Hellebarde

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Die Hellebarde ist die bevorzugte Waffe des Barden. Das Wort Barde ist zudem selbst witziger Weise geschickt in das Wort Hellebarde eingebunden.

Etymologie

Obwohl die erste Hellebarde von einem Römer entworfen wurde, setzt sich das Wort aus den beiden germanischen Wörtern Hel und Barde zusammen. Hel steht für die germanische Unterwelt, Barde bezeichnet einen kämpfenden Sänger. Demnach heißt Hellebarde etwa "Kämpfender Sänger, der dich in die Unterwelt schickt". Man möchte dem entgegen meinen, dieses Wort beschriebe einen Kämpfer oder vielleicht einen Musikstil, zum Beispiel den von Madsen oder den Sportfreunden Stiller, aber keine Waffe. Die Bezeichnung Hellebarde für die Hellebarde ist der Etymologie nach somit vollkommen falsch geprägt. Dennoch heißt die Hellebarde Hellebarde. (Und dann gibt es auch noch die Dunklebarde - Rammstein.)

Diese wird oft von der außereurpäischen, der sog. Dunklebarde unterschieden. Diese hat leichte Farbabweichungen und einen Migrationshintergund. Aber es ist zu konstatieren, dass es sich jedoch um das völlig identische Gerät handelt.

Geschichtliches

Der Drachentöter Sankt Georg saß eines Abends in seiner Werkstatt und überlegte, wie er eine Waffe erfinden könne, mit der er gleichzeitig zustechen, zuschlagen und schneiden könnte. Denn der letzte Drache hatte ihm sehr zu schaffen gemacht und ihn fast das Leben gekostet. Er schlief schließlich ein und im Traum erschien ihm der Prototyp einer Hellebarde. Mit dem Zusammenschmieden seines römischen Kurzschwerts und seines Speers (denn Sankt Georg war ein Ex-Legionär) entstand im Altertum die erste Hellebarde. Dieser Prototyp war jedoch noch unansehlich und zudem schwierig zu bedienen. Sankt Georg feilte im Laufe seines Lebens noch an einer weiteren Hellebarde. Sie sollte eine der wichtigsten Waffen des Mittelalters werden.

Einsatz der Hellebarde

Viele Barden verwendeten im Mittelalter die Hellebarde zum Kampf, da man einen Gegner aufgrund des langen Stiels der Hellebarde aus einer Entfernung von zwei Metern töten konnte und ihn nicht erst - wie es beim Schwert der Fall ist - auf die Länge von mindestens einen Meter an den Körper heran lassen musste. Außerdem ist die Hellebarde leichter als eine Streitaxt und deswegen einfacher zu transportieren. Einen Speer verwendeten die Barden aufgrund der Universalität dieser Waffe nicht. Viele Barden waren außerdem Emos und verwendeten die Hellebarde, um sich damit zu ritzen.