Klassengesellschaft

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Unter einer Klassengesellschaft versteht man gemeinhin das gehäufte Auftreten von kurz-existenten Homo Sapiens unter Zugegen sein von vermeintlich gereifteren Vertretern eben dieser Spezies und deren Konzentration auf eine minimale Fläche.

Soweit diese durchaus als weit verbreitet zu bezeichnende Erscheinungsform bislang untersucht wurde, scheint ihr Zweck darin zu bestehen, die jüngeren Vertreter in kleineren Gruppen in die gängige Praxis des Konsums von vermeintlich zufrieden machenden Substanzen einzuführen. Derzeit existieren keinerlei Belege, welche Auskunft über die Effektivität dieses archaischen Brauches geben könnten, jedoch wird es aktuell als wahrscheinlich angesehen, dass wenigstens ein noch so geringer Sinn damit verbunden ist.

Sehr gerne wird diese Einrichtung auch von Adulten verwendet um sich ihres unerwünschten Nachwuchses möglichst extensiv zu entledigen, was jedoch in den meisten Fällen als unbefriedigend angesehen wird, da in der Regel die eingesetzten Adepten durch Abwesenheit glänzen.

Ursprung

Die Anfänge der Klassengesellschaft lassen sich bis ins späte 21. Jahrhundert n. Chr. zurückverfolgen. Sämtliche Theorien, die bereits lange vor den glorreichen Zeiten der Bahn eine solche Struktur nahelegten, konnten widerlegt werden. Nicht zuletzt ist es aus Gründen des Urheberrechts gar nicht möglich früher als 70 Jahre nach dem Verblich eines Theorielassers, dessen in aller Regel krude Ideen in die Tat umzusetzen. Somit wurde die erste Klassengesellschaft überhaupt erst am aller hinterletzten Ende des 20. Jahrhunderts möglich, verzögerte sich aber durch diverse Querelen und Missverständnisse noch um Jahrzehnte. Nach Gründung der ersten Etablissements griff diese Art von Beschäftigungstherapie aus ungeklärten Gründen bald rapide um sich und nahezu bezüglich des Lebensalters unterprivilegierten Vertreter der Spezies Homo Sapiens "Homos" fielen dieser mehr oder weniger unfreiwillig anheim.

Erscheinungsformen

Die derzeitig zu beobachtenden Ausprägungen der Klassengesellschaften sind mannigfaltig und höchst variabel, wobei nicht zu vernachlässigen ist, dass aus philosophischer Sicht, die zumeist diejenige ist, mit der Klassengesellschaften untersucht werden auch die verschiedentlich zu beobachtenden differenten Rollen der Bedeutungen ihrer Dialektik gemäß in der Betrachtung zu berücksichtigen werden müssen, ohne dass dabei wesentliche Kernpunkte der Basisanalyse außer acht gelassen werden dürfen oder, wenn dieses aus nicht zu vermeidenden Aspekten heraus sich als notwendiges, wenn auch nicht hinreichendes Kriterium erforderlich macht, dann wenigstens durch adäquat relevante Bewertungsfaktoren, deren Integrität und moderate Invarianz durch geeignete Vergleichsanalysen nachzuweisen ist, in übereinstimmender Weise zu ersetzen sind.

Ballen sich in manchen Regionen gering alte "Homos" unter Begleitung ihres jeweiligen "Führers" in zumeist besonders zu diesem Zwecke errichteten Bauwerken zusammen, so bezeichnet man die jeweiligen Submengen auch als Klasse. Ein charakteristisches Merkmal des Aufeinandertreffens mehrerer dieser "Klassen" innerhalb oder außerhalb dieser Bauten mit zuweilen invers positiven Intentionen wird vielfach auch als Klassenkampf bezeichnet.

Anders lautende Auffassungen, die unter diesem Begriff Teile der menschlichen Zivilisation subsumieren, entbehren jedweder Grundlage, da kein Gebäude auf diesem Weltallbrocken bekannt ist, dass die Gesamtmenge aller existierenden Homo Sapiens gleichzeitig zu fassen in der Lage wäre, womit keinerlei Ballungsmöglichkeit besteht

Wie abhängige Untersuchungen zu Tage förderten, soll durch die Althomos den Junghomos so etwas wie "Wissen" vermittelt werden, jedoch gibt es nach den neuesten Erhebungen dafür keinerlei Beweise.

Zukunft

Es steht aktuell zu befürchten, dass es auch auf absehbare Zeit nicht gelingen wird, diesem sektenähnlichen Treiben ein Ende zu setzen. Allerdings gibt es durchaus erfolgversprechende Ansätze in verschiedenen Kulturkreisen, in denen konsequent -ungeachtet der Gefahr für Leib und Leben- selbstlos darum gekämpft wird, die Opfer dieses inhumanen Zeitraubes von ihrer Unterdrückung zu befreien und ihnen endlich ein Leben in Freiheit von Vernunft, Bildung und Gleichberechtigung sowie permanenten Drogenschmuggel und wahllosem Waffengebrauch -auch schon im Kindesalter- zu ermöglichen. Verstreut vorkommende Ereignisse der letztgenannten Art in anderen Kulturkreisen belegen hinreichend die Richtung in die sich die halbwüchsigen Insassen dieser Anstalten zu entwickeln gedenken. Dieser Trend muss als positiv angesehen werden, da er durch eine Gewinnsteigerung des Metall verarbeitenden Gewerbes nicht nur Zufriedenheit bei Anderen erzeugt, sondern vor allem auch einer drohenden Überbevölkerung entgegen wirkt und sogar letztlich zum Verschwinden dieser Klassengesellschaft führen wird - ohnehin ein lang erstrebtes Ziel mancher vergangener komischer Käuze.