Hängedinger

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieses Bild soll vom Sexismus des Artikels ablenken!

Hängedinger sind Körperteile, die ihrer natürlichen Lage am Körper zu entkommen suchen. Durch die meist weibliche Wertung als kosmetischer Makel sind sie die wichtigsten Ressourcen der Schönheitschirurgie und Aufbewahrungsorte synthetischer Stoffe und diverser Gifte. Hängedinger können verschiedene Ursachen haben, die meisten davon sind selbstverschuldet. Dem, der mehr über Hängedinger erfahren möchte, sei jedoch gesagt, dass neben der rein humanmedizinisch physiologischen Komponente (Anatomie!), den Hängedingern auch gesellschaftsdynamische und damit psychologische Aspekte innewohnen!

Entstehungsursachen und Vorkommen

Hängedinger sind angeboren. Das steht manchem regelrecht ins Gesicht geschrieben.

Ein wesentlicher Katalysator für alle Hängedinger ist die Schwerkraft. Denn diese, auch Graviatation genannte, von Isaac Newton erfundene Macht übt ihre schädliche Wirkung auf menschliche Organismen aus.
Das Auftreten von Hängedingern beim Menschen ist zwar altersabhängig, sie kommen dennoch in jedem Alter vor; beim juvenilen Menschenmann treten sie schon kurz nach der Geburt in Erscheinung. Während in Mammas Fruchtwasser -nahezu unbeeindruckt von der Schwerkraft- alle Glieder in irgendeiner Position lagen, aber nicht hingen, geht das Drama für den kleinen Jungen gleich nach der Geburt los. Der Sack hängt runter. Das Fortpflanzungsorgan an sich ist noch schräg angewinkelt, jedoch nur infolge seiner lächerlich kurzen Länge! Erst, wenn der Säugling wächst und langsam zum Kind wird, hängt auch der Pimmel, wobei - später, ab einem bestimmten Alter - der Menschenmann dieses Hängen durch geschickte Konzentrationsübungen unterbinden kann und dies auch ausgiebig tut. Durchschnittlich 20 mal pro Tag für jeweils ca. eine Stunde.

Dieses kleine Beispiel mag die Komplexität der Ursachenbeschreibung verdeutlichen: Selbst wenn die Schwerkraft auf den Menschen wirkt, wird ihr nicht immer eine Angriffsfläche geboten. Zwar unbewusst aber sehr intensiv und höchst erfolgreich wehren sich z.B. juvenile Menschenfrauen gegen die Gravitationseinwirkungen. Bis ca. zum 11ten, 12ten Lebensjahr hängen bei Mädchen höchstens die Haare. Aber dann müssen sich auch die zur Geschlechtsreife heranwachsenden Teenagerinnen dem Newtonschen Gesetz unterwerfen. Während beim jungen Manne lediglich der Sack hängt, entwickeln sich bei der jungen Frau schon früh hängende Hautfalten an Brustkorb und Gesäß. Wer aber denkt, das wäre ein Nachteil, hat sich geirrt, denn die Menschenfrau hat in langen Evolutionsphasen gelernt, durch die mit einigen Pfunden Speck gefüllten Hautfalten an der Brust die Gesichtshaut straff zu ziehen. Das beugt Tränensäcken vor!

Lage- und Gewichtsbestimmung

Ein Blick auf den anatomischen und chirurgischen Kenntnisstand soll nun die Einschätzung und das Verständnis von Hängedingern erklären helfen. Hängedinger sind allgemein nach der Eifelskala von 1994 ISO CD 306, als körperlicher Makel eingestuft. Ihren Namen soll die Skala nicht vom tschichen Privatdozenten Dr. Michael Jrznick haben, sondern nach einer jüngeren Anektdote. Die 49-jährige Pariserin Claudine Demarelle zog am 13. Juli 1994 auf dem Eifelturm in Paris zur Geburt ihres achten Kindes nämlich blank. Die entschiedene Feministin und BH-Verweigerin offenbarte der Welt damit ihre seit 30 Jahren gepflegte Oberweite, die prompt bis auf die nächste Aussichtsplattform rollte, wo sie einem Restaurantgast in den café au lait plumste. Auf der anderen Seite sprang zur gleichen Zeit ihr Mann Jean Michele in den sicheren Tod, der es zum wiederholten mal nicht geschafft hatte, seine Frau von gängigen Verhütungsmethoden zu überzeugen. Eine Ironie bei der Herkunft.

