Gemeine sachsenanhaltinische Bergrobbe

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Die gemeine sachsenanhaltinischen Bergrobbe [simplex saxonia-anhaltinum collis pinnipedia ] ist eine selten gewordene kleinwüchsige Binnenrobbenart.

Merkmale

Weibliches Exemplar von simplex saxonia-anhaltinum collis pinnipedia in einer ihrer frühsteinzeitlichen Lebensumgebungen. Dieses noch sehr junge Jungtier hat noch nicht wieder gelernt den Kopf beim Atmen unter der Eisdecke zu lassen.

Aufgrund der namentlichen Ähnlichkeit wird sie oftmals mit der größten arktischen Robbenart, der "Bartrobbe" [Erignathus barbatus], verwechselt. Die Gemeinsamkeiten sind ansonsten jedoch sehr begrenzt.

Die wohl ursprünglichste aller Bergrobbenarten ist etwa katzengroß und aus Tarnungsgründen von unauffällig gefärbtem Fell. Dennoch ist das Fell dicht, besonders weich und von hoher Haltbarkeit. Insbesondere dieses qualitativ hochwertige und dichte Behaarung trug im frühen Mittelalter zur starken Dezimierung der Rasse und zur warmen Kleidung der Sachsen-Anhaltiner bei. Während die etwas größeren weibliche Tiere eher in braungrauen bis rotgrauen Schattierungen zu finden sind, ist der Pelz der kleineren männlichen Tiere hellgrau bis aschgrau und mittelgrau. Die männlichen Exemplare sind zudem sehr fotoscheu. Es existieren praktisch keine neuzeitlichen Aufnahmen einer männlichen Bergrobbe. Sie wurden jedoch zahlreich von Wanderpredigern, Zeitungsdrückern und Versicherungsvertretern gesichtet und beschrieben. Anhand der detailierten und übereinstimmenden Beschreibungen konnten Phantombilder erstellt werden. Die weiblichen Tiere sind dagegen sehr fotogen. Sobald eine Kamera in der Nähe ist, wittern sie sie und ihr Instinkt treibt sie vor die Linse.

Die gemeine sachsenanhaltinische Bergrobbe hat extrem lichtempfindliche Augen, die aber dafür selbst in schmutzigen und trüben Binnengewässern sehr gut sehen können. Dies alles bedingt jedoch, dass man sie nur selten bei Tageslicht zu sehen bekommt. Immer wieder wurde von unseriösen Wissenschaftlern berichtet, das es sich bei der gemeinen sachsenanhaltinische Bergrobbe um einen schwimmfähigen Maulwurf handele. Dies ist wissenschaftlich und evolutionstechnisch jedoch eine äußerst fragwürdige Behauptung. Die Bergrobbe erhielt ihren Namen aufgrund ihres bevorzugten Lebensraums, aber auch aufgrund ihrer physischen Ausprägung. Im Laufe der Evolution entwickelten sich die stark bemuskelten Flossen (insbesondere die Schwanzflosse) zu geeigneten Kletterhilfen, die es den Tieren möglich machen, auch längere Landpassagen in unwegigem, sogar in felsigem Gelände zurückzulegen. Die erklärt auch die Ausbreitung im Hinterland.

Ein besonderes Merkmal ist ihr Atemloch auf dem Rücken. Anders als bei Walen oder Delfinen ist dieses aber deutlich kleiner ausgeprägt und kann aufgrund des dichten Fells nicht mit dem bloßen Auge erkannt werden. Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nach, entwickelte die Bergrobbe dieses Atemloch zum Schutz vor steinzeitlichen Jägern. Während der letzten Eiszeit lebte diese Robbenart noch fast gänzlich unter Wasser. Ähnlich ihren Artgenossen in der Arktis tauchte sie zum Atmen auf. Dort wurde sie zur Brennstoffgewinnung durch einen Schlag auf den Kopf getötet. Dies ist übrigens bis heute die einzige bekannte Tötungsvariante. Durch die evolutionäre Entwicklung des Atemlochs konnte die Bergrobbe ganzjährig mit dem Kopf unter schützenden Eisdecke bleiben und entging so der steinzeitlichen Ausrottung.

Lebensraum

simplex saxonia-anhaltinum collis pinnipedia (weiblich) bei der Nahrungssuche in einem ihrer bevorzugten Jagdreviere. Aus Sicherheitsgründen sollten Beobachtungen von simplex saxonia-anhaltinum collis pinnipedia nur in einem speziellen Verbissschutzkäfig stattfinden.

