Gerry-Rafferty-Methode

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Die Gerry-Rafferty-Methode (GRM) ist eine Methode zur Verknüpfung sinnloser Faktoren in Kombination mit Wissen, um eine Antwort auf eine Fragestellung zu finden. Die Methode wurde im Juli 2007 von zwei langhaarigen Bombenlegern erfunden. Mit Hilfe der Gerry-Rafferty-Methode ist es möglich, schwere Fragen durch Abstraktion mit vorhandenem Wissen zu lösen. Durch das Ordnen des eigenen Wissens nach Priorität, bezogen auf die zu klärende Frage, kann man nahezu jede Fragestellung lösen.

Funktion

Die Funktion der Gerry-Rafferty-Methode ist sehr individuell, da sie sich nach dem Wissen des jeweiligen Anwenders handelt. Man nimmt sich die Fragestellung und notiert alles, was einem spontan dazu einfällt. Zu beachten ist, das auch größter Schwachsinn notiert wird, der dann vielleicht mit Ernsthaftigkeit weiter verfolgt wird. Nach dem Notieren der spontanen Einfälle erstellt man ein Ranking nach Priorität. Die höchste Priorität haben dabei die Informationen, die klar bewiesen sind. Man erstellt also ein Ranking wie in folgendem Beispiel :

Hohe Priorität :
z.B. Der Eiffelturm wurde von Gustave Eiffel erbaut

. . .

Niedrige Priorität :
z.B. ein Freund von einem Freund meines Freundes hat gesagt, ...

Nun geht es darum, die ergründeten Informationen in einen sinnvollen Konsens zu bringen. Das geschieht, indem man die Informationen mit eigenem Wissen verknüpft. Durch die Verknüpfung kann neues Wissen entstehen, welches widerum zur Klärung der Problematik beiträgt. Durch das Verknüpfen von den Informationen mit eigenem Wissen entstehen sogenannte feste Argumente. Zum Beispiel :

Festes Argument :
z.B. Der Eiffelturm wurde von Gustave Eiffel erbaut, das habe ich im Lexikon nachgelesen .

Der kursive erste Teil des Satzes stellt die Information dar, der zusätzlich unterstrichene Teil die Verknüpfung mit eigenem Wissen, was es letztendlich zum festen Argument macht.

Informationen, die sich nicht mit Wissen verknüpfen lassen, verfallen. Hat man nun einige feste Argumente erzeugt, hat man den wichtigsten Teil geschafft. Man überprüft, bei welchem Sachverhalt die meissten festen Argumente übereinstimmen, also eine große Signifikanz aufweisen. Umso mehr feste Argumente bei einem Sachverhalt übereinstimmen, umso höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, das das die richtige Antwort ist. Hat man allerdings von Anfang an nur ein begrenztes Wissen auf dem Gebiet, können auch nur wenige feste Argumente gefunden werden. Daher ist nach Anwendung der Methode die Wahrscheinlichkeit geringer, das die gefundene Antwort zutrifft.

Funktion der Gerry-Rafferty-Methode bei mehreren Personen

Arbeiten mehrere Personen mithilfe der Gerry-Rafferty-Methode an der gleichen Problematik, besteht ein Raidverbund. Durch ein höheres Wissen am Anfang können mehr Informationen gesammelt werden, woraus auch mehr feste Argumente entstehen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, das die später gefundene Antwort der Wahrheit entspricht. Ein Raidverbund ist bis maximal 4 Teilnehmern empfehlenswert, da sonst die Informationen am Anfang zu massig sind. Durch die hohe Menge an Daten wird es irgendwann unübersichtlich und es ist nicht mehr möglich, zu einer akkuraten Lösung zu kommen. Durch die Unübersichtlich geht somit auch die Präzision verloren.

Beispiel zur Anwendung der Gerry-Rafferty-Methode

Als Grundlage diente ein Saxophonsolo, wovon 5 Sekunden des Refrains im Kopf präsent waren. Die Grundlage basierte also rein auf Erinnerungen, mehr als dieser kleine Ausschnitt war nicht vorhanden. Es ging nun darum Interpret und Titel zu ermitteln.

1. Sammlung von Informationen
- Wurde irgendwo gespielt
- Saxophon, geht musikalisch in Richtung Rock
- Tonqualität war gut
- es ist recht bekannt, eine bekannte Melodie
-

Nun folgt der nächste Schritt, in dem die Informationen mit Wissen verknüpft werden, um feste Argumente zu erhalten. (unterstrichen = Wissen)

2. Verknüpfen mit Wissen
- wurde irgendwo gespielt, wo könnte es noch vorgekommen sein ? -> Simpsons/Lisa/Saxophon
- Saxophon, geht musikalisch in Richtung Rock -> ca. 70er Jahre
- Tonqualität war gut -> sicher nach 1970, da vorher keine solch guten Aufnahmen möglich
- es ist recht bekannt, eine bekannte Melodie -> Vielleicht aus dem Fernsehen o.ä.

Das erste feste Argument war in diesem Falle das Ausschlaggebende. Es stand die Überlegung an, wo am häufigsten Saxophone Verwendung finden. Aus dem Wissen heraus wurden die Simpsons ins Spiel gebracht, da Lisa Simpson selbst Saxophon spielt und die Wahrscheinlichkeit hoch war, dass das gesuchte Lied gespielt wurde. Die nächste Überlegung war, wo man Informationen über die Sendungen der Simpsons herbekommen könnte. Weiterhin aus dem Wissen wurde die Simpsonspedia ins Spiel gebracht. Wir überlegten, welche Sendung verstärkt das Saxophon thematisiert, da dort wieder die Wahrscheinlichkeit am höchsten war. Dieser Faktor beschränkte die Auswahl der Sendungen auf zwei. Dort standen ungefär 6 Titel, wovon wir den wählten, bei dem die meissten festen Argumente zutreffen. Die Auswahl fiel auf folgenden Titel :

Gerry Rafferty - Baker Street Theme
-[x] wurde irgendwo gespielt, wo könnte es noch vorgekommen sein ? -> Simpsons - Die
     Saxophon-Geschichte
-[x] Saxophon, geht musikalisch in Richtung Rock -> Lisa spielt Saxophon
-[x] Saxophon, geht musikalisch in Richtung Rock -> 70er Jahre -> Gerry Rafferty war ein
     Saxophonist, der in den 70ern sehr aktiv war
-[-] Tonqualität war gut -> spielte in dem Fall keine Rolle
-[x] es ist recht bekannt, eine bekannt Melodie -> Die Folge betont das Lied, das einzige in der Folge

Die festen Argumente sind zu begründen mit dem gefundenen Titel. Weiterhin ergab die Gegenrecherche zu der Person Gerry Rafferty, dass er in den 70ern aktiv war und Saxophon spielte. Es bestand eine hohe Wahrscheinlichkeit und führte letztendlich zum Treffer.