Himbeere

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Wenn man sie pflückt, können sie ziemlich blass werden.

Die Himbeere ist ein rotes Früchtchen, das wenn es nicht blau ist, sich zart an einen Stamm klebt, der eigentlich der eigene ist. Diese lieblich saftige perlentragende Geschmacksverführung, wenn man sie unkontrolliert an sich drückt, befleckt und kennzeichnet den Drücker so als den von ihr Verführten.

Ihre schwarze Version findet sich aber nicht in Afrika, sondern nur in Nordamerika, wo sie es vorzieht, sich bei unerfahrenen Jünglingen des Landvolkes einzunisten, bis diese merken, dass sie es mit einer alles vereinahmenden Wilden zu tun haben, die keine Konkurrenz neben sich duldet, alles und jeden umschlingt, zu sich herabzieht und der Hellsichtigkeit beraubt. Ihre Fruchtbarkeit nimmt solche Formen an, dass selbst dort, wo Sterilität aufgrund falscher Nahrungszuführung - im mittleren Westen - üblich ist, Abkömmlinge sogar in unzugänglichen Dörfern der Quaker zu vermuten sind.

Ihre nächste Verwandte die Brombeere, sadistisch bestachelt in ihrer glänzend schwarzen Lackverkleidung, innerlich angesäuert, welche aber doch verführerisch Münder mit schmatzenden Lippen anlockt, sie zu beißen und herunterzuschlucken, ohne Gegenwehr. Hat man sie erst mal in ihrer unfreundlichen Umgebung aufgebrochen, hinterlässt einen weit lieblicheren Eindruck, wie er nur von Geniessern wahrgenommen werden kann.