Gemeiner Mopsfalke

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Mopsfalke bei einem gefährlichen Angriff auf einen älteren Herren

Der gemeine Mopsfalke (Canis Falconiformes Clooceri) ist ein Vertreter der Federvierbeiner. Er tritt meist im Alpenvorland auf, ist nach unzähligen Abschüssen im Rahmen der Schwäbischen Mopsfalkenjagdwellen der Jahre 1984, 1992, 1998 und 2007 jedoch mittlerweile vom Aussterben bedroht.

Herkunft und Verbreitungsgebiet

Die genaue Herkunft des Mopsfalken ist unbekannt. Zumindest wollte es nie einer wissen, da es die zögerlichen, der Evolution erst skeptisch, dann zu euphorisch gesinnten (mit anderen Worten: Erst wollte es keiner wissen, dann hatte man zuviel Angst davor, hier einen furchtbaren evolutionären Fehler nachweisen zu müssen) Biologen der letzten 1200 Jahre lange vermieden, überhaupt danach zu forschen. Erst im 21.Jahrhundert, wo es in Zeiten von Terrorkrieg und Dschungelcamp eh keine Moral- und Ekelgrenzen mehr gab, machte man sich daran, sich rudimentäre Kenntnisse über den gemeinen Mopsfalken anzueignen.

Erste Spuren des Mopsfalken führen ins England des 8.Jahrhundert, wo sie in der Artussage vermutlich absichtlich nicht erwähnt werden. Trotzdem vermutet man, dass sich zwischen den Zeilen einige Hinweise auf die Existenz eines solchen Wesens befinden könnten. Warum bleibt aber das Geheimnis derer, die solche Theorien aufstellen. Erstmals urkundlich erwähnt werden sie in einer Depesche des Grafen von Yorkshire an seine vierte Mätresse, als er sich in Zeile 4 des vermutlich 1584 geschriebenen Schriftstückes über die Hässlichkeit dieser Wesen auslässt, vor allem gepaart mit der Tatsache, dass sie sich ihres Stuhlgangs meist über seinem Kopf entledigten.

Erstmals in Deutschland tauchten sie um etwa 1770 auf, nachdem starke Westwinde sie aus England hinübertrugen und sie im Alpenvorland hängen blieben, von da an steig die Population im Süddeutschen Raum zunehmend an. Eine Verwandschaft mit dem Mecklenburgischen Küstenkauz, einem kuriosen Vertreter aus Nordostdeutschland kann nicht ausgeschlossen werden.

Körperbau und Erscheinungsbild

Der Mopsfalke gilt unter Ornithologen als einziger Vogel, der auf vier, dafür aber sehr kurzen Beinen läuft. Auf Grund dieser Besonderheit ist das allgemeine Erscheinungsbild eines Mopsfalken als äußerst gedrungen anzusehen.

Der gemeine Mopsfalke Mops hat ein glattes, kurzes und weich-glänzendes Federkleid in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis apricot). Die Farbzeichnung am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und im Normalfall schwarz. Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein sogenanntes Knopfohr. Das Idealgewicht eines Mopsfalken liegt idealerweise bei 6 Kilo, jedoch können domestizierte Exemplare in Gefangenschaft schon auf bis zu 9 Kilo kommen. Die Flugfähigkeit wird dabei jedoch stark eingeschränkt. Ferner charakteristisch für den Mopsfalken sind die vorstehende Glubschaugen, die auf eine frühere Verwandschaft zur Familie der Mesut Özile schließen lassen, sowie der sehr kurze, abgerundete Schnabel, der den Mopsfalken zum wohl flachprofiligsten Vogel der neueren Evolutiongeschichte macht.

Bei beiden Geschlechtern ist der Schwanz abgerundet, da die äußeren Schwanzfedern kürzer als die mittleren Schwanzfedern sind. Bei ausgewachsenen Mopsfalken erreichen die Flügelspitzen das Schwanzende, zumindest wenn dieses auf dem Rücken aufliegt. Die Krallen sind schwarz.