Die gemeine sachsenanhaltinische Bergrobbe ist nur noch in einer sehr geringen Population im Raum Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vorhanden. Immer mal wieder werden auch einzele Exemplare in der Mecklenburgischen Seenplatte entdeckt. Aufgrund der dort fehlenden Berge ist die Robbe dort jedoch nicht als heimisch anzusiedeln. Dagegen ist sie in vielen Tümpeln und Seen/Stauseen im Kyffhäuser, dem Harz und im Thüringer Wald zu finden. Eine größere Herde wurde zuletzt im Kelbrastausee in Sachsen-Anhalt gesichtet.

Nahrung

Während die weit verbreiteten Meeresrobben vom Fischfang leben, ist die Bergrobbe ein klassischer Allesfresser. Durch ihre hohe Agilität an Land ist sie nicht auf Fisch beschränkt und bevorzugt auch kleineres Getier. Bergrobben essen zudem auch junge Vögel, Hühner und Eier und sind daher wenig beliebt bei Bauern die sie oftmals für Füchse halten. Auch grasen und äsen Bergrobben, wobei pflanzliche Nahrung nur in Notsituationen als ausschließliche Lebensgrundlage dient. Seinen Eiweisbedarf deckt simplex saxonia-anhaltinum collis pinnipedia über Elsterkadaver, welche Eichhörnchen nach der Elsterjagd im allgemeinen liegen lassen. Selbstverständlich erst, nachdem Leber und Lunge entfernt und verspeist wurden.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die gemeine sachsenanhaltische Bergrobbe kann nur alle zwei Jahre ein Robbenbaby werfen, da die Trächtigkeit bis zu 21 Monate dauern kann. Zwillings- oder Mehrlingsgeburten sind selten. Die Robbenbabys sind in einem geschlechtsunabhängingen Mausgrau gefärbt. Die geschlechtsspezifische Ausprägung der Graufärbung wird erst im 2. Lebensjahr und mit eintretender Paarungsreife erkenntlich. Dies erschwert eine gezielte Zucht in Zoos enorm.

Lebensweise

Die Bergrobbe ist ein sogenannter Sommerschläfer. Die Robben ziehen sich in dieser Zeit am liebsten in Felsenhöhlen oder Erdlöcher zurück, um die besonders warme und lichtintensive Jahreszeit unbehelligt zu überstehen. Mit den ersten fallenden Laubblättern verlassen sie ihre Behausungen und genießen die dunkle und kalte Zeit des Jahres. Besonders beeindruckend ist die Anpassung der Bergrobbe bezüglich ihrer Nahrungsaufnahme.

Bergrobbenjagd

Das Fleisch der Bergrobbe ist tranig und fettig und daher kaum genießbar. In früheren Zeiten wurde der Tran als Brennöl genutzt. In vielen Bergwerken im Harz wurden sogenannte Räbbenlischta (sächsisch, Robbenlichter) in den Stollen verwendet. Allerdings sind die muskulösen Flossen, dabei insbesondere die Schwanzflosse, eine absolute Delikatesse. Leider sind die heute übrig gebliebenen Bestände vom Artenschutzgesetz geschützt, sodass man nur noch illegal in diesen Genuss kommen kann. Neben Fleisch und Öl war der Hauptjagdgrund natürlich der hochwertige Pelz der Robben. Das dichte und seidige kurze Haar der Robben ist von hoher Güte. Noch heute finden sich in Austellungen und Museen royale Kleidungsstücke, bei denen Bergrobbenpelz verwendet wurde. So ist auch der in Stein gemeiselte Königsmantel, den Barbarossa auf dem Kyffhäuserdenkmal trägt, im Original aus Bergrobbenpelz genäht worden.

Weitere prominente Träger von Bergrobbenpelzen sind unter anderem Martin Luther als Junker auf der Wartburg und sein Namensvetter St. Martin, der seinen Mantel in großer Barmherzigkeit in zwei Teile teilte und so einem armen Bettler zu überleben half. Bei all diesen Kleidungsstücken ist geschichtlich erwiesen, dass sachsen-anhaltinische Bergrobben mit ihrer Haut zur Geschichte beitrugen.

Die Jagd auf die Robben ist im Herbst und Winter unglaublich schwierig, da diese findige Versteckkünstler sind und durch ihre gute Tarnfarbe kaum auffallen. Daher ist es am einfachsten, die sommerstarren Tiere zwischen Juni und August in Höhlen und Erdlöchern unbehelligt einzusammeln. Dieses Ausnutzen der einzigen Schwäche dieser fazinierenden Tiere führte zur fast vollständigen Ausrottung der Gattung. Das Umweltamt Sachsen-Anhalt schätzt den derzeitigen Bestand auf nur noch ca. 46 Tiere. Die Jagd auf Bergrobben wird daher hart bestraft.

