Johannes B. Kerner

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Johannes Baptist Kerner ist TV-Moderator und Reinkarnation des lustigen Äffchens Charly, bekannt aus der beliebten TV-Sendung "Unser Charly". Der liebenswerte Schimpanse begeisterte jahrelang jung und alt mit seinen lustigen Späßen. 1995 war Schluss damit: Der deutsche Tierschutzbund kritisierte die entwürdigende und nicht artgerechte Darstellung des Affen, woraufhin Charly mit einer Kettensäge notgeschlachtet wurde. Seine Seele reinkarnierte umgehend in den Körper des damals 6-Jährigen Johannes Baptist Kerner, der durch einen Versehen ohne Seele geboren wurde. Daher resultiert auch sein nichtssagendes Nullgesicht.

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Eine gewisse Zeit galt Kerner als ein sogenannter Seriöser Journalist, was allerdings schnell widerlegt werden konnte.

Reinkarnations-Experten aller Welt sind sich einig: Die Ähnlichkeiten sind verblüffend! Nicht nur die niedlichen Seegelöhrchen, das schelmische Bübchengesicht, sondern vor allem das arschkriechende Buhlen um die Sympathie seines Publikums machen deutlich, dass hier tatsächlich die Seele eines clownierenden Zirkusäffchens sich in den Körper eines mittelmäßigen TV-Moderators verirrt hat. Johannes B. Kerner ernährt sich fast ausschließlich von Bananen. Zudem unterzieht er sich täglich einer schmerzhaften Ganzkörper-Depilation. Während der Wintermonate blondiert er sein Winterfell.

Karriere beim Fernsehen

Kommt ein Männchen zum SFB-Berlin und fragt am Portal des Senders: "Darf ich mal austreten?". Der verwirrte Pförtner versteht nur AUFTRETEN und lotst den Kandidaten ins Aufnahmestudio. So kam Kerner zum Fernsehen, und durfte jahrelang Fußballfans mit seinem inkompetenten Geschwafel das Spiel versauen. Erst später entdeckte man, dass der schmierige, seitengescheitelte Anpasser auch in einer Reihe anderer Sendeformate lukrativ verwurstet werden kann, so etwa in Talk-Shows, Koch-Shows, beim Boxen oder in würdelosen Werbeauftritten für minderwertigen Schund. Unter dubiosen Umständen kam es kürzlich zur Vertragsverlängerung beim ZDF: Geplant war eine vorzeitige Vertragsauflösung im Jahre 2005. Stattdessen wurde der Vertrag bis 2050 verlängert. Fernsehzuschauern steht nun ein Sonderkündigungsrecht wegen der Qualitätsverschlechterung des Fernsehens bei der GEZ zu, weil es wesentlich spannender ist, einer Farbe beim Trocknen zuzugucken. Im Dezember hatte er seinen ersten Auftritt als Reichspropagandaminister.

Die gleichnamige Sendung

Das Konzept der Sendung ist einfach: J.B.K. schleimt sich nacheinander bei 3 prominenten Gästen solange ein, bis sie glauben, er würde sich tatsächlich für ihre Probleme interessieren. Damit das Ganze nicht gar so unerträglich langweilig wird, blendet der Kameramann regelmäßig die schockierende Fratze des alternden TV-Moderators ein, die absurderweise aussieht wie das Gesicht eines 5-Jährigen. Auf diese Art aus dem Schlaf gerissen, halten die meisten Zuschauer die Sendung bis zum Ende durch, ohne vor Langeweile ins Koma zu fallen. Thematisch erfährt der Zuschauer meist banale Anekdoten und Problemchen aus dem Alltag von Prominenten, und kann sich so vor dem Zubettgehen die beruhigende Vergewisserung verschaffen, dass deren Leben tatsächlich genauso öde ist wie sein eigenes.

Ein weiteres Highlight der Sendung ist, dass nicht nur die Gäste sondern auch der Moderator etwas sagen dürfen. Meistens wiederholt er schallplatten-artig den Bullshit seiner Gäste, stimmt opportunistisch zu und verfällt in schleimige Gutmenschen-Heuchelei. Um nicht auf seiner eigenen Schleimspur auszurutschen und Ex-Tagesschausprecherinnen bei Bedarf noch einen saftigen Tritt in den Allerwertesten geben zu können, falls sie sich weigern, mitten in der Sendung rausgeschmissen zu werden, trägt der Moderator während der Sendung stets Fussballschuhe mit Spikes.