Eifelskala zur internationalen Längenklassifizierung.
Weil Schönheit natürlich immer in den Augen des Betrachters liegt, wird auf dieser Eifelskala also lediglich Länge nach Elastizität der entsprechenden Organverwürfnisse angegeben. Der entscheidende Faktor bei der Klassifizierung von Hängedingern ist damit die Schwerkraft, wobei man vom Zustand der absoluten Trägheit eines Objekts ausgeht, d.h. von einem Moment, in dem die horizonatle Bewegungkraft [math]a[/math] in einem Vakuum auf null steht, während die Haut mit maximaler Dichte d von 2-3 cm² davon unabhängig vertikale physikalische Arbeit verrichtet. Entscheidend dabei ist für die Medizin A.) Die Veränderung der Gewebestruktur und B.) Die Beeinflussung des Energiehaushalts des Körpers, denn Hängedinger lösen i.d.R. exotherme Reaktionen aus, die an Verwürfnissen und Kratern zu Feuchtigkeit und Pilzentwicklungen führen können. Oft zerstören Chirurgen beim Aufhängen von Hängedingern (s.u.) ganz neue unbekannte Biotope, deren Entstehung natürlich auch von der Körpermasse abhängt.
So könnte das aussehen...
In Testreihen untersuchten verschiedene Wissenschaftler diese Veränderungen und legten anhand der Umbildung von Gewebestrukturen vier Ebenen fest, die sich mehr oder minder an der Beanspruchung der untersuchten Körperteile messen lassen (Abb 1.). Wichtig ist nach wie vor, zu erwähnen, dass die Skala nur unter Voraussetzung der Schwerkraft greift und damit für Schwebedinger allgemein andere, noch weitgehend unerforschte Bedingungen herrschen.

Die Einwirkung der Schwerkraft auf das Gewebe verhält sich anhand willkürlich ausgewählter Testobjekte einwandfrei exponentiell zum Abfall der Haut. An einem bestimmten Punkt können die Hautzellen das Gewebe nicht mehr halten und knicken um, wie ein Kartenhaus. Ab diesem Punkt beginnt ein beschleunigter Abfall, meist noch verstärkt durch baumelnde und pendelnde Bewegungen, wobei das körpereigene Magnetfeld die Zentrifugalkräfte des Hängedings neutralisieren kann, sofern der Point of no return noch nicht überschritten ist.

Je tiefer ein Hängeding hängt, desto mehr Probleme treten bei der Gewichtsbestimmung auf. Auf Grund des hydrostatischen Drucks im Körper bilden sich mit zunehmender Länge Parallellkreisläufe von Blut und Wasserbahnen im Hängeding (Siphoneffekt), was durch das beständige Ziehen wiederum das Hängen der Dinge verlängert. Bei den Paralympics wird dieses physikalische Phänomen von Leprakranken für die Disziplinen Hammerwurf und Diskus ausgenutzt. Das Gewicht eines Hängedings kann sich im Gegensatz zur Ausgangslage dann sogar verdrei- oder vierfachen.

Zum Wiegen werden meist Stützkorsette für eigenwillige Körperteile, wie Hoden, Warzen oder Schamlippen gebraucht, wobei natürlich nur das Gewicht und nicht die Belastung eindeutig festgestellt werden kann. Beim weiblichen Busen werden meist gewöhnliche Postwagen zur Gewichtsbestimmmung verwendet, weil die natürlichen Quelleffekte verloren gegangen sind und der Busen aus einem Korsett herauslaufen würde oder in seiner charakteristischen Lappenform unter der Kleidung hindurchfällt (hier wieder ausschlaggebend vom Magnetfeld- je gewaltiger, desto lappiger). Früher wurden auch hölzerne Aufroller verwendet, die man später vom Gewicht abgezogen hat, das Prinzip ist ähnlich der einer Spaghettigabel. Besonders wichtig war für viele Probantinnen aber auch die emotionale Erfahrbarkeit und Beurteilung ihrer Hängedinger, was besonders Verhaltenspsychologen lange Zeit befasst hat.

Gesellschaftspolitische Umdeutung

Rein physiologisch kommen Hängedinger also in den besten Familien vor. Allerdings ist der Mensch ein denkendes Wesen (Wer mag daran zweifeln? Man muss ja nur mal RTL2 einschalten um sich von der Denkleistung dieser Gesellschaft überzeugen zu lassen). Und weil der Mensch denkt, ist er auch gehässig und darum werden von der primitiveren Hälfte der Menschheit nur der anderen Hälfte Hängedinger angedichtet. Darum ist seit dem angehenden 20sten Jahrhundert der Begriff Hängedinger überwiegend der weiblichen Brust vorbehalten. Trotz der unbestreitbaren Vorteile hängender Protuberanzen, die da zum Beispiel wären "Warmhaltung der Bauchregion", "Klemmfunktion für Gegenstände, die dann nicht in der Hand gehalten werden müssen" (beim FKK-Grillen ein immenser Vorteil; so kann die Frau Senftuben, Ketchupflaschen und Besteck mit sich führen während sie ihrem Gatten in der linken Hand eine Bratwurst und in der rechten eine Flasche Bier bringen kann), werden Frauen mit diesen Auszeichnungen stigmatisiert.

