Kartoffelkrieger

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Kartoffelkrieger

Im Bayrischen Erbfolgekrieg 1778 bis 1779 gab es eine Episode, die der "Kartoffelkrieg" genannt wurde. Über die Bedeutung dieser Bezeichnung streiten sich die Gelehrten. Einige behaupten, es hätte mit der schlechten Versorgungslage der Preußischen Truppen, die sich lediglich von Kartoffeln ernähren mussten, zu tun. Andere argumentieren, dass die Kriegsführung so katastrofal schlecht vorbereitet war, dass die Soldaten ziellos hin und her irrten und mehr Kartoffel als Gegner zertrampelten.
Was aber wäre, wenn eine dritte Theorie wahr wäre? Wenn es hinter der Wahrheit eine weitere Wahrheit gibt? Warum können nicht, wenn schon Jungfrauen Götter gebären, Menschen Schafe zeugen und die FDP aus dem Bundestag fliegt, auch Kartoffeln Kriege führen?

Das wundersame Reich der Kartoffler

Der Kartoffelkönig.

Auf jedem Acker herrscht ein Kartoffelkönig, der einen Kartoffler-Staat regiert. Kartoffeln sind asexuell (aus Vereinfachungsgründen wird allerdings hier die maskuline Grammatik zur Erläuterung der Ränge verwendet).
Kartoffelreiche müssen mit strenger Hand und vor allem schnell regiert werden, denn von der Saat bis zur Ernte vergehen nur 6 Monate. Eine Demokratie, mit umständlichen Wahlen und Regierungsbildungen wäre somit kontraproduktiv, so hat sich seit Jahrhunderten die Monarchie als Staatsform bewährt. Da die Kartoffeln ihr Reich nur kurze Zeit aufrecht erhalten können, suchen sie ihr Heil nicht in der Stetigkeit sondern in der Expansion. Für jedes Kartoffelreich sind die Kartoffelkrieger somit von ausgesucht hoher Bedeutung.
Diese vom Kartoffelkönig berufenen Kartoffelkrieger werden für die Expansionspolitik oder zur Verteidigung eingesetzt. Ein Kartoffelkrieger kann mit etwas Glück eine Maus oder einen kleinen Vogel erledigen. Das liegt nicht nur an dem Schwert, sondern an der jeder Kartoffel innewohnenden Stärke. Der Stärkeanteil der Kartoffel beträgt 15%. Kartoffelkrieger sind relativ kleine Kartoffeln, die allerdings einen Mindestdurchmesser von ca. 6 cm aufweisen müssen.

Kastensystem

Bei den Kartofflern existiert eine einfache Gesellschaftsstruktur, bestehend aus den Kartoffelkriegern und den Kartoffelkriegermüttern (deren einziger Zweck die Produktion von Kartoffelkriegern ist). Die Kartoffelkriegermütter sind äußerst produktiv und werden ab dem 120sten Kartoffelkriegerkind mit dem Kartoffelkriegermutterkreuz ausgeszeichnet.
Da der Kartoffelkönig gleichzeitig Vorsitzender der Exekutive, Judikative und Legislative ist, muss man ihn durchaus auch als Kartoffelkrieger bezeichnen.

Die Verschiedenen Ränge der Kartoffelkrieger im Einzelnen:

Dies ist nur ein kleiner nicht nennenswerter Kartoffelknappe, der auch fast keine Kartoffelstärke hat!

Kartoffelknappe

Diese junge Kartoffel steckt noch in der Ausdbildung. Sie ist zu schwach, ein Schwert zu führen, weiß aber durch altkluge Sprüche die Kartoffelknechte zu beeindrucken.

Kartoffelknecht

Dies ist der persönliche Adjudant eines Kartoffelritters. Er dient lediglich als Statussymbol und hat den Dreck der Kartoffelritter, der bei einer Kartoffel ja systemimmanent ist, weg zu machen.

