Jens Keller

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Jens Keller (* 24. November 1970 in Stuttgart) ist ein schwäbischer Philosoph, Fußballtrainergott und Sündenbock. Bekannt wurde er unter anderem auf Grund seines aussichtlosen Versuchs, das Chaos des FC Schalke 04 zu ordnen.

Jens Keller in einer fröhlichen Phase

Frühe Jahre

Jens Keller wurde in Stuttgart geboren, aber so etwas kann im Eifer des Gefechtes schon einmal passieren, auch wenn gerade badische Zeitungen dies anders sahen. Bereits wenige Tage nach seiner Geburt legte er erstmals die Stirn in Falten und dachte über die Unsinnigkeit seiner vollen Windeln nach. Seine Eltern und die Medien kritisierten ihn hart dafür. Bereits zu Grundschulzeiten lernte er zu lesen und konnte die zahlreiche Kritik an seiner Person so endlich vollständig auf sich wirken lassen. Er nahm sie mit Gleichmut hin.

So gingen die Jahre dahin. Unmittelbar nach seinem Abitur wurde er von Seiten seiner Schule von sämtlichen Verpflichtungen entbunden, worüber die BILD-Zeitung eine mehrseitige Schmähschrift verfasste. Keller selbst nahm diesen Einschnitt in seinem Leben zum Anlass und konzentrierte sich auf seine sportliche Karriere.

Spielerkarriere

1989 rückte Keller in den Profi-Kader des VfB Stuttgart auf, nachdem er in einem Probetraining ohne Ball 34 Tore in 10 Minuten erzielte und damit Guido Buchwald zum ersten Mal in dessen Leben zum Weinen brachte. Keller selbst bedrückte dies so sehr, dass ihm auf der Stelle 137 weitere Stirnfalten wuchsen und er von da an aus Solidarität nie wieder einen glücklichen Gesichtsausdruck zeigte. Die 34 Tore reichten jedoch nicht, um den Durchbruch in der Bundesliga schaffen zu dürfen. Dafür hätte es zumindest 35 benötigt. Dennoch schoss er Stuttgart im Jahre 1992 zum Titel, ohne jedoch einmal dafür zum Einsatz kommen zu müssen. Sein gequälter Gesichtsausdruck von der Tribüne herab genügte völlig, um jede Gegnerische Mannschaft aus Mitleid in die Niederlage zu treiben. Nachdem der Championsleague-Titel im Jahr darauf jedoch nicht ebenfalls erbettelt werden konnte, wurde Keller als einziger Schuldiger daran ausgemacht und musste das Schwabenland in Schimpf und Schande verlassen, was auf der anderen Seite allerdings auch nicht zwingend eine Strafe sein muss.

Keller ging nach Bayern und zog sich in ein Kloster zurück, wo er die Schriften des Konfuzius studierte, die ewige Gelassenheit des Diesseins erlangte, nebenbei den TSV 1860 München aus der Amateur- in die Bundesliga führte und dafür auf dem Oktoberfest das Bier für die Mannschaft zahlen musste, was er auch gern tat. Zum doppelten Preis. In der Bundesliga selbst wurde er dann nicht mehr eingesetzt, weil dafür die anderen Spieler gut genug waren. Keller nahm es mit Gleichmut hin. Auch, als genau dasselbe anschließend in Wolfsburg passierte und sein VW-Händler ihm trotz des Aufstiegs mit dem VfL keinen Golf verkaufen wollte, ihn bespukte und als "Weichkeks" verspottete.

Keller kaufte sich nun einen LADA, zog im Kofferraum ein und erlangte dort die ewigen Erkenntnisse des Universums. Dann ging er zurück nach Stuttgart und spielte wieder für den VfB, was zwei Jahre später erstmals bemerkt wurde. Die Medien hatten damit rückwirkend die Ursache für alle Enttäuschungen der vergangenden vier Jahre, beide Weltkriege und den Untergang des Byzantinischen Kaiserreichs gefunden und freuten sich einen Gag in die Witzseite.

Keller wurde sogleich nach Köln abgeschoben, wo er den Bau des Doms höchstpersönlich vollendete, aber angefeindet wurde, weil er im Karneval nicht ausreichend betrunken war. Er ließ seine Spielerkarriere anschließend in Frankfurt ausklingen, wo er auch die dortige Eintracht als Mannschaftskapitän zum Aufstieg führte. Jens Keller ist es heute jedoch untersagt, die Stadt Frankfurt zu betreten, da nur drei Jahre nach seinem Abgang dort die Bankenkrise aus den USA ankam und die FAZ einen Zusammenhang sah. Keller nahm es mit Gleichmut.

Trainerkarriere

In den Jahren nach Ende seiner aktiven Spielerkarriere widmete sich Keller seinen Hobbys. Während der Wartephasen zwischen den Erntezeiten der Süßkartoffeln, die Keller in den Furchen zwischen seinen Augen anbaute, um damit den Welthunger zu bekämpfen, übersetzte er die verschollenen Schriften des Aristoteles ins Aramäische und entdeckte ein Heilmittel gegen ALS, welches jedoch nie anerkannt wurde, weil es nicht haargenau wie Lakritze schmeckte. Man vernichtete es daher und verbrannte die Formel.

