Kellerasselweitschubsen

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Mit so einem Exemplar sollte man das lieber nicht versuchen.

Kellerasselweitschubsen bezeichnet einen neuerdings unter Jugendlichen in die Mode gekommenen Sport, welcher im Grunde genommen darin besteht allein mit der Hand eine Kellerassel eine möglichst weite Strecke zurück legen zu lassen. Das klingt leicht, ist es auch, zumindest solange man die doch strengen Regeln der Jury befolgt, die sich selbst der technischen Hilfe der Zeitlupe zu eigen machen um selbst kleinste Fehler zu orten.

Geschichte

Um den Erfinder dieser Sportart und die Erfindung an sich ranken sich sehr viele Gerüchte. Das wohl populärste ist, dass sich im alten Griechenland die Gladiatoren einer Prüfung unterziehen mussten. Nur wenn es ihnen gelänge eine der damigen Frühformen der Asseln einen Meter weit zu befördern, ohne das sie den Bodenkontakt verlässt, war männlich genug den Kampf mit den Löwen aufzunehmen. Andernfalls wurde er gleich auf die Speisekarte gesetzt und der nächste Gladiator, der wiederum die Prüfung bestand, vorgezogen. Man sagt, dass Spartakus selbst einmal fast an dieser Hürde gescheitert wäre, nachdem sich der Aufseher geweigert hatte ihm die Fesseln abzunehmen die seine Hände hinter dem Rücken zusammen hielten. Mit 1,02 Metern schaffte er jedoch zur Überraschung Aller auch diese Herausforderung. Genützt hat es nicht viel, nur 2 Monate danach wurde er hingerichtet.

Während der Olympischen spiele in Athen 1896 war dies nachgewiesene Lieblingsfreizeitbeschäftigung der griechischen Athleten. 2 von ihnen wurden auf Grund zu schlechter Leistungen nicht zu diesen zugelassen. Diese vorwettkampfliche Selektion (die im Übrigen auch schon zur Qualifikation der Griechen zur Anwendung kahm) führte dazu, dass sie in diesem Jahr wohl die überagende Nation waren. Kellerasseln wurden danach für jegliche Form olympischer Olympiaden verboten und mit vergleichbaren Strafen wie Doping geahndet. Doch wie es sich mit Verboten verhält: Im Untergrund existierte weiterhin eine große Anhängerschaft dieses posierlichen Spiels. Man sagt diese Bewegung hätte die neumodische Erscheinung des Haustierhaltens mit sich gebracht.
1936 hätte dieser Verbund beinahe einen Sportler zu den olympischen Spielen schleusen können, wäre ihm nicht versehndlich bei einem überhasteten Hitlergruß seine Lieblingsassel Ema aus dem Ärmel gerutscht und auf dem Dach des Führerwagens gelandet. Beim Versuch sie wieder zu beschaffen reagierte ein gewissenhafter Polizist über und erschoss ihn.
1978 musste das immer solzialere Westdeutschland dem öffentlichen Druck nachgeben und diese Spiele außerhalb von olympischen Disziplinen legalisieren was jedoch überraschender Weise auf ein großes Desinteresse in der breiten Bevölkerung stieß. Der "Bund zur Rettung des Kellerasselweitschubsens" (wie er sich seid Ende des zweiten Weltkrieges offiziell nannte) hatte aus dem Spiel eine legale Weiterentwicklung geschaffen, heute als Handball bekannt. Bruce Lee soll persönlich sich damals bei diesem Sport die Hand gebrochen haben. Jedenfalls ist es ihm, auf Grund dieses Handballunfalls, zu verdanken das Kellerasselweitschubsen weiterhin im Untergrund vorangetrieben wurde.

Seit 1990, wo es auch im Osten Westbier zu kaufen gab und eine Kneipe nach der nächsten aus dem Boden gestampft wurde, wurde dieses Spiel ein wahrer Oldie an den Stammtischen, die mit ihren 1,5 x 1,5 Metern genau für dieses Spiel ausgelegt waren.

2000 dachte dann auch Greenpeace das alles anders werden musste und ein Teil der Walrettungskampange frustriert den Geist aufgab stürzten sie sich auf die armen Gastwirte und stellten das possierliche Tierchen unter Artenschutz. Vor dem Bundestag wollten sie sogar volle Menschenrechte für das Tierchen heraus schlagen, was jedoch von einer knappen Mehrheit abgelehnt wurde, da man der Meinung war, das Menschen vorwiegend nicht im Keller leben würden und man das so nun eben nicht vergleichen kann. Jedoch schafften sie es strenge Auflagen dieses Spiels in öffentlichen Wettkämpfen einzufordern. Eben jene Abteilung ist übrigends heute sehr aktiv im Schutz des Regenwaldes.

Seit 2004 gibt es zum Gedenken an die rundliche Form von Helmut Kohl auch wieder öffentliche Turniere, dass bekannteste ist wohl das Burgassel-Festival was jedes Jahr in Darmstatt abgehalten wird und sich tendenziell wachsender Beliebtheit erfreut.

Die Regeln

  • Eine Kellerassel ist allein mit einer Hand über eine möglichst weite Distanz zu schubsen.
  • Die Assel darf zu begin des Schubses nicht zusammengerollt sein und wärend der Bewegung nie die Bodenhaftung verlieren.
  • Teilnehmer werden disqualifiziert, bei denen das Tier nach dem Wettkampf nicht mehr am Leben ist.
  • Geistig beeinflussende Substanzen wie Alkohol, Pornofilmchen, Kaugummis oder Gummitiere sind für die Asseln 24 Stunden vor dem Wettkampf verboten. Den Schubsern sind diese gestattet, solange sie wärend des Wettkampfes einen Promillwert zwischen 0,5 und 1 entsprechen. Für Darunterliegende bzw. patriotische Nichttrinker gibt es Extrawettbewerbe, vergleichbar mit den Paralympics.
  • Der Teilnehmer, der die Assel bei einem Anlauf nicht trifft, verliert automatisch, selbiges gilt für Teilnehmer, die die Assel bei Probeläufen treffen (dieser Regelzusatz ist seit 2006 in Kraft, seitdem die "Asselholer" Traifstreiks angekündigt hatten).
  • Bei Nichtbeachtung dieser (zumindest nach Ansicht der meisten Jurymitglieder) einfach einzuhaltenden Regeln drohen Schubsverbote von bis zu 6 Monaten, die im Übrigen alle Lebensformen betreffen, seit 2007 auch Frauen!

Die Zukunft des Sports

Dieses Spiel erfreut sich stetiger Beliebtheit, auch in höheren Kreisen. Angela Merkel findet diesen Sport eher primitiv, während sich Guido Westerwelle für ein neues Finanzpaket, eine Kampange für Homosexuelle, Schubser und Asseln einsetzten will. So er denn mit der FDP die 10%-Hürde schafft. Von politischer Sicht ist also nicht viel Unterstützung zu erwarten...
Zu hoffen bleibt, dass dieser Sport auch weiterhin von der breiten Öffentlichkeit getragen wird, jedoch ist dies nicht abzusehen, da Artenschützer einen starken Rückgang der Kellerasselpopulation für die nächsten 100 Jahre in allen deutschen Großstädten vorher sagen. "Die Zahl dieser Asseln wird um bis zu 80% abnehmen." sagte ein Sprecher der Kommission. Zu der Frage ob dies einfach nur aus Gründen der globalen Erwärmung und damit zusammenhängenden Überflutungen ergeben würde, gab er der Redaktion bisher keine Antwort.

Aha Autsch