1 x 1 Silberauszeichnung von Burschenmann I.

Großer Durst von Bonn

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Vor diesem Haus war der Große Durst von Bonn am größten. Das Foto entstand im Jahr 2000, etwa vier Jahre nach dem Ereignis.

Der große Durst von Bonn ist der weltweit größte in der Neuzeit nachgewiesene Durst. Er trat im Sommer 1996 im Zuge einer Astronomieprüfung in der Stadt Bonn auf. Er war so groß, das kann man sich fast nicht mehr vorstellen: Ich habe versucht Salzstangen zu zerkauen ... die sind einfach zerbröselt.

Entstehung

Da der Sommertag sehr heiß war, eine Zugfahrt absolviert werden musste, Getränke aller Art vor Aufregung vergessen wurden und während der Prüfung noch dehydrierender Kaffee gereicht wurde, artete dieser Durst dann in den größten je da gewesenen Durst aus. Dies wird insbesondere durch den hohen Wert in der Tuborg Skala und der Neuen Tuborg Skala belegt. Es gab in der knochentrockenen Luft von Bonn keinerlei Luftfeuchte, die durch irgendwelche Hautporen hätten aufgenommen werden können. Zur Regelung der Körpertemperatur musste ich auf die Hundemethode des Hechelns mit heraushängender Zunge zurückgreifen. Noch heute ist deswegen meine Zunge länger als die vom Sänger von Kiss (und der hat sich ein Stück Zunge von einem Toten drannähen lassen!).

Funktionsweise und Folgen

Die Zunge unterm Elektronenmikroskop

Der Durst war so groß, dass sich ein trockener Mund ergab, in dem die mittlere Feuchtigkeit einen Wert von 0.1 l/qm deutlich unterschritt. Die Zunge wurde so lang, dass sie bei der Prüfung als Kravattenersatz genutzt werden konnte. Des Weiteren führte der Durst dazu, das die Transpiration ausblieb. Im Gegenteil sogar, wurde, statt Feuchtigkeit über die Haut an die Luft abzugeben, vielmehr jegliche Feuchtigkeit aus der Luft über die Hautporen aufgenommen. Jegliche Durstlöschversuche mit Salz, Mehl oder Sand waren von vornherein zum Scheitern verdammt.
Als ich nach langer, langer Zeit endlich Gelegenheit hatte, den Durst zu stillen, ist der erste Liter Cola noch in meiner Mundhöhle verdampft. Der zweite Liter ist dann in der Rachengegend absorbiert worden bevor er überhaupt nur in meinen Magen gelangen konnte. Der dritte Liter hat dann schliesslich angefangen, die weiträumige Austrocknung meines Körpers zu beheben und der vierte verursachte eine kleine Träne Glückes in meinen trockenen Augen.

Vergleiche mit anderen Dursten

Der Durst überstieg alle anderen bisher bekannten Dürste, wie man sie in Form von Nichtaufnahme von Flüssigkeiten über einen längeren Zeitraum kennt. Er übertrumpfte den langen Durst von Wuppertal, und er überstieg insbesondere auch den nur Mittel-großen Durst von Jugoslawien dramatisch und um Längen. Er war auch größer als der Dreiviertel-große Durst von Leipzig, obwohl dieser schon größer als der Große Durst von Jugoslawien war.

Zur Messung der Stärke der Dürste wurde die international und vor allem im jugoslawischen Raum anerkannte und verbesserte Neue Tuborg Skala angewendet, eine Erweiterung der Tuborg Skala, die genauere Ergebnisse als die Culgelee Skala liefert, speziell was den Vergleich von jugoslawischen mit deutschen Dursten angeht, da in der Culgelee Skala absurderweise die inverse Entfernung zur Stadt Belgrad als Wichtungsfakter verwendet wird.
Der Große Durst von Bonn erreichte auf dieser nach oben offenen Neuen Tuborg Skala, die wegen der hohen Messgenauigkeit auch gerne Neue Trueborg Skala genannt wird, den Höchstwert am oberen Anschlag.
Die Verwendung der alten Tuborg Skala wurde aus dem einfachen Grund eingestellt, dass zur Bestimmung des Durstgrades nur die Dürste und die Dursthistorie einer einzigen Person herangezogen worden waren (sic!). Wie man erst jüngst erkannte, lief dieses Procedere dem Postulat der Objektivität zuwider.