Gunther von Hagens

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Von Hagens promotioniert eindrucksvoll seine neuste Hautcreme

Gunther von Hagens geb. Gunther Liebchen (* 10. Januar 1945 in Alt-Skalden, Polen), ist ein deutsch-jüdischer Schönheitschirurg, Ästhet und Provokateur.

Da Herr Liebchen Leichen auf dem Friedhof als „nutzlos in den Gräbern“ ansieht, begann er bereits früh, Leichen auf den Friedhöfen zu befreien und sie einer nutzbringenden Verwendung zuzuführen. Er gilt heute als Erfinder der Tageslichtkonservierung von rohem Menschenfleisch. Er führte in China einige politische Gefangene einer neuen Bestimmung zu, wobei er oft mit den Organspende-Kommandos zusammenarbeitete. Dafür wurde ihm dort aus Dankbarkeit der Titel Prof. h. c. verliehen.

1996 scheiterte leider ein Versuch der Selbstkonservierung, allerdings mit sichtbaren Folgen. Seither zeigt der Professor in öffentlichen Ausstellungen den Bürgern gegen Eintrittsgeld gehäutete und entstellte tote Bürger und hält ihnen so grinsend den Spiegel vor.

Diese Ausstellungen werden von zahlreichen Millionen medizinisch interessierter, bislang noch ungehäuteter Bürger besucht, aber natürlich nur aus rein wissenschaftlichem Interesse.

Neuerdings hat er aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung die Arbeit an seinem letzten Projekt aufgenommen: Die zuvor fehlgeschlagene Selbst-Plastination mit der Besonderheit, das krankheitsbedingte Muskelzucken über den Eintritt der Leichenstarre hinaus und selbst nach der Plastinierung aufrecht zu erhalten. Sollte ihm dies gelingen, wäre er das erste auf ewig zuckende und damit bewegliche Plastinat - und damit quasi ein Untoter!

Leichenmuseum in Berlin

Aktuell besitzt von Hagens eine eigene Leichenschau in Berlin, direkt unter dem Fernsehturm. Eine sehr geschmackvolle Ausstellung erwartet den nekrophil interessierten Zuschauer: Zahlreiche Leichen sind bei ihren Alltagsverrichtungen wie z.B. bügeln, kopulieren, reiten, Mäuse fangen festgehalten. Den vielen Zombie-Filmen sollte kein Glauben geschenkt werden – die Wirklichkeit ist viel unspektakulärer, klinisch sauber und ungefährlich. Ganze Schulklassen mit vielen kichernden Nachwuchsnekrophilen sind der Beweis dafür.

Wer Interesse daran hat, teure Beerdigungen und hohe Liegegebühren auf deutschen Friedhöfen zu vermeiden und nicht ganz zufällig mit einer ordentlichen Portion Exhibitionismus gesegnet ist, ist bei Gunther von Hagens richtig! Denn auch der Mantel, der anlässlich dieses Lieblingshobbies des Deutschen getragen wird, ist Teil der Darbietung. Es ist begeisternd, wie lange sich Freiwillige einem weitaus größeren Publikum als jemals zuvor zeigen dürfen, und dies ohne das nervende und kräftezehrende Weglaufen nach der Showeinlage. Und „Er“ (der Hauptdarsteller in diesem kleinen Theater) wird für immer steif bleiben.

In der der Schau angeschlossenen großzügigen Merchandising-Abteilung kann man allerhand Krimskram kaufen wie z.B. plastinierte Finger, Penisse als Schlüsselanhänger, Vaginen als Brieftaschen mit ausklappbaren Scheckkartenhalter für bis zu 48 Scheckkarten oder, etwas teurer, Raucherlungen und Säuferlebern, die zuhause durchaus als Sofakissen Verwendung finden könnten. Keine Berührungsängste – der Teer klebt nicht mehr! Für jeden Geldbeutel ist etwas vorhanden, und kaum ein Besucher verlässt ohne ein Andenken diese sehenswerte Ausstellung. Erwähnenswert sind noch die teuersten Artikel – Köpfe auf Holzbrettern. Die werden vor allem von Jägern gekauft und finden ihren Platz in deren Villen neben den Elchköpfen.

Filmografie

  • Die Nacht der reitenden Leichen
  • Die Rückkehr der reitenden Leichen
  • Das Blutgericht der reitenden Leichen
  • Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen
  • Leichen pflastern seinen Weg
  • Haus der 1000 Leichen (so wollte von Hagens auch sein Mausoleum unterm Fernsehturm nennen, konnte aber die Rechte nicht erwerben)
  • Nackt über Leichen
  • Nur über Deine Leiche
  • Hospital der lebenden Leichen
  • Wiegenlied für eine Leiche