Körpergröße und Flügelspannweite variieren je nach Unterart und Individuum stark. Im Schnitt erreichen Männchen durchschnittlich eine Körperlänge von 33,5 Zentimetern und Weibchen von 31 Zentimetern. Die Flügelspannweite des Weibchens beträgt durchschnittlich knapp 75 Zentimeter und bei den Männchen 76 Zentimeter.

Flug- und Fressverhalten

Der Mopsfalke ist wie die meisten Raubvögel vorwiegend im ruhigen Gleitflug zu sehen. Vor allem die Startphase, die meist holperig und auf allen vier Beinen durchgeführt wird kann jedoch unfreiwillig komisch aussehen. Das schnelle Anfliegen seines Jagdgebietes, der Streckenflug, ist durch einen schnellen, etwas hastig wirkenden Flügelschlag gekennzeichnet. Zur Orientierung sind sie in der Lage, Straßenkarten zu lesen. Vielleicht.

Ein jagender Mopsfalke ist während seines auffälligen Rüttelfluges gut erkennbar. Er bleibt dabei in einer Höhe von 1 bis 2 Metern an einer Stelle in der Luft stehen und späht nach geeigneter Beute, zumeist frei laufenden Fressnäpfen. Der Flügelschlag ist schnell, der Stummelschwanz dabei meist breit gefächert und mit dem Wind zur Seite wedelnd. Auf- und Niederschlag erfolgen in einer weitgehend waagerechten Ebene und bewegen etwa gleich große Luftmengen. Hat er einen potentiellen Beutenapf gefunden, was der vorstehenden Glubschaugen sei Dank in einem Winkel von 360 Grad und auf einer maximalen Distanz von bis zu 4,5 Metern möglich ist, stürzt er im Sturzflug darauf zu und greift ihn, wobei er mit der dumpfen Schnauze meist direkt auf dem Napf aufschlägt und seinen Sturz erst auf diese Art und Weise bremst. Der Fressvorgang selbst erfolgt stets zeitverzögert, da das auf die Landung folgende Koma erst ausgestanden werden muss

Lautäußerungen

Untersuchungen haben gezeigt, dass sich bei Weibchen eine und bei Männchen über zwei unterschiedliche Lautäußerungen differenzieren lassen - Hecheln und dämlich glotzen und hecheln und dabei schnarchen. Diese Laute lassen sich in wenige bis gar keine Grundmuster unterteilen, deren Lautstärke, Tonhöhe und Frequenz je nach Situation variieren, wenn auch nicht hörbar.

Das Hecheln des Mopsfalken ist in einer Distanz von bis zu 1,5 Kilometern für jedes Individuum hörbar und kann zu psychodelischen Ausbrüchen wie schwerer Schizophrenie, kurzzeitigen Rinderwahnsinn und Scheinmenstruationsbeschwerden bei weiblichen Topfpflanzen führen.

Lebensweise und Zugverhalten

Hier leben Mopsfalken (vielleicht)

Der Mopsfalke ist eine sehr anpassungsfähige Art, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume zu finden ist. Generell meiden Mopsfalken sowohl dichte, geschlossene Waldbestände, da ihnen dort die Orientierung fehlt, als auch völlig baumlose Steppen, da sie dort nirgends dranpinkeln können. In Mitteleuropa war er einst ein häufiger Vogel der Kulturlandschaft, der überall dort leben kann, wo Feldgehölze oder Waldränder vorhanden sind. Grundsätzlich benötigt er zum Jagen freie Flächen mit niedrigem Bewuchs. Dort, wo Bäume fehlen, nutzt er die Masten von Starkstromleitungen zum pinkeln. Aus den 1950er Jahren ist ein Fall von den Orkneyinseln belegt, wo er sogar auf vegetationslosem Boden pisste und ein Häufchen machte.

