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Gelbrandkäfer

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Der Gelbrandkäfer ist ein Käfer mit einem gelben Rand. Das war ja auch nicht so schwer zu erraten, da man das ja schon an seinem Namen merkt.

Besondere Merkmale

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

Gelber Rand

Sonstige Merkmale

Sehr unscheinbare Erscheinung. Farbe: Fußbodengrau, -grün, oder -braun bis -schwarz.

Ausnahmen

Im Jahre 1944 entdeckte der schottische Hobbyforscher Johnn Walker Mc Wellington als Sergeant, während des 2. Weltkrieges einen Gelbrandkäfer mit einem grauen Rand. Der Rest des Käfers war auch grau.

Vorkommen

Gelbrandkäfer kommen eigentlich überall auf der Welt vor. Entgegen landläufiger Meinungen dahergelaufener Naturforscher und sogenannter Biologen leben Gelbrandkäfer natürlich nicht im Wasser, sonst wären es ja Gelbrandfische. Sie sind lediglich bisher häufig beim Baden beobachtet worden, was auch zu ihren absoluten Lieblingsbeschäftigungen gehört. Am liebsten allerdings tummeln sie sich auf Bahnsteigen und auf öffentlichen Plätzen, da sie die Nähe des Menschen suchen. Bisher mussten sich diese possierlichen Tierchen ja auch noch keine großen Sorgen um ihr Wohl machen, da sie ja durch ihren gelben Rand geschützt waren. Aber gerade dieser gelbe Rand ist es, was dem Gelbrandkäfer momentan sehr zu schaffen macht.

Bedrohungshintergrund

Raucherzone auf einem Bahnsteig - Die Verwechslungsgefahr ist nur allzu offensichtlich.

Seit dem Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes in Deutschland und auch anderen europäischen und nichteuropäischen Ländern sieht sich der Gelbrandkäfer ständig einer tödlichen Gefahr gegenüber. Da beispielsweise auf Bahnsteigen nur noch an extra gekennzeichneten Stellen geraucht werden darf, hat sich natürlich auch eine spezielle Kennzeichnung für solche Raucherzonen durchgesetzt. Dazu wurden vielfach gelb umrandete Flächen geschaffen, indem man einfach ein Viereck mit gelber Farbe auf den Boden gemalt hat und es mit einer stilisierten Zigarette - einem sog. Pictogramm gekennzeichnet hat. In dieses Viereck stellen sich nun die Raucher um ihrer Sucht zu frönen. Das führt nun allmählich zu einer sogenannten Konditionierung. Unter Konditionierung versteht der Fachmann in der behavioristischen Lernpsychologie das Erlernen von Reiz-Reaktions-Mustern (Stimulus-Response)(Quelle:Fremdsprachipedia). Das heißt im Klartext: sieht ein Raucher nun einen gelben Rand, so verspürt er den unmittelbaren inneren Drang, sich innerhalb desselben zu einer Zigarettenpause aufzuhalten. Darin liegt nun der eigentliche Tierschutzskandal. Zu Tausenden werden diese armen hilflosen Wesen nichtsahnend von Rauchern ertreten (ertreten = zertreten mit Todesfolge). Der Raucher entwickelt einen unwillkürlichen Suchmechanismus nach gelben Rändern in denen er sich ungestraft mit seiner Zigarette bewegen darf, da ja die Rauchschwaden hier niemanden gefährden können, weil sie in der Eingrenzung gefangen sind und ein Nichtraucher sich der Gefahr innerhalb der Raucherzone niemals aussetzen würde.

Auf der unbewussten Suche nach gelben Umrandungen stößt nun der Raucher immer wieder auf den arglosen Gelbrandkäfer. Instinktiv versucht der Raucher sich diese offensichtlich zu klein geratene Raucherzone zu sichern. Und schon hat es wieder eine dieser bedauerlichen Kreaturen erwischt.

Initiativen

Die ersten Tierschützer schlagen schon Alarm. Erste kleine Gruppierungen finden sich zusammen um den Gelbrandkäfer zu retten. Es gibt z.B. eine Initiative, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Gelbrandkäfer auf die Rote Liste zu setzen, damit man ihn wegen des Farbkontrastes besser erkennen kann. Eine weitere Tierschutzgruppe fängt die bedrohten Sechsfüßer auf öffentlichen Plätzen ein, setzt sie z.B. im Wald oder auf Feldern aus und leistet ihnen dort Gesellschaft. Religiös motivierte Aktivisten beschützen die Gefährdeten in Sekten.

Siehe auch