Gouverneur

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Gouverneur, der, ist das gleiche wie ein Diktator, nur dass er einem anderen Diktator untersteht. Offiziell zumindest - inoffiziell war natürlich kein Gouverneur so blöd, einem Anführer zu folgen. Somit hat praktisch jeder Gouverneur eine eigene Bananenrepublik. Außer, es gab im jeweiligen Administrationsgebiet aufgrund bescheidener klimatischer Bedingungen keine Bananen - tja, Pech gehabt. Im Grunde haben nur dumme Autokraten in ihren Imperien andere Totalherrscher ernannt. Das Ganze endet immer in einem Desaster. Paradebespiele:

USA

Ein Haufen Kolonien der Briten mit Gouverneuren, die sich zusammengeschlossen haben (Ausnahmefall!), um die Macht zu ergreifen. Wenn man bedenkt, dass diese Kolonien und ihr "höchster" Anführer praktisch auf entgegen gesetzten Seiten der Welt waren, ist es kein Wunder, dass die Briten sie nicht halten konnten. Die perfekte Möglichkeit für einen Gouverneur, frei zu walten und zu schalten, bietet sich selbstverständlich dann, wenn sein "Anführer" möglichst weit weg und mit anderen Dingen beschäftigt ist. Pech nur, dass ein General namens Washington sich kurzerhand zum Präsidenten, dem obersten Gouverneur sozusagen, krönte. Heute gibt es in den USA immer noch Gouverneure, die aber unter dem Präsidenten stehen. Leider sehen sich die Bewohner der USA als ein Land, daher haben diese Unterdiktatoren nicht viel zu sagen - oder zumindest nicht soviel, wie sie gerne sagen wollten. Soviel zur Meinungsfreiheit und freiem Sprechen.

Die politische Ämterhirarchie der USA sieht wie folgt aus:

  1. Obama (der Chef der Gouverneure)
  2. Gouvernator (voll uninteressant)
  3. Terminator (die staatliche Vollstreckungsgewalt, sprich Exekutive)
  4. Senator (tut wichtig, ist es aber nicht)
  5. Rollator (fast so gefährlich wie der Terminator)

Rom

Das römische Imperium kriegte Probleme mit Hunnen, Germanen, die vor den Hunnen flüchteten und diversen anderen Assis. Daraufhin teilte der schlaue Kaiser Diokletian sein Reich nach dem Motto "Beide können 'se nicht kriegen!" in zwei Hälften. Er übernahm das weströmische Reich, das seine Nachfahren in nichtmal 300 Jahren erfolgreich in den Sand setzten. Das oströmische Reich bestandt erfolgreich (mit Betonung auf reich) noch 1000 Jahre weiter, da es den Handel zwischen Europa und Asien kontrollierte. Dann kamen die Türken, metzelten das Oströmische Reich (das zu diesem Zeitpunkt Byzantinisches Reich hieß) nieder und gründeten an der selben Stelle das Osmanische Reich.

Besonders Auffällig ist, dass Kaiser Diokletian pfiffig genug war, seinen Gouverneur zum Kaiser zu ernennen. Nicht nur, dass der sich gleichmächtig fühlte, auch das Volk hielt ihn für gleichberechtigt. Kein Wunder, dass die Römer sich nicht mehr einig fühlten. Das erste, war der oströmische Kaiser Konstantin tat, war, eine neue Haupststadt namens Konstantinopel zu ernennen. Es ist übrigens bis heute unbekannt, wie er auf diesen einfallsreichen Namen gekommen ist - Spezialisten von Galileo Mystery vermuten, es handelt sich um ein Teufelswerk der Illuminati (siehe Galileo Mystery - Konstantinopel und was die Illuminati damit zu zun haben).
Gegenseitig beschimpften die Ost- und Weströmer sich im folgenden oft als Ossis und Wessis. Als das Weströmische Reich um 800 n. Chr. herum neu gegründet wurde, wurde dieser Hasskult allerdings nicht mehr fortgesetzt. Unter anderem, da sich das Oströmische Reich inzwischen Byzantinisches Reich schimpfte.

Indien

Indien ist eingeteilt in 28 Bundesstaaten. Jeder Bundesstaat hat einen eigenen Gouverneur. Wie gut diese zusammenarbeiten zeigt sich an der wunderbar florierenden Wirtschaft Indiens, dem allgemeinen und volkumfassenden Wohlstand, der gemäßigten Geburtenrate, der großen Macht Indiens in weltweiten Regierungsangelegenheiten und der besonderen Stärke der indischen Rupie. Weil es in Indien Bananen gibt (die Stupidedia-Parodie Wikipedia behauptet sogar, Indien wäre die weltweite Nummer eins in der Bananenproduktion) kann man diese Bundesstaaten getrost als Bananenrepubliken bezeichnen. Nach den USA ist Indien wohl das Land mit den meisten Gouverneuren der Welt.