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In 80 Tagen um die Welt

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Phileas Fogg, unverkennbar ein Engländer.

In 80 Tagen um die Welt“ (auch als „8x10 Days Worldtour“ oder „Tipico Spezial: Phileas Fogg wettet“ bekannt) ist ein Reisebericht des Butlers Julius Werner aus dem Jahre 1876. Er dokumentiert die 80-tägige Weltreise seines Herren, dem „Vorzeigegentleman“ und „Londoner-Originals“ Phileas Fogg. Anlass dieser Reise war eine Wette, die Fogg im alkoholisierten Zustand schloss. Er wettete mit den anderen Mitgliedern seines Stamm-Swingerclubs um etwa 20 Pfund und einen Kasten König Pilsener, dass es ihm gelingen werde, in 80 Tagen einmal um die ganze Welt zu reisen. Direkt am nächsten Tag ließ Phileas Fogg sich die Koffer packen. Julius Werner bot sich dabei freiwillig als Begleiter an (*Naja, er wollte eigentlich nur mit, weil er seiner dominanten Frau entfliehen wollte.). Dieses Angebot nahm Fogg natürlich sehr gerne an, jedoch nur unter der Bedingung, dass Werner während der Reise auf sein Gehalt verzichtet. Der Reisebericht von Werner schildert realitätsnah und ungeschönt die zahlreichen Abenteuer und Eskapaden, die Julius Werner und sein Herr Phileas Fogg während des Trips, mehr oder weniger freiwillig, erlebten.

Die Reise

London

Beginn der Reise. Phileas Fogg lässt sich seine Sachen packen. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof kauft er sich ein Magazin für echte Ferkel Fachmagazin über den weiblichen Körper. Mit diesem schließt sich Fogg in der Bahnhofstoilette ein, so kommen er und sein Begleiter Werner nicht mehr pünktlich, der Zug nach Paris fährt ohne sie ab. Sie müssen auf den nächsten Zug warten, welchen sie jedoch wieder verpassen, da der Herr Fogg auf einmal ein Eis will. Beim dritten Zug klappt es endlich, mittlerweile sind schon 7 Stunden der Wettzeit verloren. Sie müssen jedoch erfahren, dass der Zug nicht nach Paris durchfährt, sondern in Dover hält und sie von dort aus eine Fähre nehmen müssen, da nämlich der Bau des Kanaltunnels erst in rund 130 Jahren beginnen wird. So beißen sie in den sauren Apfel. Fahren erst mit dem Zug nach Dover, dann mit der Fähre nach Calais und dann noch mal mit den Zug nach Paris (Damals noch nicht die Stadt der Liebe, sondern der Taschendiebe).

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Paris

In Paris angekommen, beziehen die beiden Gefährten ein nobles Hotel. In diesem Treffen sie auf die verführerische Barbette Janette. Beide wollen sofort eine Affäre mit ihr, doch kurz vor dem finalen Date, werden sie von der hübschen Dame ausgeraubt. Die gesamte Reisekasse lässt sie dabei mitgehen. Bei dem Versuch das Geld zurückzuerlangen stolpert Fogg unglücklich und verstaucht sich den Knöchel. Er muss in das örtliche Hospital eingeliefert werden. Es scheint so als ob die Wette schon verloren sei, doch da geschieht es! Während Julius Werner als Pantomime das Geld für die Reisekasse wieder einholt, fiel Fogg auf, dass es sich bei der Krankenschwester, die ihm täglich das Essen bringt, um Barbette Janette handelt. Sie hat sich lediglich als Anne Will verkleidet! So ergreift Phileas Fogg beim nächsten Frühstück die Chance und bekommt schließlich durch ein paar gezielte Faustschläge sein Geld wieder zurück. Womit er jedoch nicht rechnete, war, dass es sich bei Barbette um die Frau des ortsansässigen Mafia-Bosses handelt. So beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Phileas Fogg und Julius Werner können jedoch mithilfe eines Balons entkommen und ihre Reise fortsetzen.

