Graf

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Ein Graf ("countus koksus") ist jemand, der unbedingt meint, einen Adelstitel verdient zu haben. Manchmal hat er Land geschenkt bekommen und dabei auch direkt ein Schloss oder eine Burg mitliefern lassen.
Teilweise sehen Grafen schrecklich aus, eigentlich immer. Sie haben sehr lange Nasen oder krumme Finger oder eigenartig spitze Eckzähne. Ihre Biografie ist meist so einheitlich, dass man eine pauschale aufstellen kann.

Biografie

Die meisten Grafen werden geboren, teilweise von Eltern, wie ca. 90 Prozent der Lebewesen (der Rest bevorzugt das Erscheinen (siehe Phantom) oder gelegt werden (siehe Ei)). Meistens sind die Eltern entweder reich oder verrückt oder beides. Das führt zu einer genetischen Disposition, weswegen Grafen verschroben werden können. Die Schule wird ohne große Probleme abgehandelt, entweder im Rahmen Privatschule oder mit Hilfe eines bürgerlichen Privatlehrers, mit dem auch schon mal gern durchgebrannt wird. Ihr Leben verläuft so, wie sie es weiter gestalten (zur üblichen Gestaltung siehe jedoch Charakter).

Charakter

Es gibt zwei Hauptarten von Grafen:

Angeborene Art

Dieser Graf ist der etwas gesetztere Mensch, der seinen Adel durch Erben erhalten hat. Das ist die einfachste Variante, um Graf zu werden. Diese Personen sind meist reich, haben gute Manieren und langweilen. Ihre Hobbys sind "sich bedienen zu lassen" und "sich das eigene kluge Gerede anhören".

Sport betreiben sie nicht, es sei denn Billard oder Golf, wobei das fast schon wieder zu gewöhnlich für ihren hohen Stand wäre. Berühmte Vertreter sind nur wenige bekannt, da ihr Leben zum Teil sehr langweilig ist und sie zum anderen wegen der vielen Paparazzis daran interessiert sind, den Adelstitel geheim zu halten.

Gekaufte oder geklaute Art

Hingegen ist jener Graf einer, der nicht als solcher aufgewachsen ist, da er sich selbst bemühen musste, irgendwie zu einem Adelstitel zu kommen (siehe Bestechung, Erpressung, Diebstahl)Da sie daher keine reichen oder verrückten Eltern haben (letzteres ist trotzdem nicht auszuschließen), müssen sie für sich selbst sorgen, da sie eigentlich ja nicht adelig sind und sie niemand bedient und daher Menschen suchen müssen, die ihnen den Titel glauben, wozu viel Training vonnöten ist.

Das führt dazu, dass sie tollkühn oder wagemutig werden und ihr Leben aufregender verläuft. Wenn man sich allerdings doch nur eine normale Ausbildung leisten konnte, sind die Erfolgsaussichten höher, eine Fernsehshow im musikalischen Nachwuchsbereich zu moderieren.

Grafen in der Literatur

Es gibt ein wenig bekanntes, unwichtiges Werk von E. T. A. Hoffmann, mit dem Titel Graf Billerbü.
Es geht um einen Vertreter des zweiten Charakters, der gerne Tomatensaft zu sich nimmt und dadurch leider eine ins rötliche gehende Hautfarbe hat. Seine Eckzähne sind spitz, weil er als Hobby Feilen sammelt und diese testen wollte.

Sein Sexualleben wird als ausschweifend beschrieben, allerdings werden die Frauen teilweise rigide aus dem Leben gerissen oder bekommen ihr Sternzeichen in Blindenschrift an ihren Hals tätowiert, während sie schlafen.

Berühmte/berühmt berüchtigte Grafen