Hawaii Five-0

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt das Remake einer recht erfreulichen US-Serie des letzten Jahrhunderts. Das Original gibt's hier
Filmdaten
Hawaii-five-0.jpg
Offizielles Bild zur Serie
Deutscher Titel: Hawaii Five-0
Genre: Dramatisches Polizeidrama
Produktionsland: Hawaii
Erscheinungsjahr: 2010 - ?
Länge: 40-60 Minuten (je nach Werbung)
Altersfreigabe: Ab 12 & 16
Stab

Regie: Diverse
Drehbuch: 7 Seiten pro Folge
Produktion: Nicht sehr teuer
Musik: Geklaut (vom Original)
Kamera: JVC GY-HD250 Camera TV Pro Gear's FLYPAK™
Schnitt: Recht gut
Besetzung

Steve McGarrett: Alex O'Loughlin
Daniel Dae Kim: Chin Ho Kelly
Grace Park: Kono Kalakaua
Scott Caan: Danny 'Danno' Williams
Masi Oka: Dr. Max Bergmann
Mark Dacascos: Wo Fat

Hawaii Five-0 ist ein zurecht sehr unerquickliches Remake einer etwas erfolgreicheren Kriminalserie, die von 1968 - 1980 ausgestrahlt wurde, die auf Hawaii und den umliegenden Inseln spielte.

Main Plot

Nachdem der Vater der Hautfigur, dem jungen und dynamischen Marineoffizier Steve McGarrett, von einem recht bösen Buben gestorben wurde, schließt sich Steve der Polizei von Hawaii an. In mittlerweile zwei Staffeln hat er es nicht wirklich geschafft, den bösen Vatermörder zur Strecke zu bringen, obwohl er dazu in schöner Regelmäßigkeit mehrere Gelegenheiten hatte.

Main Cast/ Teammitglieder

Mann-Ding

Bekannt geworden (?) durch Herzschmerzmittel wie Plan B für die Liebe, Der Klang des Herzens und Oyster Farmer zog es den teiltätowierten Charakterdarsteller Alex O'Loughlin schnell weg vom Schnulzenwerk und hin zu echter Action. In der Serie spielt er den Steve McGarrett, Lieutenant Commander der US Navy, der aufgrund des plötzlichen Ablebens seines Vaters vom Dienst freigestellt wird. Als Verbindungsmann zur Hawaiianischen Polizei und gleichzeitig Anführer der Sonderkommission ist er maßgeblich für Erfolg und Mißerfolg seiner Untergebenen verantwortlich.
Sein Hauptziel, den Mörder seines Vaters zu finden und zur Strecke zu bringen sowie seine Beweggründe herauszufinden, läßt er dabei nie aus den Augen. Gut für Ihn: Es dauert ganz schön lange, dieses geschickt in alle Winde verstreute Puzzle zusammenzusuchen und richtig zusammenzusetzen. Dies garantierte ihm in den letzten zwei Staffeln der Serie 47 Gehälter inklusive Spesen und Getränke.

No more Ocean

Ehemaliger New Yorker, ehemaliger Ehemann, ehemalig mit braunen Haaren unterwegs. Das sind nur wenige der Begriffe, die den dauerblondierten Wahlhawaiianer beschreiben. Der in der Masse von besseren Schauspielern untergehende Scott Caan (Ocean's Eleven, 12 & 13, Bongwater, Sein Name war Hass) spielt Detective Danny Williams, der von seiner Tochter nur abschätzig "Danno" genannt wird. Ob dies möglicherweise mit seiner schlechten Schauspielkunst zu tun hat, wird natürlich in der Serie verschwiegen. Gewiß gab es schon eine Erklärung für diesen Spitznamen, die aber entweder unglaubwürdig oder zumindest sehr langweilig ist. Als Partner des Leiters des Ein-Satz-Kommandos gelingt es dem dauersympathischen Ex-Ostküstler aufgrund seiner Ungelenkheit stets, den unter Schmerzen in die Serie gepreßten Humor zu verfehlen.

Galaktische Schlachtschiffe

Gespielt von der gescheiterten Science-Fiction Darstellerin Grace Park verkörpert Detective Kono all das, was der Original Kono nicht ist: Weiblich, gutaussehend, flachbrüstig. Als einziges und dauerhaftes, weibliches Mitglied des Sondereinsatzteams ist sie die schlichte Seele des Teams. Teils überwacht durch die Dienstaufsicht, korrupten Ex-Cops und gejagt von einem ruinierten Sexualleben (wir erinnern uns: flachbrüstig) und nur in sehr wenigen Folgen im Bikini gezeigt stellt Kono die dauerfrustrierte und gestreßte Teamactrice dar. Der in der zweiten Staffel der Serie gestartete Versuch, diesem Charakter Tiefgang zu verschaffen, schlägt grandios fehl. Die Ihr angedichtete Beziehung zu einem Yakuza-Boss ist zwar auf den ersten Blick begrüßenswert. Die ausbleibenden Sexszenen stießen den Fans und Verehrer dieser Schauspielerette allerdings sehr sauer auf.

