Institut für Schicksalsforschung

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Europäisches Institut für Schicksalsforschung
Europäisches Institut für Schicksalsforschung
Institutslogo
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: rechtlich selbständig
Rechtsform des Trägers: Anstalt des öffentlichen Rechts
Mitgliedschaft: Gesellschaft für Schicksalsforschung
Standort der Einrichtung: Bielefeld
Art der Forschung: Grundlagenforschung, angewandte Forschung
Fächer: Imaginärwissenschaften
Fachgebiete: Fatalogie
Grundfinanzierung: Europäische Gemeinschaft (25 %) Bund (25 %), Stadt Bielefeld (15 %), NGO (35 %)
Leitung: Prof. Dr. Ohnesorg
Mitarbeiter: ca. 42

Das Institut für Schicksalsforschung ist eine von öffentlichen und privaten Trägern (unter anderem der europäischen Schicksalsstiftung) betriebene Einrichtung zur Erforschung des Schicksals (Fatalogie). Ihr untergeordnet sind verschiedene Fakultäten, die sich auf die Fachbereiche zur Erforschung des Schicksals aufteilen. Die Einrichtung spielt eine zentrale Rolle für die Entstehung der modernen Schicksalsforschung und für die Entwicklung zahlreicher Schicksalstheorien. Am Institut wurde die mittlerweile weitestgehend akzeptierte Schicksalstheorie nach Professor Ohnesorg entwickelt.

Geschichte

Frühe Geschichte

Obwohl die Schicksalsforschung in Europa bereits während des späten römischen Reichs existierte, ließ sich über mehrere Jahrhunderte hinweg kein geeigneter Standort für das Institutsgebäude finden. Zudem wurde der Forschungsbereich während der Inquisition unterdrückt und eine Beschäftigung mit dem Thema wurde als Ketzerei empfunden. Dies war hauptsächlich damit begründet, dass die Kirche für ihre "holistische Schicksalstheorie", die alle Ereignisse dem Schicksal unterordnet, das Monopol beanspruchte. Diese Tatsache verlangsamte die Erforschung des Schicksals und machte eine permanente Ansiedlung der Wissenschaftler an einem Ort zeitweilig unmöglich. Erst im frühen 20. Jahrhundert konnte schließlich in Bielefeld ein geeigneter Standort für die Forschungseinrichtung gefunden werden. Dieser Standort wurde gewählt, da die Stadtverwaltung schon seit Anbeginn einen besonders offenen Bezug zum Schicksal hatte und die Ansiedlung mit weiteren Fördermitteln unterstützte. Zudem wurde Bielefeld aufgrund seiner unbekannten Lage als sicher gegenüber extremistischer Gruppen mit radikalem Schicksalsverständnis, wie beispielsweise der Nazionalsozialisten oder radikalen Salafisten, beurteilt. Mit der Ansiedlung der Forschungseinrichtung konnte die systematische Forschung in diesem Fachbereich begründet werden, man bezeichnet diesen Zeitpunkt daher als Beginn der modernen Schicksalsforschung.

Heute

Heute sind am Institut zahlreiche Fakultäten angesiedelt, die sich mit der theoretischen und empirischen Erforschung des Schicksals beschäftigen. Besondere Forschungsschwerpunkte sind die Schicksalsdynamik, die Erforschung von parallelen Schicksalskontinuen und die Systematik des Schicksals. Von der wissenschaftlichen Erforschung des Schicksals deutlich abzugrenzen ist die Astrologie, die allgemein nicht als wissenschaftliche Fachdisziplin akzeptiert wird und sich durch unrealistische und nicht nachvollziehbare metatheoretische Ansätze zur Erklärung des Schicksals auszeichnet.

Forschungsgebiete

Versuchslabor

Empirische Schicksalsforschung

Die empirische Schicksalsforschung beschäftigt sich mit der grundlegenden Klassifizierung verschiedener Individualschicksale und versucht hauptsächlich neue Muster in der geographischen Verbreitung von Schicksal zu finden.

