Homöopathen ohne Grenzen

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Die Homöopathen ohne Grenzen (HOG) sind eine Laienschauspieltruppe, welche Schmierenkomödien auf der ganzen Welt aufführt. Der Name entstand als Nachahmung und Verballhornung der nobelpreisgekrönten Vorbilder “Ärzte ohne Grenzen”. Die Schweizer Sektion der HOG firmiert unter dem Namen "Dignitas".

Programm

Hütchenspiel mit Arzneimittelimitat aus dem HOG Fundus: na, wo ist das Globuli?

Im Repertoire der HOG finden sich vor allem Aufführungen aus dem Ärztealltag. Hierbei wird der Bevölkerung vorgespielt, wie eine medizinische Versorgung aussehen könnte, wenn denn Geld für eine solche zur Verfügung stehen würde. Da auch auf HOG-Seite Geld- und Kompetenzmangel vorherrscht, wird allerdings nur der Alltag eines Alternativmediziners nachgespielt.

Ein weiteres Genre, welches die HOG gerne bedienen ist das Pharmazie-Märchen. Dabei werden Zuckerkugeln als Medikamente ausgegeben und an die ahnungslosen Patienten verteilt. Diese sollen dann von allerlei Menschheitsgeißeln wie Tuberkulose, Malaria und HIV geheilt werden. Die Patienten müssen sich die "Medikamente" häufig allerdings erst "verdienen", wobei sie meist mit versteckter Kamera gefilmt werden. Sehr zur Erheiterung des voyeuristischen Publikums. Perfide Beispiele für ihre bösartigen Streiche sind auf den beiden Abbildungen zu sehen.

Besonders beliebt sind auch die Universitätsimitationen in denen eine medizinische Ausbildung vorgegaukelt wird. Der HOG-“Professor” spielt dabei die Rolle des Medizinmanns, der die örtlichen Medizinmänner in der Herstellung und Anwendung von allerlei Arzneien unterweist. Dazu ist für die Zukunft sogar die Gründung einer eigenen Ausbildungsstätte vorgesehen.

Auftritte

Kinder werden mit löchrigen Säcken losgeschickt und die ganze Globuliration für den Westsenegal fällt in den Dreck. Satire oder Menschenverachtung?

Gefeierte Bühnenauftritte hat die Truppe schon in Sarajewo und Mazedonien auf das Parkett gezaubert.

Weltweite Berühmtheit erlangte man allerdings, als man nach dem verheerenden Tsunami im Gebiet von Sri Lanka die Überlebenden mit dem Verteilen von Schwimmflügeln verhöhnte.

Unter dem Schutzschild “Satire” erlaubten sich diese Grenzgänger des guten Geschmacks auch hier wieder eine zynische Verhöhnung der leidenden Bevölkerung. Entsprechend fällt auch die Kritik zu Ihren Auftritten aus. Auf der einen Seite hochgelobt für Ihre Chuzpe und ihren kompromisslosen Zynismus, werden sie von anderen für ihre Menschenverachtung angeprangert. Die HOG halten dagegen, dass spätestens seit Robin Williams Kinoerfolg Patch Adams bekannt ist, wie wichtig Lachen und Humor für die Gesundheit und die Genesung von Patienten sein kann. Daher sieht sich HOG als ein gemeinnütziges Projekt und seine Mitarbeiter als Vorreiter für Frieden und Menschlichkeit.

Ausbildungsprojekte werden oder wurden überwiegend in Afrika (z.B. Togo oder Sierra Leone) oder auch in Honduras durchgeführt, wo seitdem keinerlei Krankheiten mehr aufgetreten sind.

Zur Zeit gastieren die HOG im afrikanischen Sierra Leone und unterhalten die Bevölkerung mit ihrer gewohnten Imitation von echten Ärzten. Aufgrund des überwältigenden Erfolges, der den HOG vor Ort in den Krisengebieten zu Teil wurde, hat sich die Organisation an einen ersten Dokumentarfilm über ihre Arbeit gewagt. Die Kinoproduktion: “Jenseits von Afrika” wurde sogar für den Oskar in der Kategorie "Beste Komödie" nominiert.

Würdigung für “Jenseits von Afrika”

Kleine Kugeln, großes Kino” – Süddeutsche Zeitung
Herrlich, wie die HOG Mitarbeiter die ungebildeten Wilden, in bester Borat-Manier, vorführen” - Freisinger Tagblatt
…und alles ohne rot zu werden! Nichtmal die Nase.” – FAZ
Die HOG arbeiten seit Jahren im Spannungsfeld zwischen aktiver Sterbehilfe und Totschlag und das, ohne Anklage. Hut ab für soviel Chuzpe” – Stern
Für solche Brüller kann man ein paar Tote durch Malariafälle gerne in Kauf nehmen.” – anonymer Blogger