Kasseler Verkehrsgesellschaft

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Die Stadt ist so sparsam, dass sich das Theater und die Bushaltestelle einen Buchstaben teilen müssen.

Die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) betreibt die Straßenbahnen und Busse in der Stadt Kassel. Damit leistet sie wichtige Dienste für diejenigen Bürger, die sich weder ein eigenes Pferd noch eine Kutsche leisten können.

Geschichte

Gegründet wurde die Kasseler Verkehrsgesellschaft im Zuge der Bewerbung Kassels als Atombombentestgelände. In den Ausschreibungsunterlagen wurde nämlich eine leistungsfähige Infrastruktur gefordert, die mit der Einführung mehrerer Straßenbahn- und Buslinien hergestellt werden sollte. Diese blieben auch nach dem Scheitern der Bewerbung bestehen, da die Stadt Kassel die Kosten für deren Entsorgung nicht tragen wollte. Inzwischen sind sie sogar von der Bevölkerung akzeptiert.

Liniennetz

Das heutige Liniennetz entspricht haargenau dem Ausgangszustand, da die Stadt kein Interesse daran hatte, es zu verändern. Somit existieren 7 Straßenbahn- und 28 Buslinien, die die Stadt und das Umland erschließen. Allerdings macht eine von Maulwürfen errichtete Monsterstraßenbahn der KVG seit einigen Jahren Konkurrenz.

Fahrzeuge

Alle eingesetzten Verkehrsmittel sind blau lackiert.

Ehemaliger Wagenpark

In der Vergangenheit wurden ausschließlich Fahrzeuge eingesetzt, bei denen einige Stufen überwunden werden mussten, um von der Haltestelle in den Fahrgastraum zu gelangen. Diese Fahrzeuge waren bei der älteren Bevölkerung sehr beliebt, da Senioren jedesmal ein Erfolgserlebnis verzeichnen konnten, wenn sie mühelos und mit triumphierendem Blick in die Bahn gelangt sind. Zudem verspürten sie immer wieder hämische Freude und Überlegenheit, wenn zum Beispiel eine unbeliebte Nachbarin zu schwach geworden war und die Bahn nun nicht mehr nutzen konnte.

Heutiger Wagenpark

Seit etwa 10 Jahren wurde begonnen, neue stufenlose Straßenbahnen und Busse zu beschaffen, da ein Psychologe herausgefunden hatte, dass diese bei den Nutzern beliebter seien. Tatsächlich hat die Nutzung der Verkehrsmittel insbesondere durch Mütter mit Kinderwagen stark zugenommen und alle Fahrgäste erfreuen sich am häufiger wahrzunehmenden Kindergeschrei.

Zukünftiger Wagenpark

Wesentliche Veränderungen sind nicht geplant, da auch die finanzielle Zukunft der KVG nicht geklärt ist. Allerdings ist angedacht, in den nächsten Jahren ausschließrlich Niederflurbahnen und -busse einzusetzen.

Bauwerke

Das Herz des KVG-Netzes ist die Umsteigehaltestelle Am Stern, die nach modernsten Erkenntnissen geschaffen wurde und sich großer Beliebtheit erfreut. Kerngedanke war, die Umsteigewege möglichst lang und umständlich zu gestalten, damit die Umsteiger die Station richtig genießen können. Zudem muss eine viel befahrene Straße überquert werden, womit der Forderung der Nutzer nach ein wenig Action Rechnung getragen wird. Ein weiteres Schmuckstück war viele jahre lang die unterirdische Station Hauptbahnhof, die von H. R. Giger entworfen wurde, was nur wenigen bekannt ist. Vor allem das implementierte Kunstwerk "Die verwaiste Rolltreppe" zog täglich viele Kunstliebhaber aus aller Welt an. Tragischerweise wurde die Station im Jahr 2005 von Maulwürfen komplett zerstört.

Kundenorientierung

Die KVG hatte stets mit Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung zu kämpfen, da sie die Bürger an den geplatzten Traum vom Atombombentestgelände erinnerte. Deshalb rief die KVG viele Projekte ins Leben, um die Kunden langfristig zu binden.

Fahrgastinformationssystem

Das bekannteste dieser Projekte war die Einführung des Fahrgastinformationssystems. Viele Kunden klagten nämlich darüber, dass sie ständig ihre Haltestelle verpassen würden, weil draußen alles gleich aussehe. Also plante die KVG die Einführung von Bandansagen, die den nächsten Halt ankündigen sollten. Im Zuge dessen wurde nach einer männlichen, autoritären Stimme gesucht und in einem Tonstudio eine Woche lang ein Casting durchgeführt. Trotz über 1000 Teilnehmern war das Ergebnis ernüchternd, da keine Stimme geeignet schien. Nach offiziellen Berichten wollte die KVG das Projekt darauf abbrechen, als regelrecht in letzter Minute die Kettenraucherin Thea Schlot, die damals in dem Tonstudio als Putzfrau arbeitete, hereinplatzte und die frustrierte Jury nach Kippen fragte. Ihre Stimme hatte nämlich genau den richtigen Tonfall und ist seitdem allen Kasseler Fahrgästen bekannt. Gerüchte, dass sie vor einigen Jahren durch eine computergenerierte Ansagestimme ersetzt wurde, konnte die KVG nicht bestätigen. Selbstverständlich würden die Ansagen auch weiterhin von Frau Schlot gesprochen, deren Stimme sich nach überstandener Kehlkopfkrebsoperation jedoch etwas verändert habe.

Pünktlichkeitsgarantie

In der Öffentlichkeit galten die Straßenbahnen und Busse häufig als verspätet, während die KVG darlegte, dies lege daran, dass die Fahrgäste die Uhren nicht richtig lesen könnten. Nach mehreren negativen Schlagzeilen in der Presse wurde dann eine politisch gewollte Pünktlichkeitsgarantie eingeführt. Nun kann ein Kunde, der mehr als 5 Minuten zu spät am Ziel ankommt, sich den Fahrpreis erstatten lassen, wen er diesen im Kundenzentrum vorlegt. Allerdings nehmen nur wenige von dieser Regelung Gebrauch, da für die Fahrt zum Kundenzentrum und zurück nach Hause zwei weitere Fahrscheine erforderlich sind.

Straßenbahnen in der Königsstraße

Da sich die KVG immer mehr mit Fahrgästen in der Königsstraße rumplagen musste, ist sie auf die glorreiche Idee gekommen noch mehr Bahnen in Form von sogenannten RegioTrams, welche die Stadt mit den umliegenden Käffern verbinden sollte vollzustopfen, um die Fahrgäste zu vertreiben. Jedoch vergeblich. Ein weiterer kläglicher Versuch war es die Straßenbahnen von 30 Meter auf 60 Meter zu verlängern und das ganze Doppeltraktion zu nennen. Dadurch wollte man eine Art fahrbare Mauer enstehen lassen, wodurch die Überquerung der Gleise erschwert werden würde.