Theoretische Schicksalsforschung

Die theoretische Schicksalsforschung dient der Entwicklung und Verfeinerung verschiedener Schicksalstheorien, wobei die Ergebnisse der empirischen Schicksalsforschung wesentliche Impulse für die Theoriefindung boten.

Angewandtes Schicksal

Das Gebiet des angewandten Schicksals befasst sich mit der Applikation schicksalstheoretischer Erkenntnisse zur praktischen Gestaltung von Schicksalen. Hierzu wurden am Institut jüngst diverse Versuchslabore eingerichtet.

Schicksalstheorien

Ohnesorgsche Schicksalstheorie

Schicksalsmodell nach Ohnesorg.

Die Ohnesorgsche Schicksalstheorie bildet die Grundlage zur formalen Beschreibung von Schicksalssystemen. Fundamentaler Grundpfeiler der Theorie ist, dass für die Beschreibung von Schicksälern und Schicksalssystemen zunächst die Schicksalsvariable [math]X[/math] und die Relevanzschwelle [math]Y[/math] definiert werden. Die Schicksalsvariable wird im schicksalsfreien Raum zur Rationalisierung komplexer reeller Sachverhalte immer dann verwendet, wenn die Einbeziehung eines Ereignisses unterhalb der Relevanzschwelle zur vollständigen Erklärung des Sachverhalts notwendig wäre. Es muss hierbei immer darauf geachtet werden, dass die Relevanzschwelle nicht zu hoch oder zu niedrig festgelegt wird. Bei einem zu großen Schwellwert kann keine Differenzierung von bewusstem Handeln und Schicksal mehr erfolgen, während der schicksalsfreie Raum bei einem zu geringen Schwellwert mit irrelevanten Ereignissen überladen wird und somit eine Überlastung des Individuums entstehen kann. Weitere Grundbegriffe und Themen aktueller Forschung im Rahmen dieser Theorie sind die kleinen ([math]X_n\lt Y[/math]) und großen Schicksalsschläge ([math]X_n\gt Y[/math]), diese können durch eine Threshold-Operation an der Relevanzschwelle klassifiziert werden. Auch hierfür ist es wichtig, dass die Relevanzschwelle richtig definiert wird, um eine Akkumulation von großen Schicksalsschlägen im schicksalsfreien Raum zu verhindern.

Karmatheorien

Bei den Karmatheorien handelt es sich um in der modernen Fatalogie nicht anerkannte Erklärungsversuche für Schicksal, hierbei existiert eine große Diversität von Theorien. Laut den Karmatheorien wird das Schicksal allgemein von dem sogenannten Spirit und dem Karma bestimmt. Karma wird hierbei von Verfechtern der Theorien als Energiefeld beschrieben, das eine definierte Amplitude, Wellenlänge und Phasenlage aufweist. Während die Amplitude die energetische Stärke des Karmafeldes einer Person oder eines Gegenstandes bestimmt, lässt sich anhand der Phasenlage feststellen, ob es sich um positives oder negatives Karma handelt. Die Bedeutung der Wellenlänge für die Karmatheorie ist bislang umstritten. Befürworter der Theorie gehen jedoch davon aus, dass es sich hierbei um ein Identifikationsmerkmal handelt. Durch individuelle Wellenlängen sollen Interferenzen zwischen den Karmafeldern verschiedener Personen oder Gegenständen verhindert werden, wenn diese sich in einer geringen räumlichen Distanz aufhalten.