Struktur und Handlichkeit

Diese Probandin praktiziert den Schwazerschen Wiegegriff.

Zum Ende des 20sten Jahrhunderts wurde erkannt, dass in die emotionalen gesellschaftspolitischen Diskussionen um die Hängedinger dringend sachliche Aspekte einzubringen sind. Hier hatte man sich der Schulpsychologie bedient und, ähnlich der selbstregulierenden Emotionsobjektivierung, versucht ein Verfahren zu entwickeln, das objektiv zur Bestimmung von Struktur und Handlichkeit der weiblichen Brust eingesetzt werden kann. Dieses vom TÜV Rheinland zertifizierte Vorgehen wird kurz aber prägnant Doguillo empirialis Evidenzium genannt. Was soviel wie Möpse nach dem Augenschein beurteilen heißt und auch nichts anderes ist, aber der Frau, die ja selten in der Lage ist Ablaufstrukturen in ihrer Gesamtheit zu überblicken, etwas anderes vorgaukelt.

Das Verfahren

Doguillo empirialis Evidenzium wird ausschließlich von der Probandin selbst durchgeführt. Vorzugsweise in einem abschließbaren Raum mit Spiegel. Das Vorgehen ist wie folgt:

  • Pullover oder Weste ausziehen
  • Bluse oder T-Shirt ausziehen
  • Brustgeschirr entfernen
  • Visueller Abgleich:
  • - Ist ein Busen vorhanden?
  • - - Wenn nein: Wieder ankleiden.
  • - - Wenn ja: Brüste mit den Händen umfassen.
  • - Werden die Handflächen gefüllt?
  • - - Wenn nein: Wieder ankleiden.
  • - - Wenn ja: Wieder ankleiden.
  • Ergebnis: Ist die Untersuchung beendet und kann die Probandin ihre Dinger nicht sehen, so können es auch keine Hängedinger sein.

Die Männer unter den Lesern werden erkannt haben, dass bei dieser Versuchsanordnung der Hängedingerbefund IMMER negativ lauten muss. Und das ist zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Friedens auch richtig so.

Klassifizierungen zum Wohle der Chirurgen

Intellektuelle Gegenaktionen, wie diese hier dürften die Chirurgen gar nicht freuen.

Wenn sich nun die Schönheitschirurgie nicht zu eigen gemacht hätte, in Gottes Handwerk rumzupfuschen, dann wäre der Artikel hier zu Ende. Aber aus wirtschaftlichen Gründen, denn der Chirurg hat hohe Kosten, man denke allein an die Inspektion für den Ferrari, die Lohnkosten für den Skipper der Segeljacht und die Heizkosten für das Chalet im Tessin, musste das obige Verfahren noch etwas verkompliziert werden. Ab den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde, protegiert von der schneidenden Ärztezunft, folgende Dingerklassifizierung entwickelt:

  • Keine Dinger
  • Viertelkugelkegel
  • Halbkugelkegel
  • Viertelkonuskegel
  • Halbkonuskegel
  • Dreiviertelkonuskegel
  • Hängedinger

Ab dem Viertelkugelkegel werden die unterschiedlichen Größen auch noch mit Buchstaben aufsteigend bezeichnet. Ein Halbkonuskegel der Größe C ist natürlich eigentlich ein Hängedingen, das aber liefe dem gesellschaftlichen Frieden zuwider, darum sind Hängedinger ja auch ausschließlich nach Doguillo empirialis Evidenzium zu testieren (also nie). Die Chirurgie aber kann, je nach Patientin, mit der obigen Klassifizierung nach Lust und Laune Möpse umoperieren. Keine Dinger z.B. in Halbkugelkegel der Größe D. Oder Dreiviertelkonuskegel der Größe C in Viertelkugelkegel B. Diese beiden Beispiele verdeutlichen auch die verblüffenden Möglichkeiten der Materialverwertung, allerdings werden häufiger Erzeugnisse der chemischen Industrie bevorzugt. Das kommt, durch die in Chirurgenkreisen übliche Geldanlage in Aktien oder Fonds, indirekt wiederum den Ferrariwerkstätten, Skippern und Heizölverkäufern im Tessin zu Gute.

Feministische Gegenbewegungen

Dass der Trick der Chirurgen bei den Feministinnen nicht gut ankam, leuchtet ein. Da aber führende Frauenrechtlerinnen an ähnlichen Aktienpaketen oder Fonds beteiligt sind wie die Chirurgen, war deren Interesse zum Einschreiten nicht hoch und so mussten junge Nachwuchsfeminstinnen, sehr zur Freude der Autoren (denn was gibt es schöneres, als das Engagement der Jugend?), das Heft des Handelns in eigene Hände nehmen.

Auch Femen lieben Stupidedia!