Häuptling

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Als Häuptling bezeichnet man den prähistorischen Chef erster Sozialstrukturen, die Ähnlichkeit mit dem Büroalltag in heutigen Firmen oder Kleinbetrieben haben. Synonyme sind zum Beispiel Boss, Obermacker, bester Mann.

Ursprung

'Häuptling' wird von 'Haupt' abgeleitet, was ursprünglich das Geräusch war, mit dem der Häuptling seinen Untermännern klargemacht hat, wer das Sagen hat. Es ist ein Laut, ähnlich einem Grölen oder lauten Grunzen, das tief aus der Brust heraus erzeugt wird und wahlweise mit einem Brusttrommeln unterstrichen werden kann. Der unzivilisierte Arbeitersklave (modern: Angestellte) wird bei Vernahme des Lautes dazu aufgefordert, sich augenblicklich vor die Füße des Häuptlings zu werfen und ihm hochachtungsvoll, Schuhe putzend (modern: Kaffee machend) geballte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
Wird diese Aufforderung missachtet, kann es durchaus zu einer physikalischen Reaktion des Häuptlings auf seinen ungehorsamen Gegenüber kommen. Meist im Sinne eines Schlages auf den Kopf (altd.: Haupt). Weitere Herleitungen des Wortes stammen von dem hier abgewandelten Verb hauen:

Er hau(p)t seinen Unterlegenen.

Heutiger Gebrauch

Die bildliche Rolle des Häuptlings nehmen heutzutage - neben dem Mitglied der Village People - zumeist übermotivierte Genossen des Karnevals, Pocahontas-Fans oder originelle Stripper ein. Manchmal tragen Spanier auf Straßen Dublins ein Federgewand und lassen im Hintergrund Panflötenmusik spielen, um sich als Indianer auszugeben.
Verinnerlicht wird die Position eines Häuptlings von diesen genannten Charakteren jedoch nicht. Viel klarer und lebendiger kommt sie in den Büros und Dienstleistungsunternehmen westlicher Kulturen zum Vorschein. Dort, wo Hierarchien noch einen Einkommensunterschied darstellen, wo schieres Profitdenken die Oberhand gewinnt, dort sind auch Häuptlinge vertreten. Natürlich im Anzug. Essentiell bei dieser, den Charakter beschreibenden Definition ist die ehrliche oder geheuchelte Anbetung des Häuptlings vom restlichen Rest.