Politische Aspekte

Marketing

Kampagnenlogo der BefüBerobhabSA's (Befürworter für ein Bergrobbenhabitat Sachsen-Anhalt)

Derzeit wird im sachsen-anhaltinischen Landtag debattiert, dieses seltene Tier prominenter zu vermarkten. Viele wünschen sich das die Bergrobbe das Landeswappen schmücken sollte, anstelle von Bär und Adler, die es hierzulande schon lange nicht mehr in freier Wildbahn zu sehen gibt. Auch der Slogan der Sachsen Anhaltiner soll ggf. angepasst werden. Statt:

„Sachsen-Anhalt, das Land der Frühausteher“

stehen folgende Varianten derzeit zur Abstimmung:

  • „Sachsen-Anhalt, das Land der gemeinen sachsen-anhaltinischen Bergrobbe“

Oder etwas kurzer und prägnanter:

  • „Bergrobbenhabitat Sachsen-Anhalt“

Bürgerinitiative

Zwischenzeitlich hat sich eine Bürgerinitative gebildet, die sich - mit Hauptgeschäftsstelle in Hackpfüffel nahe dem Kelbra-Stausee - teils sehr agressiv für die Umsetzung des kurzen Slogans „Bergrobbenhabitat Sachsen-Anhalt“ engagiert. Bei Kundgebungen zum Altstadtfest Nordhausen 2012, aber auch bei diversen anderen Veranstaltungen, wie der Kaninchenzüchterausstellung in Ichstedt und dem Trachtentreffen in Borxleben kam es zu Ausschreitungen. Die BI "Befürworter für ein Bergrobbenhabitat Sachsen-Anhalt" kurz BefüBerobhabSA's treten in Gruppen von 10-20 Personen vermummt in leuchtendgrünen Kapuzenpullovern mit dem Bergrobbenlogo darauf und verteilte drollige kleinen Kuschelrobben als Give-Aways für ihre Sache. Zurückweisungen der Passanten werden dabei nicht akzeptiert und die possierlichen grauen Stofftierchen rabiat in Kinderwagen, Rucksäcken, Jackentaschen und hinter Scheibenwischer verteilt, geklemmt und hineingestopft. Mehrer Festnahmen von Aktivisten gab es bereits.

Habitatsguerillas

Derzeit befindet sich die Gruppe in einer Phase des starken Umbruchs. So wird aufgrund der jüngsten Ereignisse die Umbenennung in "Bewegung für die Errichtung des Bergrobbenhabitats Sachsen-Anhalt" diskutiert. Hintergrund ist der angestrebte radikale Umbruch im Aktionsgebiet, wobei der geplante Name in Anlehnung an die "Bewegung 2. Juni" entstand. Die BefüBerobhabSA, oder zukünftig wahrscheinlich die Bewegung BefüBerobhabSA, versteht sich dabei als Habitatsguerilla. V-Leute des Verfassungsschutzes haben zudem folgende geplante Aktionen der BefüBerobhabSA aufgedeckt und so verhindert:

  • öffentliches Urinieren nach vorherigem Spargelkonsum in den Kelbra Stausee
  • Blockade der Modellbahn Wiehe durch einbetonieren zweier BefüBerobhabSA Aktivisten
  • Verteilung von Wildblumensamen im Europa Rosarium Sangerhausen
  • Entführung von Babarossas Bergrobbenfellmantel vom Kyhäuserdenkmal bis zur Umbennung in Bergrobbenhabitat Sachsen-Anhalt

Weiterhin wird vermutet, dass der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen auf das Konto dieser Gruppe geht. Quellen der Landkreisverwaltung zufolge konnte eine überregionale Medienaufmerksamkeit für die BefüBerobhabSA nur durch die kurzfristige Gestaltung einer Internetseite mit behördlichen Falschmeldungen und der Einrichtung eines Spendenkontos für die Erhaltung des schiefen Turms verhindert werden.

Historie

Aktuelle historische Archivfunde in Moskau belegen, das Karl Marx ein früher Anhänger der Bewegung zur Umbenennung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt in "Bergrobbenhabitat" war. Ferner belegen diese Dokumente, dass seine kommunistischen Ideen nur durch die Beobachtung des Sozialverhaltens der freilebenden Bergrobbenkolonien entstehen konnten. Er war so sehr von deren Lebensgewohnheiten begeistert, dass er entgegen der klassischen Geschichtsauffassung 1835 nicht das Jurastudium aufnahm, sondern auszog, um 5 Jahre lang das Leben einer Bergrobbe in der Gegend um den Kyffhäuser zur führen. Dabei entstand auch sein charakteristischer Bart, der noch heute von Anhängern der Bergrobbenbruderschaft als Erkennungszeichen getragen wird. Diese Bruderschaft wude jedoch in der Folge der Robbenkriege in den frühen 70er Jahren aus dem Bergrobbenhabitat verdrängt.