Yo-Yo

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Vor zehn Minuten standen hier noch Kühe

Das Yo-Yo ist das selige Spielgerät, das kleine Kinder davor bewahrt, großen Kindern auf den Senkel zu gehen. Witzigerweise hängt es aber an dem selbigen. Das Yo-Yo, auch Jo-Jo geschrieben, nicht aber watz’up, das aus zwei aneinander gepappten Scheiben besteht, lässt sich auf den Boden schmeißen ohne dass es dorten ankommt und wieder hochziehen, um es just hernach wieder runter zuschmeißen. Fast wie Wackelpudding…

Entwickelt

Entwickelt wurde das Yo-Yo als Steinschleuder mit Recycling-Effekt. Trafen die am Ende zusammen geknüpften Steinscheiben nicht ins Ziel, konnte ihr Werfer durch ein Leichtes seinen missglückten Wurf, durch einen Fingerschwung zurückbeordern und erneut zum Zielen ansetzen. Weil ein Yo-Yo aber nur eine Reichweite von wenigen Zentimetern aufwies, ward das Yo-Yo recht schnell als überflüssige Waffe angesehen. So ging man dazu über, die vermeintlich harmlose Waffe, in den Gebrauch von Kinderhänden zu überführen. Dieser frühe Umgang wird noch heute in manch einer angewölften Reaktion von Jugendlichen belegt, die just bei offen stehenden Waffenschränken ein Kribbeln in den Zeigefingern verspüren. Jenen besagten und berühmten Yo-Yo-Effekt.

Gebrauch

Der Gebrauch und die Handhabung eines Yo-Yos sind weitestgehend einfach zu erlernen. Der Zeigefinger wird mit einer Schlaufe, die am Ende des Yo-Yos baumelt so stark umschnürt, dass er blau anläuft. Durch diese Verankerung an der Hand kann das Yo-Yo nun bei orthogonaler Lage zum Untergrund fallen gelassen werden und wieder aufgegriffen werden, indem man einen kleinen Ruck mit dem sterbendem Finger vollführt.

Ist man in diese Kunst eingewiesen und mit der weiteren Benutzung vertraut, kann das Einsatzgebiet auf ein vielfaches erhöht werden. Das Yo-Yo kann demgemäß als Abstandhalter in überfüllten Fußgängerzonen auch horizontal eingesetzt werden, was durch sein früheres Anwendungsgebiet gefördert wird. Auch ist das Yo-Yo, mit einer klebrigen Haftmasse eingeschmiert, perfekt zu Karneval einsetzbar, um die vor den Füßen liegenden Kamelle, durch gezieltes Schnippen, vor den flinken Händen dicker Kinder weg zugreifen.

Effekt

Der Yo-Yo Effekt ist wie bereits beschrieben, dem intuitiven Willen kleiner Kinder untergeschoben, sich mit frei zugänglichen Waffen aus irgendwelchen nicht verschlossenen Sicherheitsschränken, auch tatsächlich duellieren zu müssen. Am spannendsten scheint dabei der Effekt zu sein, mal das eine und mal das andere Ende einer Schrotflinte bzw. ihres Laufes während der Schussabgabe zu beobachten. Durch die Willkür gefördert aber, ist es nicht zwingend notwendig, dass nur Flinten als Veranschauungsobjekte in Frage kommen. Von Pistolen zu selbst repetierenden Silberbüchsen ist die Variationsbreite praktisch uneingeschränkt vielseitig. Die Faszination des Effekts ist aber recht schnell nach dem Erschließen und Erschießen des entladenen Prinzips verflogen und bleibt zumeist ein einmaliger Scherz.

Informationen

  • Ein Yo-Yo sagt weniger aus als ein „Ja ja
  • Der Pfannekuchen und das Yo-Yo haben grundlegend nichts miteinander zu tun. Obwohl der eine ein rund ist.
  • Der Yo-Yo-Effekt ist eine faustdicke Lüge der Volkswirtschaft
  • Bisher ist noch jedes Yo-Yo, das abhauen wollte, nach dem ersten Fingerschnippser wieder umgekehrt.
  • Ein totes Yo-Yo lässt sich durch geschicktes Schnüren seines Lebensfadens wieder reanimieren
  • Der Yo-Yo-Effekt bezeichnet auch die zyklisch auftretende Unentschlossenheit einiger seiner Peiniger, Diät betreiben zu wollen oder zunehmen zu wollen
  • Ein Perpetuum Mobile könnte nicht besser sein
  • Hoch und Runter, noch vier, noch drei, noch zwei, noch einmal… und relaxen