr selber produziert sondern an dem, was andere produzieren, beteiligen kann. Fälschlicherweise nennen sich diese Kommerzschweine dann Produzenten, obwohl sie ja keine Produkte mehr herstellen, was bedeutet, dass sie nicht länger ihren minderwertigen Dreck sondern den von anderen verkaufen. Kommerzschweine wie Dieter Bohlen, das wohl berühmteste Exemplar seiner Spezies, ist hierfür das beste Beispiel.

Weitere Methoden

Die zur Zeit jedoch effektivste Methode, die auch die meisten castinggescheiterten Kommerzschweine anwenden ist es, Gedichte zu schreiben, die sich nicht unbedingt reimen müssen, diese dann mehr oder minder auswendig zu lernen und mitlangsamen Trommelgewirbel im Hintergrund, auch als Beat bekannt, ohne jedes Taktgefühl zum Besten zu geben. Diese Form der pseudokünstlerischen Darstellung nennt man HipHop, sie wird von manchen Enschen sogar als Musik bezeichnet. Eigentlich wäre HipHop und der damit verbundene Rap als Literatur im Sinne von Vorlesungen oder Vorträgen zu bezeichnen, wären die dadurch vorgetragenen Texte nicht von einer derart schlechten Qualität. Das Kommerzschwein, das diese Methode anwendet, erfindet - wohl um autentisch zu wirken - eine Vergangenheit in einem meist fiktiven Ghetto, die es niemals wirklich erlebt hat. Es schimpft auf den Staat und das System, obwohl es ohne diesen Staat und dieses System wohl die Zeit zwischen seinem Versagen bei der Castingshow und dem Veröffentlichen seines ersten minderwertigen Fäkaltextes aufgrund seiner erwerbslosigkeit und der damit zusammenhängenden Tatsache, sich nichts zum Fressen kaufen zu können, nicht überlebt hätte. Das Kommerzschwein gibt diese Texte nur von sich, da es die Herzen der tatsächlich arbeits- und/oder trostlosen Jugendlichen erreicht, die sich dann damit identifizieren können und so von ihrem hart verdienten oder ersparten Geld auch noch diese minderwertigen Platten kaufen, um die Kommerzschweine erneut vollzustopfen.

Manche Kommerzschweine, die des Schreibens mächtig sind, veröffentlichen auch Bücher. Es sind dann meistens solche Bücher, die von Enschen und anderen geistig minder bemittelten Spezies begeistert gelesen werden und handeln ausschließlich von den Themen Mord und Liebe, wobei Liebe nur der Deckmantel für reinen körperlichen Sexist. Auch auf dämliche und größtenteils vollkommen unlogische Verschwörungstheorien, auf die Enschen hereinfallen, schwören die Kommerzschweine. Sie benutzen deren Dummheit, um noch mehr Kohle zu scheffeln.

Das Ende eines Kommerzschweines

Das Kommerzschwein könnte sehr alt werden, da es meistens noch vor den Ratten das sinkende Schiff verlässt und in großem Wohlstand lebt. Doch meistens wird dem Kommerzschwein dieser Wohlstand zum Verhängnis. Wie es in der Natur des Schweines liegt, wird das Schwein durch die Mast unglaublich schwer und fett. Beim Kommerzschwein erfolgt die Mast meist durch die eigene Hand, darum spricht man von einer Automast. Auch andere Zivilisationskrankheiten machen dem Kommerzschwein aufgrund des Wohlstandes oft zu schaffen. Nachdem der kurze Medienrummel un das erfolgreiche Kommerzschwein vorüber ist, das Kommerzschwein einen Vorrat an Kohle hat und nichts mehr machen muss, frisst, säuft oder spritzt es sich meistens zu Tode. Manchmal wird es aber von einem Neider, einer Stalkerin oder dem rachsüchtigen Partner ermordet oder in den Suizid getrieben. Nur wenige Kommerzschweine begehen Selbstmord, da sie am Ende ihrer Karriere erkennen müssen, eigentlich gar nicht richtig gelebt zu haben und sie auch große Angst davor haben, was sie wohl nach dem Tod erwarten wird...