Grisu-Syndrom

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Das Grisu-Syndrom bezeichnet eine psychische Störung die hervorgerufen wird, wenn man stetig auf ein ganz bestimmtes Ziel zustrebt, dieses jedoch nie erreicht. Benannt wurde diese Krankheit nach einen kleinen süßen grünen Drachen, der zwischen 1975 und 1977 erst in Italien und dann bei uns in Deutschland über die TV Schirme wuselte. In insgesamt 28 Folgen versuchte Grisu vergeblich, Feuerwehrmann zu werden. Nach 28 Folgen musste die Serie eingestellt werden, da sein Hauptpropagandist genau an der nach ihm benannten Krankheit erkrankte und fortan als arbeitsunfähig galt. Was aus dem niedlichen Drachen wurde, ist unklar. Angeblich versuchte er 1977 ein Comeback als Leuchtturm-Wärter unter dem Pseudonym "Elliot, das Schmunzelmoster", was aber letztendlich misslang, da er ständig das Leuchtfeuer löschte.

Krankheitsverlauf

Das erste Symptom ist unbändiger Ehrgeiz, etwas erreichen zu wollen, dass man aber nie erreichen kann und es aber nicht einsieht. Im fortgeschrittenen Stadium weist der Patient eine leicht grüne Hautfarbe auf. Die Ursache hierfür ist jedoch noch unklar, denn nahe liegender wäre eigentlich eine schwärzliche Hauptfärbung, da man sich mit fortlaufendem Krankheitsverlauf ständig schwarz ärgert.

Therapiemöglichkeiten

Die bis dato einzige Möglichkeit, diese Krankheit zu heilen, ist etwas zu erreichen, was man eigentlich nicht erreichen kann. Da dies entsprechend selten vorkommt, gilt diese Krankheit als unheilbar. Doch Vorsicht: Erreicht man das Unerreichbare, droht man selbst an dem Syndrom zu erkranken. Ein Teufelskreis.

Das Grisu-Invers-Syndrom

Lange Zeit war es strittig, ob es so etwas wie das Grisu-Invers-Syndrom überhaupt gibt. Nachdem es jedoch jüngst des öfteren in politischen Kreisen diagnostiziert wurde, war man sich in Fachkreisen schnell einig. Man stelle sich einen Menschen vor, der genau das erreicht hat, was er sich schon immer erträumt oder worauf er sein Leben lang hingearbeitet hat und die Rolle nicht ausfüllen kann, es aber nicht einsieht. Also ein Grisu, der als Feuerwehrmann total versagt. Kurz nach dem Bewusstwerden setzt sofort ein starker Verdrängungsmechanismus ein, der vom Kranken nicht mehr bemerkt wird. Eine rosa Brille sorgt fortan dafür, persönliche Fehlschritte oder Fehlentscheidungen als Glanzleistungen zu sehen. Das absolut Verheerendste darin ist aber, das sich diese Art einseitiger Blindheit für eigene Schwächen auch bei anderen an diesem Syndrom erkrankten Menschen zeigt. Den traurigen Platz 1 nimmt hier die Politik ein, dicht gefolgt von Managern und Finanzberatern.