Vor der Karriere

Bevor er zum Fernsehen kam (oben) studierte er Chemie und schrieb bei Professor Albert Kieselstein seine Diplomarbeit über die Verwandlung von Scheiße in Gold. Die von ihm entwickelte Synthese sah eine bristante Mischung aus seichtem Abend-Talk mit zahlreichen Werbeverträgen für Wurst und Aktien vor, wobei die Reaktion durch Interviews von Entführungs- und Amok-Opfern in Gang gebracht werden sollte. Kerner konnte seine Methode später erfolgreich in die Praxis umsetzen. Indem er eine 11-Jährige interviewte, die zuvor mitansehen musste wie ihre Lehrerin erschossen wurde, konnte er die Synthese verfeinern und eine noch höhere Ausbeute erreichen: Jede medial umgesetzte Kackwurst bringt ihm nun sage und schreibe 1,5 Mio. Euro.

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J.B. Kerner ist auch Kleinaktionär und hilft der Firma Air Berlin beim Börsengang, indem er zwei Aktien zeichnet. Folge: Der Börsengang musste wegen mangelnder Nachfrage abgesagt werden.
Herr Kerner ist (vertritt) ein bekanntes Weichspülmittel. Außerdem hat er für eine Kondomfirma Werbung gemacht. Daraufhin ist die Firma pleite gegangen.
Des Weiteren wirbt er für den Verzehr von gepressten Geflügelfleischabfällen. Da dieses Unterfangen als gänzlich unmöglich in der Werbebranche galt, musste er seine Frau, Frau Kerner, hinzuziehen um ihm zu helfen das besagte Produkt zu bewerben.

Kerner und Bild-Zeitung

Kerner wurde Anfang der Woche als Heuchler des Jahres ausgezeichnet ("Weiche Schale und kein Kern"), weil ihn 87,602 Prozent der Fragen, die er in seiner Sendung stellt, überhaupt nicht interessieren. Nur so ist zu erklären, dass er den Kessler-Zwillingen, Mike Krüger und den Klitschkos, Kurt Beck und Vicky Leandros die gleichen Fragen stellt. Dieses Desinteresse kompensiert er durch hervorragende Lesekenntnisse, die es ihm erlauben seine Fragen vom Blatt abzulesen. Diese Fragen wurden vorher von seinem Redakteur in extra großen Buchstaben notiert. Sein Redakteur ist auch stellvertretender Chefredakteur der linksradikalen, hochseriösen BILD-Zeitung. Dies hat zur Folge, dass Deutschlands Ausnahmeintellektuelle wie Dieter Bohlen morgens noch Titelthema der BILD-Zeitung sind, und schon abends bei Kerner philosophieren dürfen. Diese vom Steuer- und GEZzahler finanzierte Symbiose ist beispielhaft fürs deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen, weil man so gleichzeitig die Verkaufszahlen der allseits geliebten BILD-Zeitung in die Höhe treibt und dem Bildungsauftrag nachkommt. Es gilt als erwiesen, dass eine weitere Verbreitung der BILD-Zeitung förderlich für die Toleranz, Bildung und Weltoffenheit der deutschen Gesellschaft ist.

Privatleben

Aus dem spannenden Privatleben der faszinierenden Persönlichkeit sind folgende pikante Details bekannt: J.B.K. raucht und trinkt nicht und nimmt keinerlei Drogen; er joggt regelmässig und isst zum Frühstück Müsli; er hat eine Frau und 3 Kinder sowie ein Haus mit Alarmanlage. Er verdient sehr viel Geld, und möchte noch mehr verdienen. Hobbys: Weggehen/wieder zurückkommen.

Sonstiges

Zitate

  • "Was haben Sie gefühlt?"
  • "Was ist denn die wahre Bestimmung der Weiblichkeit - [das] ist doch nicht zu Hause zu sitzen und die Kinder großzuziehen, sondern die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist doch, ein vollanerkanntes Mitglied einer Gesellschaft zu sein"
  • "Wer Autobahn sagt gehört ins Todescamp der Toleranz"
  • "Nee das geht nicht, ich muss mich davon distanzieren, das geht nun wirklich nicht"

Auszeichnungen

Zuschauer des Jahres 2004.
Verbraucher des Jahres 2005.
Schleimbeutel des Jahres 2006 (setzte sich knapp gegen Beckmann durch)
Schleimbeutel des Jahres 2010
Schleimbeutel des Jahres 2011