Geiselnahme

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WICHTIGER HINWEIS!
Weder die Stupidedia noch der Autor dieses Artikels wollen Gewalt gegen Leben in irgendeiner Form verherrlichen! Der folgende Text ist lediglich eine skurrile Art von Humor und kein Aufruf zu Tierquälerei, Mord, Totschlag oder zur Zerstörung der abendländischen Zivilisation! Ja, es wird brutal und eklig. Lesen Sie aus diesem Grunde am besten gar nicht erst weiter, wenn Sie in dieser Hinsicht empfindlich sind! Wenn Sie es nicht sind, wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen, Sie Barbar!
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Typische Geiselnahme zweier psychisch schwer instabiler Wracks, die ausehen, wie normale Operngänger

Das Wort "Geiselnahme" beschreibt eine von unauthorisierten Personen praktizierte Festnahme unschuldiger Menschen, welche meistens damit rechnen müssen, nur noch wenige Stunden zu leben. Geiselnehmer stellen meistens die Forderung nach Geld oder anderen Wertobjekten, die sie bei guter Gelegenheit gegen das Opfer eintauschen.


Vorbereitung

Bevor man eine Geiselnahme vorführt, muss man sich gründlich auf eine solche Praktizierung vorbereiten. Um sich nicht wenige Minuten nach Geiselnahme mit einem Gewehrlauf im Mund zu finden, wird von Profis empfohlen, die Vorbereitung über mehrere Tage bis zu einer Woche durchzuführen. Ebenfalls zu empfehlen ist es, sich diesen Stupidediaartikel auszudrucken und ihm sich während der Geiselnahme bereitzuhalten, falls man sich nach der Praxis erkundigen will.

Plan

Das wichtigste bei einer Geiselnahme ist natürlich ein sorgfältig bis schlampig durchdachter Masterplan welcher im Notfall sogar "Plan B" und "C" enthalten muss (es dürfen aber auch gerne andere Buchstaben sein!). Da der Plan das wichtigste an so einer Geiselnahme ist wird ebenfalls von Profis empfohlen, sich damit ruhig Zeit von bis zu drei Minuten zu lassen, um einen solchen Plan zu erstellen. Sollte der Plan richtig gut und ohne lückenhafte Fehler sein, kann man sich sogar bis zu 5 Minuten für einen Solchen nehmen.

Ausrüstung

Die Ausrüstung eines Geiselnehmer setzt sich aus vielen gebrauchsfertigen Gegenständen zusammen. So sollte man auf jeden Fall eine Tasche für die Utensilien mitnehmen. Bei Geiselnehmern und Banküberfällen meistens ein typischer Nike-Rucksack. Diesen füllt man nun mit unbedingt brauchbaren Tatwaffen. Nicht zu vergessen: Ein gutorganisierter Geiselnehmer sollte sich stets eine Lunchbox und einen Müller-Milchreis für den kleinen Hunger zwischendurch miteinpacken.

Tatwaffen

Was nicht fehlen darf, ist eine zu empfehlende Handfeuerwaffe. Mit dieser sollte Man später seine Geisel bedrohen und so den Anschein erwecken, sie würde sterben, wenn die Bullen-Schweine nicht die geforderten 20.000 € hergeben. Neben automatischen Handfeuerwaffen (siehe Bild oben rechts) kann man auch andere gefährliche Waffen benutzen, wie z.B. eine Machete, mit der man ebenfalls dem Hals des Opfers durchtrennen kann. Jedoch eignen sich solche Waffen nicht sehr gut, wenn die halbe Polizeieskorte der Stadt ihre Laserpräzisionsgewähre auf ihre Stirn richten und sie ein Küchenmesser in der Hand haben. Somit wird stets dazu geraten, sich automatische Handfeuerwaffen für eine Geiselnahme zu besorgen (oder Atombomben).

Kleidung

Taschentücher immer gut in Chloroform tränken! Niemand will so einen schnoddrigen Lappen ins Gesicht bekommen.

Die Kleidung für die Geiselnahme ist individuell zu wählen. Natürlich kann man mit hautengen und total bequemen Röhrenjeans vor der Polizei wegrennen. Jedoch wird meist eine auffällige Kleidung für die Praxis empfohlen, damit Sie auf späteren Phantomfotos besser zu erkennen sind. Natürlich kann man zur Identifizierung auch gerne beim nächsten Polizeirevier seiner Wahl eine blutverschmierte Visitenkarte hinterlegen, jedoch wird meist zu schwarzer Kleidung geraten; meist bestehend aus einer bequemen Joginghose, einem Kapuzenpullie sowie nicht zu vergessen einer Maske. Meist bestehend aus einem Strumpf oder einer ausgeleierten Socke.