Kartoffelritter

Kartoffelkriegermutter. Eine beeindruckende Erscheinung

Dieser Kartoffler ist das Herzstück des Kartoffelkriegerheers. Ausgerüstet mit einem Schwert und mindestens zwei Augen eignet er sich gut für Scharmützel und Feldschlachten. Kartoffelritter sind auch für die innere Sicherheit zuständig. Sie haben zu verhindern, dass sich eine andere Kartoffel an die Macht putscht und den amtierenden König zu Matsch patscht. Kartoffelritter respektieren nur ihren König und lassen sich auch von Kartoffelreitern nichts sagen obwohl diese eigentlich im Rang höher stehen. Kartoffelritter lieben die Herausforderung und sind darum auf das Kämpfen fixiert. Leider ist das auch das große Handicap der Kartoffelritter, denn wenn es nichts zu kämpfen gibt, versuchen sie den amtierenden König vom Sockel zu stoßen.

Kartoffelreiter

Wenn ein Kartoffelritter einen Maulwurf domestiziert und in reitet, wird er automatisch in den Rang des Kartoffelreiters gehoben. Kartoffelreiter sind deshalb äußerst selten und aufgrund der schlechten Steuerungsmöglichkeit des Maulwurfs strategisch und taktisch nicht sinnvoll einsetzbar.

Das Kartoffelkriegerheer

Kartoffelkriegerheer (besteht aus 14 Kriegern und dem König!)
Ein Kartoffelkriegerheer besteht aus 14 Kartoffelrittern und einem Kartoffelkönig. Da ein Kartofflerstaat aber häufig aus tausenden Kartoffeln besteht, hat der König zwei Alternativen.

A: Er hält ein einziges Heer und der verbleibende Staat besteht dann aus hunderten Kartoffelknappen, -knechten und -reitern sowie einer Handvoll Kartoffelkriegermüttern. Ein solcher Staat ist militärisch nicht sehr schlagkräftig, die Umsturzgefahr für den Monarchen ist aber gering. Oder
B: Er ernennt einige Stellvertreter und kann sich somit mehrere Heere halten. Die Folge ist allerdings, dass die Putschgefahr ins Unermessliche steigt.
Durch diese, bereits in den Genen jeder Kartoffel eingepflanzte Systematik wird erreicht, dass die Kartoffeln nicht die Weltherrschaft übernehmen können.

Das ist mal wieder ein Beleg dafür, dass man mit genmanipulierter Nahrung vorsichtig sein muss. Der Mensch sollte nicht in Gottes Handwerk herumpfuschen, es kommt nur Mist dabei raus. Wir haben es ja letzlich bei Uli Hoeneß gesehen, der nach dem Verzehr seiner eigenen genmanipulierten Würstchen von Weinkrämpfen geplagt wird.

Kartoffelfeinde

Die Feinde der Kartoffeln sind unter anderem:

  • Menschen
  • Kartoffelkäfer
  • Tomatenkrieger

Die Freunde der Kartoffeln

  • Maulwürfe sind die besten Freunde der Kartoffeln, solange sie sie nicht anknabbern, aber das machen sie nicht, weil Maulwürfe Würmer und Käfer fressen und Kartoffeln anders aussehen. Die Maulwürfe sind für Kartoffel deshalb so nützich, da sie wie die Kartoffeln unter der Erde leben und sehr schnell graben können. Außerdem sind sie fast blind, weshalb die Kartofeln sich nicht wegen ihres Aussehens schämen müssen!
  • Die Grünen sind auch ein guter Freund der Kartoffel. Wo kämen wir denn hin, wenn wir die Kartoffelstärke, welche nur Kartoffel produzieren kann, chemisch hergestellt würden? Außerdem behaupten böse Zungen, dass Claudia Roth von der Kartoffel abstammt.
  • Würmer und Maden: Indem Kartoffelkrieger Würmer und Maden, die sich nicht wehren können, abschlachten, vergrößern sie ihr Selbstvertrauen, ohne sich teure Computerspiele oder lustige Pilze kaufen zu müssen.
  • Die Kartoffelpartei der Kartoffelgnome