Wanne-Eickel

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Das nächste Ziel von Fogg ist Berlin, aber da der Balon schon im Elsaß abgestürzt ist, ist er und Werner gezwungen den Zug zu nehmen. Eigentlich wollen beide in einem Rutsch durchzufahren, aber dadurch, dass die Ticketpreise auf den Weg bis nach Berlin schon dreimal innerhalb von drei Stationen erhöht wurden, beschließt Fogg an der nächsten Station aus Protest auszusteigen. Dies tut er dann auch. Hätte er allerdings gewusst, dass es sich bei der Station, um den Hauptbahnhof von Wanne-Eickel handelt, wäre er sicherlich noch eine oder gleich mehrere Stationen weitergefahren. So finden sich Fogg und Werner mitten in der Pampa wieder. Fogg mietet sich ein Kamel und erkundet das Dorf. Es gibt jedoch kaum etwas zu sehen, eigentlich gar nichts. Gegen Abend bezieht er ein kleines Zimmer in dem Gasthof des Dorfes. Sein Diener Julius Werner muss auf der Parkbank pennen. Als Fogg des Nachts fasziniert vom Balkon aus den wunderschönen Mond von Wanne Eickel beobachtet, rotzt dieser Fogg kurzerhand auf den Kopf, denn der Mond wird nicht gerne gestört (Er machte gerade seine Steuererklärung für die Jahre 1856-1875). Am nächsten Tag brechen Fogg mit Kopf- und Werner mit Rückenschmerzen zu dem nächstem Reiseziel auf, nämlich Istanbul. Es wurde da auch schon höchste Zeit, denn 20 der 80 Tage waren schon vergangen.

Istanbul

Kaum in Istanbul aus dem Zug ausgestiegen, erwartet Fogg und seinen Begleiter Werner schon das nächste Abenteuer. Fogg wird von dem Scheich Mustaffin I., dem König von Istanbul, der von seiner Wette durch das Telegrafenamt erfahren hat, zu einer Audienz vorgeladen. Dort wird Fogg von Scheich Mustaffin I. ein Auftrag erteilt. Fogg soll im Namen der osmanischen Staatsregierung die Jogginghose des Scheiches wiederfinden. Sie soll nach Angaben Mustaffin I. von Banditen im Osten, während er ein Bad im Bosporus nahm, gestohlen worden sein. Es winkt eine fürstliche Belohnung oder im Falle einer Ablehnung des Auftrages, sowie Nichterfüllung, das Trojanische Pferd (Berühmtberüchtigte Foltermethode). Fogg ist natürlich geneigt den Auftrag zu übernehmen und bekommt dazu sogar eine Karte mit der Kennzeichnung des Banditenlagers. Zusammen mit Julius Werner macht er sich auf den Weg gen Osten. Auf der Reise treffen sie zufällig in einer Oase auf Räuber Hotzenplotz, den Chef der Banditen. Sie wollen kurzen Prozess machen, aber sie haben unglücklicherweise nicht damit gerechnet, dass man mit einer zusammengerollten Zeitung keinen bösen Oberschurken beeindrucken kann. So macht Hotzenplotz seinerseits kurzen Prozess und entführt beide in das Lager der Banditen. Dort entdecken sie auch die Jogginghose des Scheiches, festgetackert an einem Felsen. Durch einen spektakulären Entfesselungstrick mitten in der Nacht von Phileas Fogg können sie sich losmachen und entfliehen mitsamt der Jogginghose aus dem, Lager der Banditen. Per DHL-Versand schickt Fogg sie dem Scheich zurück. Die Belohnung wiederum bekommt Fogg über Pay-Pal ausgezahlt. Die ehemals Entführten setzen die Reise fort und fahren mit dem Fahrrad weiter nach Indien.

Dehli

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In Dehli begegnet Fogg ein alter Schulfreund, der Lokalkommadant der britischen Kolonialgarde Sir Walter B. Futherbird. Er lädt Fogg und Werner zu Tee, Kuchen und reichlich Whiskey ein. Am nächsten Tag möchte Fogg seine Reise, die schon sehr im Verzug ist, fortsetzen. Doch da kommt ihn wieder sein alter Schulfreund in die Quere. Erneut werden Fogg und Werner zu Tee und Kuchen eingeladen. Fogg sagt auch wieder zu, denn er kann dem Duft des Sahnestreuselteekuchens einfach nicht widerstehen. So geht das eine Woche lang, bis Werner in der Nacht sieht wie Sir Walter B. Futherbird ein dickes Kind verspeist. Julius Werner erkennt sofort, dass Fogg und er lediglich gemästet werden, um später so wie das Kind verspeist zu werden. Als er am nächsten Morgen Fogg warnen will, stochert Futherbird schon mit einer Gabel in den noch lebendigen Fogg rum. Werner ergreift handlungsschnell die noch tiefgefrorenen Hackbällchen auf dem Buffetisch und schaltet mit ihnen den Kannibalen Futherbird aus. Fogg hat lediglich kleinere Blessuren davongetragen. Zusammen fliehen sie aus Delhi. Doch sie werden von der Kolonialgarde, natürlich beauftragt von Futherbird, bis nach China hinein verfolgt.

