Hühnermieze

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Eine Hühnermieze, die sich im Mondschein aus ihrer Klause wagt.

Eine Hühnermieze ist der Überlieferung nach eine skurrile Kreuzung zwischen einem Huhn und einer gewöhnlichen Hauskatze.
Besonders auffällig sind die Laute der Hühnermieze, die wie eine Mischung zwischen Hühnergackern und Miauen klingen. Dabei vereint sich das bekannte "Bockbockbock" des Huhnes mit dem "Miau" von Katzen zu einem "Mockmockmock", das von gelegentlichem katzentypischem Fauchen unterbrochen werden kann.

Herkunft

Über den Ursprung dieser Kreaturen gehen die Meinungen weit auseinander. Wo viele zurückgebliebene leichtgläubige Bauern ihre beste Schaufel darauf verwetten würden, dass es sich um eine skurrile Laune Gottes handelt, sind noch leichtgläubigere Stadtbewohner felsenfest von mutierender radioaktiver Verstrahlung, Ufos und geheimen Zuchtfarmen überzeugt, die von bösen Wissenschaftlern geführt werden, die nach der Weltherrschaft streben oder jetzt schon im Hintergrund ihre Fäden ziehen, Galileo Mystery sei Dank. Ein rein natürliches Vorgehen will sich da auch niemand so gern vorstellen. Doch wie heißt es in einer Bauernregel doch so schön...?

Willst kein' miau'nden Küken haben,
musst um den Stall 'nen Graben graben.
Sonst kommt der Kater angedockt
und schwupps wird in dem Nest gemockt!

Letztendlich stimmen hier wie bei Ernährungsratgebern immer sowohl keine als auch alle Theorien darüber. Klingt komisch, ist aber so.

Allgemeines

Charakteristisch für den Hühner-Anteil in der Hühnermieze ist auch der ungewöhnliche aufrechte, zuweilen stolzierende Gang. Hühnermiezen werden viel größer als ihre "Ahnen" und erreichen Körpergrößen um 1,80m. Die Augen, die tagsüber eine bläuliche Färbung haben, leuchten im Dunkeln, im Wasser und in Nordkorea neongrün, was auf radioaktive Einflüsse oder einfach nur heftige Langeweile zurckzuführen ist. Mit diesen werden nachts trotz der grünen Färbung immer wieder Scheinwerfer entgegen kommender LKWs verwechselt, die man doch nicht so leicht umhauen kann wie einen großen Vogel.

Ernährung

Hühnermiezen ernähren sich sowohl von Fleisch als auch von Getreide und sonstigem Mastfutter für Hühner, wo sie allerdings sehr stark auf die Wachstumsbeschleuniger reagieren, was wohl auch zu ihren stolzen 1,80 führte. Außerdem fressen sie gern Mäuse, die sich bereits mit Getreide vollgestopft haben (praktisch). Der Nutzen der Hühnermiezen als Mäusefänger ist daher eher zweifelhaft. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Katzen haben Hühnermiezen keinerlei Vorliebe für Gras. Junge Hühnermiezen ernähren sich stattdessen sehr gerne von großen Mengen Toast mit Marmelade, die auf meterlangen Brettern angerichtet und vor dem Fernseher verzehrt werden. Später verzehren sie mit Vorliebe sogenannte "Miezenwurstbrote". Die Herkunft des für die Wurst verwendeten Fleisches bleibt unklar. Nicht bestätigten, aber auch nicht dementierten Meldungen zufolge haben Hühnermiezen eine Neigung zum Kannibalismus, getreu dem Motto: "Aus delikaten Miezen [1] für delikate Miezen!".

Verhalten

Ähnlich wie viele in Wohnungen gehaltene Katzen ("Miezen") sind sie eigenwillig, halten jedoch nicht viel von Streifzügen durch die Nachbarschaft und haben kaum Freude an Bewegung. Dies haben sie mit Haushühnern gemein, die ihr Dasein i.d.R. im Hühnerstall fristen, der bei Hühnermiezen als "Klause" bezeichnet wird. Erwischt man sie trotzdem draußen und von malerischem Mondlicht beschienen, wird man mit einem rätselhaften Blick ihrer grünen Augen zurechtgewiesen, der sagen will:
Du hast doch bestimmt Besseres zu tun, als mir auf die Federn zu gehen, oder? Wenn nicht, dann geh einfach nur weg, denke über das Leben nach und komme nicht eher wieder, bevor du mir nicht den Sinn nennen kannst, danke. Spätestens nach einer derartigen Konfrontation geben die Betroffenen der alkoholbedingten Ohnmacht nach. Große Philosophen suchten nach Hühnermiezen, um von ihnen zu lernen. Drei Tage später fand man die Gelehrten im Hühnerkostüm in der Futterkrippe wieder und schickte sie dahin, wo sie hingehörten.

Zweifel

Mehr ist über das Leben der Hühnermiezen nicht bekannt. Ähnlich wie bei Einhörnern, dem Yeti oder Bigfoot bestreiten manche Skeptiker sogar die Existenz von Hühnermiezen. Zuverlässigen Augenzeugenberichten zufolge wurde aber mindestens ein ausgewachsenes, streunendes Exemplar in den 1980er und 1990er Jahren gelegentlich im Weserbergland in Niedersachsen, Deutschland, gesichtet. Nicht zuletzt die unverwechselbaren "Mockmock"-Laute, die das beobachtete Wesen fortwährend ausstieß, und die traumatisierende Wirkung ihres Blickes sind deutliche Beweise: Hühnermiezen gibt es. Eine Umfrage mit der Frage "Gibt es Ihrer Meinung nach Hühnermiezen?", musste gerechtigkeitshalber schnell abgebrochen werden, weil sich die Hühnermiezen in ihrer Entscheidungsfreiheit sehr eingeschränkt fühlten.

Siehe auch