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Goldener Schuss

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Goldener Schuss bezeichnet man den Effekt, wenn eine x-beliebige Droge in solchen Mengen konsumiert wird, dass der Konsument gewollt oder ungewollt während seiner Rauschphase den Löffel abgibt und mit Fackelzug und Fahnenappell über den Styx rudert, um seinem Schöpfer gegenüberzutreten.

Ungewollter Schuss

In vielen Fällen ist der Reinheitsgehalt und das Mischverhältnis einer Droge nicht nachvollziehbar. So kann Heroin sowohl vollkommen seriös in einem klinisch einwandfreien Labor unter staatlicher Aufsicht hergestellt worden sein, als auch von unfähigen Dilettanten irgendwo auf einem schmierigen Hinterhof schräg gegenüber von Bayer Leverkusen. Es ist ebenso schon vorgekommen, dass die Briefwaage, mit der die einzelnen Inhaltsstoffe des Suchtmittels exakt abgewogen werden sollten, falsch geeicht war und somit schon in ihrer Grundmischung in kleinsten Mengen überdosiert war. Man sagt in diesem Fall in Fachkreisen:

Der unwissende Verbraucher hat seine letzte Line nicht mit der ec-, sondern mit der Arschkarte gezogen.

Eine kürzlich erfolgte Überdosierung diagnostiziert man bereits unmittelbar nach der Einnahme. So geben die bedauernswerten Opfer schon wenige Sekunden nach ihrer Verabreichung Sätze wie „Boa ey! Das Zeug haut rein wie Seuche!” von sich, um anzudeuten, dass der unerwartet schnell eintretende Rausch bedeutend heftiger ausfällt, als gewohnt. In Ausnahmefällen hat es Abhängige gegeben, die unmittelbar vor dem Todeszeitpunkt mit einer imaginären Person gesprochen haben wollen, die nach Zeugenaussagen lediglich mit einer schwarzen Kutte bekleidet und in Beisein einer auffällig langen Sense gewesen sein soll.

Gewollter Schuss

Verschiedene Probleme und unüberwindbare Depressionen können Gründe dafür sein, dass ein Abhängiger freiwillig eine Überdosis seines Lieblingsrauschgiftes konsumiert. Die der Geschichte zugrundeliegenden Ursachen sind dabei so vielfältig, dass hier keine vollständige Liste geführt werden kann.
Ein geschichtlich dokumentierter Fall verweist auf das Jahr 1945, wo ein bekannter Reichskanzler mit auffälligem Seitenscheitel und geschmacklos gestutzer Rotzbremse zusammen mit mehreren Anhängern in gewollter Selbsttötungsabsicht bittere Pillen geschluckt hat. Aufzeichnungen zufolge war dies der Fall, nachdem dieser gescheiterte Politiker von feindlichen Truppen überrannt wurde und seinen Kleinkrieg verloren glaubte. Dieses Beispiel zeigt, dass die Gründe der Betroffenen gar nicht geringfügig genug sein können, wenn man nur ausreichend verzweifelt ist.

Leider gibt es auch Belege von Personengruppen, die triftige Gründe hatten, den angenehmen Suizid durch eine Überdosierung diverser Betäubungsmittel zu wählen: Völlige Talentlosigkeit beim Origamifalten; psychische Schäden durch andauernde Beschallung von Tokio Hotel oder nach einer kompletten Staffel "Der Bulle von Tölz" auf DVD.