Hartz-Konzept

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Arbeitslos und Spaß dabei!

Unter Hartz-Konzept versteht man die Entwürfe für Reformen, die Unternehmen höhere Gewinne auf Kosten der Arbeitnehmer und des Mittelstandes bringen sollen.

Name

Unter höchstem Arbeitseifer entwarf eine Gruppe von Managern, Steuerberatern und Bossen ein Konzept, um die Arbeitslosen zusammen mit den Arbeitnehmern, Selbstständigen und Kleinunternehmern bis auf die Knochen auszubeuten. Ursprünglich wollte man es das Blut-Konzept nennen. Heinz Hartz schlug den Namen Fleischhauer-Konzept vor. Doch da diese Namen nicht sehr öffentlichkeitstauglich zu sein schienen, einigte man sich darauf, dass namentlich kein Blut, sondern nur Harz fließen sollte, wobei dies hinter dem Nachnamen des berüchtigten Managers Heinz Hartz versteckt wurde.

Das Konzept

Es basiert auf der Idee, die Arbeitslosigkeit auszunutzen, um den Druck auf die wenigen Arbeitsplätze zu verschärfen und so die Löhne und Arbeitsbedingungen in den Keller zu drücken. Obwohl die Arbeitslosigkeit eindeutig ihre Ursache im Mangel an Stellenangeboten hat, so will man unbedingt davon ablenken und den Arbeitslosen die Schuld in die Schuhe schieben.

Als Erstes soll den Arbeitslosen eine grundsätzliche Faulheit vorgeworfen werden (Hartz I). Dafür wurden die Medien eingeschaltet. In zahlreichen Berichten wurde behauptet, dass Arbeitslose angeblich Rumhänger, Halbkriminelle und Drückeberger seien. An dieser Stelle dachte man darüber nach, den Arbeitslosen eine Kleidung vorzuschreiben, auf welcher "Ich bin ein fauler Sozialschmarotzer" steht. Doch einen so großen Schritt wollte man vorerst noch nicht gehen. Dafür aber schlugen einige Berater vor, die Arbeitslosen zum Blutspenden zu zwingen. Allerdings sollte auch diese Idee erst auf Hartz-V verschoben werden.

Konzeptaufteilung

Das gesamte Konzept teilt sich nun in Teile auf, von welchen vier bereits umgesetzt wurden.

  • Hartz I sieht die öffentliche Hetze gegen Arbeitnehmer und Arbeitslose vor. Hier sollen Thesen von angeblichen Sozialschmarotzern und Arbeitsscheuen verbreitet werden. In einem nahezu geheimen Vertrag wurden darin fast alle Medien miteinbezogen. Der Staat gab für diese Werbekampangen alleine im Jahr 2003 mehr als 5 Milliarden Euro aus. Darüber hinaus wird über die angeblich zu hohen Lohnkosten berichtet, um die Bevölkerung auf Lohnsenkungen vorzubereiten.
  • Hartz II soll eine umfangreiche Arbeitsvermittlungsinfrastruktur schaffen. Hier sollen Billigjobs an die Arbeitnehmer vermittelt werden, um für schlechteste Arbeitsstellen, die nicht besetzt sind, zu werben, damit Unternehmen auch für diese Stellen mit Arbeitskräften versorgt werden. Die Kosten dieses Projektes sind nicht bekannt. Sie dürften aber um ein Vielfaches der Kosten von Hartz I betragen.
  • Hartz III sieht einen Umbau der Behörden und einen weiteren Ausbau der Infrastruktur für Jobvermittlung vor.
  • Hartz IV schafft eine neue Kategorisierung von Arbeitslosen. Kurzzeitige Arbeitslose, die bereits lange gearbeitet haben, sollen durch ALG I unterstützt werden. Alle die aber länger arbeitslos sind oder bisher nicht so lange gearbeitet haben, werden in zwei weitere Gruppen unterteilt. Die Erwerbsunfähigen bekommen weiterhin die Sozialhilfe. Die Erwerbsfähigen fallen unter die "Sozialschmarotzerkategorie", nämlich ALG II. Fortan sollen die ALG-II-Empfänger ständigem Druck ausgesetzt sein, um sich einen Job zu suchen, auch wenn es gar keine Jobs gibt.
    Daher vermittelt der Staat unter Hochdruck Jobs im Billiglohnsektor, hochprofitabel für Großunternehmen und Konzerne. Im Gegensatz zu Hartz II wird hier jedoch bereits ein Zwang eingeführt: Jeder muss einen Job annehmen, selbst wenn es sich um einen Job mit Löhnen weit unter den üblichen Gehältern im entsprechendem Sektor handelt. Doch das Ziel dieser Reform ist eben, Unternehmen mit billigen Arbeitskräften zu versorgen. Lehnt man einen Job ab, bekommt man 30% weniger Geld. Und so kann es dazu kommen, dass man plötzlich gar kein Geld, sondern nur noch Essensgutscheine bekommt.
  • Hartz V führt das ALG III ein. Für die, die nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit immer noch keinen Job finden, fallen unter ALG III (auch Friedhofsgeld genannt). ALG-III-Empfänger müssen jeden Monat nachts in einen Friedhof betteln gehen, damit ein als Zombie verkleideter Beamter 234 Euro hergibt. Das Ziel hierbei ist, die Arbeitslosen zu verschrecken und so zur Jobsuche zu motivieren. Für mutigere Arbeitslose gibt es ALG IV, das Kopfgeld.
  • Hartz VI wurde vom deutschen Sexminister vorgeschlagen und sah vor, arbeitslose Frauen in Bordelle zu stecken.
  • Hartz VII soll nach der flächendeckenden und erfolgreichen Umsetzung von Hartz V in ganz Deutschland auch in anderen europäischen Staaten erprobt werden. Als Versuchsgebiet wurde Zypern gewählt. Der Versuch sollte zum 1. März 2013 starten, ist aber dann wegen des kalten Wetters bis nach Ostern verschoben worden.