Lanzouh

Als Phileas Fogg und Julius Werner endlich vor den Truppen des Futherbirds entkommen sind, entspannen sich beide erstmal in einer der zahlreichen Opiumhöhle in den dunklen Gassen von Lanzouh. Dort versacken sie solange, bis sie vom Ladenbesitzer, der sie komplett ausgenommen hat, am 60 Tag der Wette rausgeworfen werden. Nachdem Fogg ein Tag später in einer dreckigen Pfütze bekotet und wieder mit so etwas ähnlichem wie ein Bewusstsein aufwacht, schleift er Julius, der immer noch dicht ist, mit zum Hafendock. Dort bietet Fogg Werner auf einem Pazifikkreuzer als Kohlenschüpper an, um umsonst weiter über den Pazifik nach Amerika reisen zu können. Während der Fahrt kommt es allerdings zu einem Zerwürfnis zwischen Fogg und Werner. Werner, der vom Restopium und der heißen Luft im Maschinenraum immer noch einen Kopf wie einen Heizungsbeuler hat, wirft Fogg vor ihn nur die ganze Zeit auszunutzen. Diesen Vorwurf weist Phileas Fogg gekonnt zurück und droht mit einer Gehaltskürzung, sobald sie sich wieder in England befinden. So lenkt Werner schließlich ein. Als die Küste der USA sichtbar ist, lästern die beiden sogar schon wieder miteinander über den einbeinigen Kapitän. Das Verhältnis ist besser als je zuvor, fast schon intim.

Los Angeles

Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Freiheit, aber nicht für Fogg und Werner. Schon kurz nach der Ankunft werden sie von Marshall Wyatt Earp verhaftet, da sie ihre Greencard fälschlicherweise für Esspapier hielten und verspiesen. So müssen sie für zwei Tage in das L.A.- County Jail. Jedoch beschließt Fogg nicht die zwei Tage in Haft aussitzen zu wollen, sondern er will aus Zeitgründen direkt ausbrechen. Er schnappt sich kurzerhand einen Löffel und versucht damit ein Loch in die Freiheit zu buddeln. Auch an dem Tag, an dem die beiden entlassen werden sollten, ist Fogg immer noch am Graben. Vom Wahnsinn Ehrgeiz gepackt beschließt Fogg seinen Tunnel noch zu Ende zu graben, er scheißt auf die offizielle Entlassung. Und so verzögert sich die Reise wieder unnötig um eine Woche. Tag 70 der Reise. Auf den Weg zur Ostküste hetzt Fogg mit Werner und den zwei Elefanten, die der Tierliebhaber Fogg spontan aus einem Wanderzirkus herausgekauft hatte, durch die Wüsten Nevadas. Fogg beginnt an seiner Mission zu zweifeln. Wie soll er mit den zwei Elefanten und den inzwischen vom Koffertragen Bandscheiben geschädigten Werner noch rechtzeitig London erreichen? Es droht alles zu scheitern, doch da ist Fogg wieder im Glück. Mitten in der Wüste trifft die illustere Truppe auf die Gebrüder Wright. Fogg tauscht die beiden Elefanten und seine Uhr gegen die V2-Rakete, welche die beiden Brüder kurz zuvor erfunden hatten. So können die beiden schließlich in Überschallgeschwindigkeit nach New York fliegen.

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New York

Nachdem Fogg die außer Kontrolle geratene Rakete erfolgreich in einem Hochhaus versenkt hat, können die beiden weiter zum Hafendock von New York und die Heimreise nach England buchen. Ihr Schiff fährt erst am nächsten Tag, so haben sie noch Zeit die Stadt zu erkunden. Fogg lädt Werner zu einem gemütlichen Puffabend ein. Sie wollen in ein Etablissement namens „NYPD“ gehen. Im Flur des guten Hauses machen sie sich dann schon mal frei, um möglichst schnell „bedient“ zu werden. Erst als sie von wütenden Polizisten niedergeknüppelt werden, merken sie, dass sie wohl falsch sind. Und nicht nur, dass sie, durch den zum Teil überharten Einsatz von Schlagstöcken, nicht mehr geschlechtsreif sind, sie werden auch noch zusätzlich inhaftiert, sodass sie ihren Luxusdampfer am nächsten Tag verpassen. So müssen sie mit einem alten Walfänger vorlieb nehmen.

