Justin Timberlake

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Dieser Artikel ist so extrem sexy, dass er bei einigen Lesern Schocks, epileptische Zustände oder nasse Hosen hervorrufen könnte.
Den Lesern, die Probleme damit haben, ihre Hormone unter Kontrolle zu halten, wird dringend empfohlen, auf einen anderen Artikel zu gehen.
Allen anderen wünschen wir viel Spaß und Beherrschung.
Timberlake beim Casting für die Blue Man Group

Justin Timberlake (* am 31. Januar 1981 in Memphis, USA oder Ägypten), eigentlich Justus Jörn van Tiber-Lekk, Sohn niederländischer Einwanderer, ist ein halb smexy, halb metrosexuelles amerikanisches Multitalent.

Gesangskarriere

Die Anfänge

Justin Timberlake begann seine Gesangskarriere mit einem Auftritt bei einer Castingshow, in der er ein Lied aus dem Independend-Musical "John Wayne, der Chorknabe" aufführte, aber gegen ein unbekanntes Mädchen verlor. Als Sieger einer Castingshow hätte er sich wohl auch nicht lange gehalten. Seine geschickt eingefädelte Starkarriere sollte stattdessen im Mickey Mouse Club starten, diese Zeit überstand er relativ unbeachtet.

Von den 90ern bis 2002 war er Frontman der Boyband *NSYNC, die sich als solide Hitmaschine für ihn erwies, als er sich noch keinen ordentlichen Frisör leisten konnte. In dieser Zeit fiel er am meisten dadurch auf, dass er ein paar Jahre ein Verhältnis mit der ebenfalls jungen Hitgarantin Britney Spears hatte. Nach eigenen Aussagen trennte er sich von ihr, nachdem ihm 2002 ein Video geschickt wurde, in dem eine weinende Frau ihm sagte, er solle Britney in Ruhe lassen. Ähnlich wie Take That trennte sich die Boyband trotz Erfolg sehr rasch noch im selben Jahr. Dabei hatte Justin Timberlake Glück, ihm fiel nämlich die Rolle des Robbie Williams zu, wenn auch ohne eine Swing-Scheibe für den Musikkritikergeschmack. Er startete eine unheimlich starke Solokarriere, während der zweite Leadsinger *NSYNCs JC Chasez eher einen auf Gary Barlow machte. Mit der Auflösung vieler berühmter Boybands ging eine fürchterliche Epoche zuende: Viele ehemalige Mitglieder konnten wieder ein ruhiges abgeschottetes Leben abseits von finanziellen Erfolg und Berühmtheit führen und *NSYNC-Manager Lou Pearlman wanderte hinter Gittern. Ein klassisches Happy End, wie man es sonst nur aus Disney-Filmen kennt. Aber nicht für Justin! Seine Reise fing gerade erst an.

Erste eigene Schritte und Griffe

Justins Ferienhaus am Timberlake, New Hampshire

Immer noch im selben Jahr veröffentlichte Timberlake das sehr erfolgreiche Album Justified. Obwohl das Album nur für den Grammy in der Kategorie "Dümmstes Wortspiel" nominiert wurde, verkaufte es sich millionenfach und setzte den wichtigsten Grundstein für Justin Timberlakes Zukunft als Sänger, der sicher auch durch seinen 08/15-Posterboylook gesichert war. Die Singleauskopplungen I like to love you, Crimeariba (ursprünglich ein mexikanisches Volkslied) und My Body Rocks verkauften sich ebenfalls gut.

2004 sorgte Timberlake für den sogenannten Nipplegate-Skandal. In der Halbzeitshow des Superbowls, bei dem normalerweise die halbe amerikanische Nation zusieht, entblößte er mit einem gezielten Griff die Brust seiner Duettpartnerin Janet Jackson. Es kam schnell das Gerücht auf, dass er eigentlich nur Jacksons Bruder Michael hatte imitieren wollen, sich aber beim charakteristischen Griff in den Schritt bei der Person und beim Geschlechtsmerkmal vertan habe. Timberlake beteuerte, dass alles ein Versehen gewesen sein, was Experten nach einer kritischen Inspektion von Janet Jacksons Aussehen (im Vergleich mit dem von Timberlakes damaliger Freundin Cameron Diaz) für plausibel erklärten. In Folge von "Nipplegate" schickten Millionen Mütter Beschwerdebriefe an Timberlake, da sich ihre Kinder bei dem Anblick von Jacksons Busen erbrochen hatten. Der Popularität Justin Timberlakes war der Vorfall, der für eine zukünftige Zeitverzögerung bei der Ausstrahlung von Live-Programmen sorgte, nur zuträglich.