Lost

DDK (li.) und G. Park (re.) während der Comic Con

Ausgestattet mit einem messerscharfen Messer und meistens mit einem großen Schießgewehr ist der einzige fast-Japaner im Team ein angeblicher Hawaiianer namens Chin Ho. Daniel Dae Kim, bekannt aus so unglaublich tollen Serien wie Lost, The Andromeda Strain und Die Liga der Gerechten, spielt den Gung-Ho des Polizeiteams. In der Rolle des Cousins der Kono voll aufgehend verkörpert er den Inbegriff eines hawaiianischen Troublemakers in Polizeiuniform. Im Laufe seiner innerseriellen Karriere wird er mehrfach gedisst, entlassen, wiedereingestellt, degradiert und zuguterletzt zum Leutnant befördert. Dieser unglaubhafte Versuch der Tiefenverleihung soll augenscheinlich der Serie die Schlichtheit der beiläufigen Gewaltbereitschaft des nicht handzahmen Polizisten nehmen. Zu diesem Zwecke dichtete man ihm - von Seiten des Drehbuchautorenteams - auch eine Ex an die Seite, mit der er wieder anbandeln soll.

Ex-Hero

Wer kennt ihn nicht? Masi Oka, der asiatische Philipp Rösler der US-Amerikanischen Serienlandschaft feierte sein Leinwanddebüt wahrscheinlich mit irgendetwas lapidarem, das noch vor der RTL II Serie Heroes stattfand. Im Laufe der Serie entwickelte sich der Asien-Nerd mit einem Hang zur Nekrophilie und zur Aufschneiderei zu einem ernstzunehmenden Gegner. Mindestens aus diesem Grund wurde er dann auch zum Staffelende der zweiten Staffel (S02 E23, "Ua Hala") durch einen ungezielten Abdrückvorgang ordentlich in die Leber geschossen. Die Dramatik wurde dadurch jedoch nur kurzzeitig erhöht, da der einzige Korea-stämmige Amerikaner deutschen Namens der Serie aus Gründen der Quotenregelung (Asiaten, Neger) seine Verletzung und die nachfolgende OP glanzlos (aufgrund des Blutverlustes) überlebte.

Der Böse Wicht

Wie in jeder Polizeiserie muss es einen übergeordneten, universellen Miesepeter geben, der für so ziemlich alles Böse in der Welt (oder zumindest auf Hawaii) verantwortlich gemacht werden kann. In diesem Falle nennt er sich Wo Fat. Mark Dacascos, bekannt aus tatsächlich guten Filmen wie Crying Freeman, Sultanin Sirri, Nomad und Born 2 Die mimt den stets aus dem Hintergrund agierenden schwarzen Peter . Dass er bisher nur in acht Folgen der Serie zu sehen war ist bedauernswert, jedoch verständlich. Schließlich hat er auch in ernstzunehmenden Serien und Filmen aufzutreten, da bleibt kaum Zeit für Hawaii (wo er übrigens geboren wurde). Im Verlauf der Serie wird er mehrfach gefaßt und freigelassen, er entflieht seinen Häschern zu Land, Luft und See. Multitalent, das dieser Charakter ist, vollbringt er sogar den Trick nach Japan zu entfleuchen und Interpol zu narren.

Ausblick

Dank des in diesen Serien angewandten Stilmittels des "Teamkollegen sterben Lassens" darf davon ausgegangen werden, dass noch vor dem anstrebenswerten Ende der Serie mindestens ein Teammitglied stirbt. Alternativ ist die Möglichkeit gegeben, dass das Ausscheiden eines Schauspielers aus der Serie anders begründet werden wird. Dies ist schon zuvor geschehen (Tote Gouvernante, tote CIA-Agentin, versetzte Homeland Security Tittenfee), was die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Anwendung dramatisch ansteigen lässt.
Ein verzweifelter Versuch, die Serie aus dem Quotentief zu holen, gelang nur bedingt. In den Folgen 6 und 21 der zweiten Staffel Hawaii Five-0 traten die Charaktere der Ermittler der Serie NCIS:LA mehrfach auf. Das Crossover der beiden Serien misslang allerdings gehörig. Denn aus Gründen (welche genau ist unbekannt) endete die Geschichte der Teamüberschneidung in einer Folge der Serie NCIS:LA, was den Zuschauerzahlen von Hawaii Five-0 natürlich abträglich war.

Trivia, Spoiler, Goofs

  • Auf Englisch haben die einzelnen Episoden hawaiianische Namen, die auch der Google-Übersetzer nicht versteht.
  • In einer der Folgen hatte ein Darsteller der Originalserie das zweifelhafte Vergnügen, als Fiesling aufzutreten.
  • Der Spitzname der Mutter des Steve McGarrett ist "Muschibrennen".
  • Ob es eine dritte Staffel geben wird, ist noch umstritten. Warum, weiß keiner.
  • Der in der Serie als Kamekona auftretende Taylor Wily ist auch in der Realität ziemlich fett und hauptberuflich Amateur-Sumowrestler.
  • Läßt man "Kamekona" vo der MS-Word (2007) Rechtschreibprüfung checken, erhält man als Gegenvorschlag "Kakemono".
  • Hawaii Five-0 bei der IMDB