Hassenichgesehn

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"Hassenichgesehn" bezeichnet, genau wie Dingenskirchen, eine Art Variable in der deutschen Sprache. Sie kann für ein oder mehrere Worte eingesetzt werden, die einem z.B. nicht einfallen oder für die man gerade keine richtige Beschreibung findet. Hassenichgesehn kann auch als Variable für Personen eingesetzt werden, am häufigsten wird sie jedoch für Nutzgegenstände benutzt.

Beispiel

  • Besteller: "Ich hätt gern' n Burger!"
  • Kassiererin: "Was denn für einen?"
  • Besteller: "Ja, mit Schinken...und Käse und...Hassenichgesehn und Speck!

In diesem Fall nimmt "Hassenichgesehn" sogar mehrere Werte gleichzeitig ein: Fleisch, Gurken, Salat, etc.

Herkunft

Hassenichgesehn kommt ursprünglich aus dem Ruhrpott. Manche Leute munkeln, es handele sich um eine abgekürzte, umgangssprachliche Form von "Hast du nicht gesehen!", was heißen müsste "Habe ich nicht gesehen!", was wiederum heißen soll "Weiß ich nicht mehr" oder "Ist mir entfallen". Diese These ist natürlich völliger Quatsch, da jedes kleine Kind weiß, dass die Redewendung Hassenichgesehn vom allmächtigen Kaiser von-zu-und-auf-Hasse-Nich-Gesehn stammt. Dieser Kaiser hatte sein Amt am 19.04.1506 um 14:30:05 Uhr angetreten und konnte bis zum 19.04.1510 sein Amt auch nichtmehr verlieren. Am 26.04.1506, also eine Woche nach seiner Wahl zum Kaiser-für-4-Jahre, flog er mit seinem Learjet nach Malle (Mallorca). Nachdem er von da nie wieder zurück gekommen war, fragten sich alle Leute "Wo ist denn der Hasse-Nich-Gesehn?" und seitdem hat sich diese Redewendung im deutschen Sprachgebrauch (in der Umgebung des Ruhrpotts) etabliert.