Spaß und Ernst

Im Jahre 2006 veröffentlichte Timberlake sein zweites Soloalbum FutureSex/LoveSounds. Der Titel soll ihm nach eigenen Angaben eingefallen sein, als er in einem Interview um eine prägnante Beschreibung seines Privatlebens gebeten wurde. Mit Hilfe der einprägsamen Melodie der ersten Single SexyBack (ein songgemachter Stripclub) stieg das von einem gewissen Timbaland (eigentlich Timberlake selbst mit geschicktem Pseudonym) produzierte Album an die Spitze der Charts. Um ihm den Erfolg zu versüßen durfte er im selben Jahr die MTV Europe Music Awards moderieren, wenn auch ohne weibliche Co-Moderation, aus Sicherheitsgründen.

Weil Timberlake, wie die Auflösung von *NSYNC gezeigt hatte, Erfolgskonzepte persönlich ziemlich doof findet und gerne dann aufhört "wenn's am schönsten ist" (also dann wenn es am wenigsten Sinn hat), beendete er danach seine professionelle Musikkarriere bis auf einige Gastbeiträge und wandte sich der Schauspielerei zu (siehe unten). Interessant: Von seinem Privatleben besessene Fans mit abgeschlossenem Psychologiestudium sehen in dieser Arbeitsstrategie das Gegenstück zum Coitus interruptus, den Timberlake angeblich praktiziert.
2006 das überraschende Topgeschenk zu Weihnachten

Einen "besonderen Teil" trug er zu dem im Duett mit Jungkomiker Andy Samberg für die Show Saturday Night Live gesungenen Lied Dick in a Box bei. Eigentlich als modisch-musikalischer Scherz geplant, wurde der dazugehörige Clip von Pornosuchenden im Internet millionenfach geklickt, trotz/gerade wegen des sehr eigenen Themas (freie Übersetzung des Titels: "Schwanz im Karton"). Die Beliebtheit des Gag-Liedes führte zu zahlreichen Nachahmern auf Kindergeburtstagen und zwei weiteren Videos mit Timberlake und Samberg in den gleichen Rollen (das letzte zusätzlich noch mit einer weiteren unbekannten Popsängerin im Stimmbruch).
Für jeden Mann, der selbst auch gerne jemandem dieses "spezielle" Geschenk machen möchte; hier die knappe Anleitung aus dem Liedtext (Übersetzung per Mouseover):

  1. Cut a hole in a box.
  2. Put your junk in that box.
  3. Make her open the box.

...and that's the way you do it!

Die in den nachfolgenden Jahren mit ihm für die Show produzierten Lieder Motherlover und 3-Way (The Golden Rule) gaben weitere humorvolle Anleitungen zu mehr Spaß im Sexleben.

Schauspielkarriere

Justin Timberlake spielte kleinere bis größere Rollen in kleinen bis größeren Filmen, bis ihm dann 2010 mit seiner Rolle als Napster-Gründer und Wirtschaftsschreck Sean Parker in "The Social Network" der große Sprung gelang. In einer der markantesten Szenen des Films sagt Parker zu Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (gespielt von Timberlakes Partner Andy Samberg, im Abspann fälschlicherweise als Jesse Eisenberg angegeben, die ganzen "-berg"-Namen verwirren eben) folgendes: "Eine Million Dollar ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Eine Milliarde!" Dieses einprägsame Zitat verbreitete sich im Internet und machte vielen Menschen Justin Timberlake zum ersten Mal als Schauspieler bewusst. Dass der echte Sean Parker soviel Geld gut angelegt hätte, ist übrigens unbestritten, er wurde wegen Kokainbesitzes verhaftet.

Nach "The Social Network" wurde Justin Timberlake für eine der Hauptrollen in der Komödie "Bad Teacher" besetzt, wo er an der Seite seiner Ex Cameron Diaz den sexuell verklemmten Sohn eines Superreichen spielte, weil es bei Timberlake eben nicht ohne Sex geht. In einer Schlüsselszene plant er die Nacht mit Diaz' Figur, er sagt wörtlich: "Ein Orgasmus ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Mehrere!" Der eigentlich grottenschlechte Streifen eroberte mit dieser Aussage die Herzen der Kritiker und erreichte eine Wertung von 89% im Filmportal Rottentomatoes.com.
Daneben spielte er auch eine Hauptrolle im Film "Freunde mit gewissen Vorzügen", in dem es, Überraschung, um Sex geht. In dem Film, zu dessen Ensemble auch zufälligerweise erneut Andy Samberg gehört, sagt Timberlake kurz vor dem Höhepunkt zu seiner Filmpartnerin Mila Kunis: "Sex aus Langeweile ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Sex mit Gefühlen!" Der Film, der beinahe als mäßig lustiger Aufreißerfilm verschrien worden wäre, kam erst durch die Kraft dieser Worte zu seiner rechtmäßigen Anerkennung.
Man fand des Weiteren eine aus dem Film "Southland Tales" herausgeschnittene Szene, in der Justin Timberlake erklärt: "Logik ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Gott ist tot!" Sinnvoller als der restliche Film ist diese Aussage auch nicht, aber wahrscheinlich hätte sie ihn bei der bekannten Wirkung Timberlakes vor dem letztendlichen Flop bewahrt.