Mit Hilfe der zunehmenden Bestandskontrolle durch Ohrchips konnte das Zugverhalten von Mopsfalken weitgehend entschlüsselt werden. Daher weiß man heute, dass Mopsfalken sowohl Stand-, Strich- als auch ausgeprägte Zugvögel sein können. Mopsfalken sind so genannte Breitfrontzieher, die keinen traditionellen Zugrouten folgen und überwiegend einzeln ziehen. Neben dem Vorhandensein von Nistgelegenheiten ist es vor allem das Vorhandensein von Fressnäpfen, welches die Lebensweise eines Mopsfalken beeinflusst.

Paarungsverhalten

Die Balzflüge der Mopsfalken lassen sich ganzjährig im Frühjahr beobachten. Die Männchen vollführen dabei ruckartige Flügelschläge, drehen sich um die eigene Achse und gleiten danach in raschem Sturzflug nach unten. Während dieser Flüge, die vor allem der Revierabgrenzung dienen, erreicht das Hecheln eine besorgniserregende Frequenz, die von Tierschützern als "dem Herztod nahe" eingestuft wird. Der Aufprall auf dem Boden ist weniger Herztodfördernd, dies erledigt der häufig auftretende Schädelbasisbruch.

Bauern aus der letzten Ecke von Schwaben machen Jagd auf Mopsfalken

Die Aufforderung zur Paarung geht überwiegend vom Weibchen aus, das sich in der Nähe des Männchens niederlässt und alle viere von sich streckend einpennt. Für die nächsten Stunden bekommt das Weibchen überhaupt nichts mehr mit und wird idealerweise erst durch den extra-lauten Aufprall des Männchens geweckt. Für diesen Moment ist das Weibchen Verwirrt und Orientierungslos, weswegen das Männchen nun ein kurzes Zeitfenster für den Geschlechtsakt bekommt. Diesen Moment der Verwirrtheit muss das Männchen für den Geschlechtsakt nutzen. Die Schwierigkeit liegt natürlich in der Ausübung des Kontrollierten Absturzes, der zum einen natürlich laut genug sein muss, um das Weibchen zu wecken, aber möglichst verletzungsfrei für das Männchen sein muss. Diesen Spagat bekommen oft nur erfahrene Männchen hin, die die ersten Jahre mit Glück überlebt haben, weswegen die Fortpflanzungsrate bei Mopsfalken eher semioptimal ist.


Als Nistplätze dienen dem Mopsfalken als Kulturfolger auch alle Arten von Gebäudenischen oder Mauerlöchern, häufig nisten sie in Kirchtürmen oder an Hochhäusern. Auch Sofas oder Hundekörbchen werden gern genommen.

Lebenserwartung und Bestand

Die ältesten frei lebenden Mopsfalken, deren Alter man anhand ihrer Beringung nachweisen konnte, erreichten ein Alter von 18 Jahren.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jungvogel sein erstes Lebensjahr überlebt, liegt jedoch nur bei etwa 50 Prozent. Eine hohe Sterberate ist in den Monaten Januar und Februar zu verzeichnen, wenn sowohl ausgewachsene Vögel als auch Jungvögel gelegentlich verhungern, weil das Trockenfutter im Wassernapf einfriert.

Der Bestand an Mopsfalken war im Alpenvorland über viele Jahrzehnte weitgehend stabil. Nur nach sehr kalten Wintern kam es kurzzeitig zu Bestandseinbußen, die aber gewöhnlich irgendwie wieder ausgeglichen wurden. Zu erheblichen Bestandsrückgängen kam es in weiten Teilen Württembergs erst ab den 1960er Jahren. Damals begannen die ersten bewussten Jagden auf die Mopsfalken, weil ihr charakteristisches Hecheln die Anwohner so sehr nervte, dass sie die Vögel mit Verweis auf die Nachtruhebestimmungen einfach abschossen. In späteren Jahren wurden die Jagden immer besser organisiert, es kam wiederholt zu den so genannten Schwäbischen Mopsfalkenjagdwellen. Heute liegt der Bestand nur noch bei wenigen Exemplaren.

Hinweise zur Mopsfalkenzucht

Viel Spaß - das wird eh nichts.


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