Da das Sozialamt sich weigerte, Keller Geld zu geben, da den Beamten seine Nase nicht passte, musste er wohl oder übel anders seine tägliche Oblate - etwas anderes nimmt Keller zwischen seinen täglichen, zwanzigstündigen Meditationsphasen niemals zu sich - verdienen. Um Kindern eine Freude zu machen, kehrte er abermals nach Stuttgart zurück und trainierte die Jugendmannschaft des VfB. Nebenbei wusch er die Trikots der A-Mannschaft, pflegte die Katze des Präsidenten und erarbeitete einen Plan zur Rettung des Stuttgarter Kopfbahnhofs ohne finanzielle Einbußen durch Stuttgart 21, wurde dafür aber täglich nur ausgelacht, was er mit Gleichmut nahm.

Nach Entlassung von Cheftrainer Markus Babbel im Oktober 2010 wurde Keller dazu verpflichtet, neben seinen bisherigen Tätigkeiten auch das Amt des Cheftrainers, des Assistenten des Cheftrainers, des Busfahrers, der Klofrau und des Busses zu übernehmen, was Keller alles unentgeldlich übernahm. Als er nach zwei Monaten einen Urlaubstag zu Weihnachten verlangte, wurde er jedoch wegen mangelnden Einsatzwillen entlassen.

Zur Saison 2012/13 übernahm Keller als Cheftrainer die B-Jugendmannschaft des FC Schalke 04 und baute sie zu einer Mannschaft von einer derartigen Unschlagbarkeit aus, dass sein Co-Trainer am Ende der Saison die DFB-Auszeichnung als "Trainer des Jahres" entgegennehmen durfte. Keller selber wurde zu den Feierlichkeiten nicht einmal eingeladen, nahm es aber mit Gleichmut hin.

Als Horst Heldt, Manager des FC Schalke, im Winter 2012 schließlich bemerkte, dass man es mit Keller ja machen konnte, konnte er Keller zum Cheftrainer des S04 machen. Da dafür die heißgeliebte, auf Schalke gottgleiche Figur des Huub Stevens seinen Posten räumen musste, hatte Keller allein dadurch bereits von Anfang an den Hass der Schalker Fans komplett auf seinen Schultern gestapelt. Es kam, was kommen musste - Als das erste Testspiel verloren ging, war Kellers Entlassung bereits nach fünf Tagen in allen Medien und Fanforen beschlossene Sache. Das sollte sich auch niemals ändern, obgleich er als erster Schalker Trainer seit Menschengedenken zweimal in Folge die Saisonziele erreichte, dem Tönnies seine Würstchen ohne zu brechen aß, das Rathaus persönlich königsblau strich und die Arbeitslosigkeit in Gelsenkirchen beendete, da sich alle Gelsenkirchener krampfhaft einen Job suchten, um bloß nicht Kellers machen zu müssen. Woche für Woche machten die Medien Keller nieder, feierten jeden Sieg als Wiedergeburt, um dann die folgende Niederlage wieder als überfälligen Entlassungsgrund ausmachen zu können. So gingen die Monate vorbei. Nach einem Derbysieg und einer anschließenden Niederlage gegen Hoffenheim waren schließlich alle Saisonziele nicht mehr erreichbar, obwohl noch nicht einmal ein fünftel der Saison gespielt war. Dies genügte, um Keller "in Anbetracht der aktuellen Lage spontan leider entlassen zu müssen", sagte ein zerknischte Horst Heldt, der fünf Sekunden später auch bereits Kellers Nachfolger präsentierte, mit dem er bereits ein volles Jahr verhandelt hatte. Keller nahm es mit Gleichmut.

Anschießend arbeitete Jens Keller an der Ausrottung von Ebola. Man wollte ihn jedoch nicht ins Krisengebiet reisen lassen, da sein trauriges Gesicht die Erkrankten desisillionieren könnte.

Seit Sommer 2016 arbeitet Jens Keller in der zweiten Liga beim 1. FC Union Berlin. Bereits nach wenigen Tagen schlug ihm eine Welle der Kritik entgegen, weil Keller es seit Jahren schon nicht gelungen sei, allein die Fertigstellung des Berliner Flughafens zu vollbringen. Der Berliner Senat ließ bereits verlauten, dass Keller, sollte der Flughafen nicht vor Weihnachten 2016 abflugfertig sein, für alle laufenden Kosten der Bauphase aufzukommen hat. Keller nahm die Entscheidung mit Gleichmut.

Trivia

  • Jens Keller steht auf der Forbes-Liste der reichsten Männer der Welt. Ganz unten.
  • Keller ist auch ein gefragter Theaterdarsteller. Seine wichtigste Rolle war die Hauptrolle des Ein-Mann-Stücks "Michael Skibbe", den er ab Ende der 90er unter anderem in Dortmund, Frankfurt, Leverkusen, Berlin, der Türkei und als Assistent von Bundestrainer Rudi Völler aufführte.
  • Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es jedes Mal, wenn Jens Keller die Stirn runzelt irgendwo auf der Welt regnet. Keller wird deswegen auch für den Klimawandel verantwortlich gemacht.
  • Jens Keller hat möglicherweise Kennedy erschossen. Vielleicht sogar mehrmals.