Allgemeine Karmatheorie

Bei der allgemeinen Karmatheorie handelt es sich um einen esoterischen Erklärungsversuch für Schicksal unter Ausschluss des Zufalls und rationaler Entscheidungen. Die Taten einer Person werden in Form von positiven oder negativen Amplituden- und Phasenänderungen im persönlichen Karmafeld verbucht. Für die Erklärung von Ereignissen, die im Umfeld einer Person geschehen, werden die Amplitude und die Phasenlage des Karmafeldes herangezogen. Hierdurch entscheidet sich in Einzelsituationen, ob die Interaktion des Spirits und der verschiedenen Karmafelder an einem Ort zur Induktion von Glück oder Pech für die betroffene Person führt. Aus dieser Annahme resultiert, dass das Allgemeinschicksal aus der Gesamtmenge der Spirit-Karmafeldinteraktionen entsteht.

Spezifische kollektive Karmatheorie

Die spezifische Karmatheorie ist eine relativ junge Theorie zur Erklärung des Schicksals, sie wurde 1984 von dem belgischen Fatalogen François van le Kiesbeerd am Institut für Schicksalsforschung entwickelt. Van le Kiesbeerd lehnt die Existenz von rationalen Entscheidungen nicht vollständig ab. Er geht außerdem, anders als die Vertreter der allgemeinen Schicksalstheorie, davon aus, dass nicht nur Menschen ein Karmafeld besitzen. Der Theorie zur Folge besitzen alle gleichartigen Objekte ein kollektives Karmafeld, das durch Interaktion mit andersartigen Objekten verändert wird. Da alle Objekte einer sogenannten Objektklasse durch ein kollektives Karmerfeld verbunden sind, wird bei der Interaktion zwischen zwei Objekten auch immer das Karmafeld der gesamten Objektklassen verändert. Wenn beispielsweise ein Objekt durch ein anderes zerstört wird, geht von dem Moment an von allen Objekten der geschädigten Objektklasse ein negativeres Karma für den Zerstörer aus.

Aktuelle Trends in der Schicksalsforschung

In den letzten Jahren wurde in vielen Publikationen diskutiert, ob sich wirtschaftswissenschaftliche Grundsätze auf die Distribution und Allokation von Karma anwenden lassen. Vor allem die Frage, ob karmatische Energie, ähnlich wie in einem realwirtschaftlichen Markt, einer Inflation unterliegt, ist im Hinblick auf die andauernde Krise der Finanzmärkte und eine weitverbreitete Polarisierung von Ressourcen mit Bildung von Zweiklassengesellschaften ein aktueller Gegenstand der Schicksalsforschung. Gegen die Polarisierung von Karma sprechen neue Erkenntnisse aus der empirischen Schicksalsforschung. In von Prof. Dr. Ohnesorg durchgeführten Feldstudien konnte nachgewiesen werden, dass Personen mit einem großen Karmaüberschuss dazu neigen im Schlaf überschüssiges Karma in Form von Licht (Biolumineszenz) abzugeben. Hierbei ist noch zu klären, ob es sich bei dem freiwerdenden Karma um die Differenz zur maximal speicherbaren Menge handelt, oder ob es sich hierbei um Guthabenszinsen handelt. Allgemein muss überprüft werden, ob der Prozess, wenn auch in geringem Maße, auch bei einem geringeren Karmaüberschuss auftritt und wie es sich bei Personen mit negativem Karma verhält. Fest steht jedoch, dass hierdurch einer Verknappung von Karma auf dem freien Markt entgegengewirkt wird. Dies würde auch erklären, dass bislang keine Teuerungs- und Inflationsrate bestimmt werden konnte, das Preisniveau auf dem Markt scheint völlig stabil zu sein.

Persönlichkeiten der Schicksalsforschung

Timothy Leary war lange Zeit im Bereich der Schicksalsforschung im Auftrag der europäischen Gesellschaft für Schicksalsforschung tätig, zusammen mit Aldous Huxley erforschte er die Grundzüge der angewandten Schicksalstheorie. Sie definierten auch den Begriff des angewandten Schicksals. Bis in die späten 70er Jahre beteiligten sie sich an Ringvorlesungen, die auch am Institut für Schicksalsforschung angehalten wurden.