Klappstuhl

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Ein Klappstuhl ist eine Erfindung pfiffiger Campingartikelhersteller, um alle Sommer wieder Unmengen an Geld zu scheffeln. Klappstühle sind überwiegend im Sommer anzutreffen. Sie befinden sich auf Terrassen, Balkonen, Wiesen und Stränden. Und das weltweit. Ihre weite Verbreitung lässt sich mit der leichten Handhabung und der geringen Größe erklären, die für die meisten Klappstuhlbesitzer wohl die Hauptgründe für die Anschaffung sind.

Funktionsweise

Auf den ersten Blick scheinen Klappstühle eine gute Erfindung zu sein, da sie bei Nichtbenutzung platzsparend verstaut werden können und sich deshalb auch herrvoragend eigenen, um sie in den Urlaub mitzunehmen. Ein genauerer Blick auf Klappstühle offenbart aber ihre Schwächen: Sie sind um einiges teurer als handelsübliche Gartenstühle. Dies begründen die Hersteller mit der aufwendigeren Konstruktionsweise. Diese hohe Preis wäre gerechtfertigt, wenn die Klappstühle nicht aus minderwertigen Materialien hergestellt werden würden. Sie halten selten länger als einen Sommer. Dies führt dazu, dass jedes Jahr ein neuer Klappstuhl gekauft werden muss. Durch den geringen Platz beim Transport, decken sich oft ganze Familien mit Klappstühlen ein. Das führt zu weiteren Einnahmensteigerungen der Hersteller.

Ein Klappstuhl besteht nicht aus starr miteinander verbunden Beinen, Rückenlehnen und Sitzflächen. Alle Verbindungen sind durch Scharniere miteinander verbunden. Dies ermögliche eine platzsparende Aufbewahrung. Auch das Aufbauen geht extrem schnell. Man packt den Klappstuhl an zwei beliebigen Stellen (nicht direkt nebeneinander) und zieht in entgegengesetzte Richtungen. Fertig!

Einige Luxusversionen verfügen sogar über integrierte Bierdosenhalter und Sonnenschirme.

Gefahren

Kritiker werfen den Klappstuhlherstellern vor, die Stühle absichtlich kurzlebig zu bauen. So stellen sie sicher, dass jedes Jahr aufs neue Klappstühle gekauft werden und sie sich so bereichern. Laut Stellungnahmen von Herstellern ist das ganze natürlich Unfug. Laut ihnen gehen die meisten Klappstühle so schnell kaputt, weil sich Personen nicht an die Maximalbelastungsgrenze von 120 kg halten. Wo Scharniere sind, da sind auch gequetschte Finger nicht weit. Immer wieder gibt es Berichte über Verletzungen, die teilweise sogar so stark sind, dass ganze Finger amputiert werden müssen.

Durch das Zusammenbrechen von Klappstühlen sind schon etliche Knochenbrüche entstanden. Hersteller sichern sich gegen Klagen ab indem sie in der Gebrauchsanweisung auf Risiken hinweisen. Bedauerlicherweise liest niemand Gebrauchsanweiungen, so dass es auch weiterhin viele Verletzte geben wird und keiner von ihnen eine Entschädigung erhält.