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Atlantik

Tag 76 der Reise. Entgegen der Erwartung von Fogg ist alles noch im Zeitplan. Die See ist ruhig. Als Fogg und Werner gerade zusehen wie ein Wal ausgenommen wird, wird das Schiff unerwartet von Mobby Dick gerammt. Es geht sofort unter. Die Hälfte der Mannschaft wird von dem Killerwal gefressen. Das Blut spritzt. Fogg und Werner kämpfen sich durch die Wellen, um dem gefrässigen Monster zu entkommen. Als sie ihrem Kampf um das Überleben schon fast aufgeben wollen, taucht plötzlich Kapitän Nemo mit seinem legendären U-Boot, der Nautilus auf. Er rettet die beiden, weil sie, so wie er, durchgeknallte Engländer sind (Dies erkannte er an dem außergewöhnlichem Schwimmstil der Beiden). Die anderen Verunglückten lässt Nemo im Stich, da er ja schließlich auch nur noch zwei Betten frei hat. Als sich noch ein paar erschöpfte Matrosen an Deck der Nautilus retten wollen, taucht er ab. Im Bauch des Unterseebootes berichtet Fogg, der sich im Gegensatz zu seinem Diener Werner nicht über den herzlosen Akt von Nemo beschwert, von seiner Reise. Nemo hört, während der schimpfende Werner im Hintergrund von zwei Matrosen in die Kühlkammer gesperrt wird, gebannt zu und bietet Fogg schließlich seine Hilfe an. So erreicht Fogg endlich und pünktlich am 80. Tag London.

Endspurt in London

Kaum aus dem U-Boot gestiegen sprintet Fogg los um im Swingerclub seine Wette einzulösen. Den mit Frostbeulen übersähten Julius Werner hat er dabei schnell abgehängt. Er läuft und läuft. Zahlreiche Gegenstände und Passanten stehen im Weg. Die meisten Sachen davon (vorallem die Passanten) kann er mit der Harpune, die ihm Kapitän Nemo geschenkt hatte, aus den Weg räumen. Kurz vor der Tür zum Club kauft Fogg noch eine Zeitung. Er will über den neusten Klatsch informiert sein. Schließlich erreicht er die Tür des Swingerclubs. Es ist kurz vor zwölf, doch die Tür ist abgeschlossen! Es stellt sich heraus, dass es sich um einen fiesen Trick handelt, damit er die Wette verliert. Mittlerweile ist Werner auch wieder bei ihm. Wild entschlossen packt sich Fogg seinen durchgefrorenen Freund und benutzt ihn als Brechstange. So hebelt Fogg die Tür auf und eilt zum Whirlpool, worin die Herrschaften allesamt schon Platz genommen haben. Kurz bevor die Uhr zwölf schlägt, platzt er hinein und gewinnt somit die Wette! Zunächst sind alle über den herausragenden Gewinn der Wette von Fogg ziemlich enttäuscht, doch dann spendiert Fogg jedem ein Pils. Der Anstoss einer wilden Orgie Feier!

Das Restleben von Julius Werner

Nach der Reise beschloss Werner sich nie mehr auf so einen Quatsch einzulassen. Er wolle in Zukunft nur noch daheim bleiben, auch wenn er dort von seiner Frau verprügelt wird. Zudem beschloss aus den Diensten Foggs auszutreten um ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Als Türöffner in die schillernde Welt der Literatur sollte hierbei ein Roman sein, der seine Erlebnisse auf der großen Reise behandelt. Da dieser sich jedoch sehr schlecht verkaufte, wandelte ihn Werner aus Frust zu einem Reisebericht um, welcher wider Erwarten durch die Decke ging, wie eine 200-Pfund Bombe mit Aufschlagzünder. Durch den großen Erfolg stieg er in die High-Society der Reiseberichterstatter auf. Er wurde zu zahlreichen Empfängen und Hoffesten eingeladen. Dort gab er sich regelmäßig die Kante, und zwar so regelmäßig, sodass er wieder da landete wo er angefangen hatte, als Arschabwischer eines Adligen. Ergraut und sichtlich gealtert wurde er im Alter von 77 von einer herumfliegenden Teekanne erschlagen.

Spätere kommerzielle Verwurstung des Reiseberichtes

Schon kurz nach dem Tod Werners wurde sein Werk von erfolgshungrigen Aasgeiern auseinandergeflückt. Für zahlreiche Porno-Filme, Hör- und Kochbücher musste der Reisebericht herhalten. Einige Beispiele sind unterhalb aufgelistet:

  • Gullivers Reisen - Trickfilm (Walt Disney), 1925
  • Die 80 Jungfrauen von Lesbos (Liselotte lässt es krachen!) - Spielfilm (Venus TV), 1975
  • Mein Leben als Koffer - Melodram, 1978
  • Eine Reise in 80 Tagen um die Welt - Roman; Autor: Jules Verne; Fake-Verlag, ISBN 3-2-1-meins!
  • In 80 Tagen eine Welt voller Love - Bewusstseinserweiternder Reiseguide; Autor: Bob Marley; TnioJVerlag
  • Einmal um den ganzen Erdball gebumst und zurück! - Spielfilm (Venus TV), 1999