Komplize

Gerne kann man sich für die tat auch einen Komplizen zulegen, welcher meistens einer der besten Freunde ist und den man da mit reingezogen hat, indem man ihm um einen Gefallen gebeten hat. Dieser sollte aber auch in der Lage, sein den Anweisungen zu folgen und keine Scheiße während der Geiselnahme machen, wie sich z.B. während der Flucht als Fahrer noch mal kurz einen Chickenburger beim Drivein vom McDonalds zu kaufen. Bekommt höchstens provisorische 0,9% des Anteils der Beute, jedoch erst nach einem Fazit. Nachdem man die Flucht bestanden hat wird eine Videoanalyse vorgeführt, und je nach dem wie gut er sich gezeigt hat, wird er belohnt.

Fluchtfahrzeug

Falls vorhanden sollte man sich vor der Geiselnahme stets ein Fluchtfahrzeug vor die Location stellen, in der später ihr Opfer gefangen genommen wird, falls ihr in 4 Minuten gründlich durchdachter "Masterplan" samt "Plan B" und "C" schiefgeht. Hier zu empfehlen sind nicht sonderlich auffällige Autos wie ein Porsche 911 GT3, ein auffälliger Van oder gar ein deutlich schnelles Fahrrad, welches jedem Polizei Autoentkommen würde. Falls Sie jedoch knapp bei Kasse sind, reicht auch ein weißer Opel Baujahr 98.

Tatort

Um den Tatort zu bestimmen, an dem Sie später das Opfer gefangen halten werden, müssen sie einfach auf die Landkarte schauen und sich nach unbeaufsichtigten verlassenem Gelände Ausschau halten. Gut geeignet sind dazu verlassene Lagerhallen, alte Jägerhüten im tiefsten Märchenwald oder die eigene Wohnung. Gerne kann man sich auch in alten, vollgesprayte verlassene Häuser im Ghetto verschanzen.

Geiselwahl

Natürlich sollte man sich im Vorfeld auch eine Geisel auswählen. Hierzu stehen besonders die Schwiegereltern sowie der Arschloch Chef aus der Arbeit heraus. Auch gern gewählt sind Schulkinder der 3. bis 6. Klasse, welche man besonders einfach auf dem Weg zur bzw. von der Schule in eine kleine Gase reißen kann, oder gar mit einem Lolly ins Auto locken. Bei Mangel an potenziell gut geeigneten Opfern kann man seine Wahl auch auf dem nur für Unruhe sorgenden Nachbarn fällen, oder bei der Praxis sich blind einen unschuldigen Passanten als Ziel nehmen.

Abschiedbrief

Als kleiner Typ emphielt sich ein Abschiedbrief, sowie Erbgut zu hinterlassen da aus unerklärten Gründen 72% der Geiselnehmer nach Vollstreckung ihrer Geiselnahme nicht mehr unter den Lebenden gesehen wurden. Hier kann man jeden noch mal verdeutlichen wie sehr man alle haste, und wie sehr man auch knapp bei Kasse warum eine Geiselnahme zu verursachen. Das Erbgut sollte man stets in einem Testament unter der Familie und Freunden aufteilen. Meistens wird jedoch alles dem besten Freund vererbt der die Nacht zuvor noch einen schnellen Deal mit Jugoslawischen Waffenhändlern klargemacht hat, und man somit zu Waffen gekommen ist.

Praxis

Nachdem jegliche Vorbereitungen Abgeschlossen sind, die Lunchbox sowie Waffen in der Nike Tasche verstaut sind, das Fluchtfahrzeug mit laufendem Motor vorgeparkt hat, und der Abschiedsbrief offen auf dem Wohnzimmerecktisch liegt, kann man nun mit dem eigentlich leichten Teil des Ganzen beginnen. Hierzu checkt man noch kurz ob man die Miete, dem Strom, und das Wasser bezahlt hat und schon kann man aus der Haustüre gehen und die Geiselnahme starten.

Geisel nehmen

Nachdem man Tage zuvor die potenzielle Geisel ausspioniert hat, muss man nun wissen können wo sich das Opfer aufhält. Das sucht man den Ort auf, und entführt nun die Geisel. Bei öffentlichen Plätzen nicht zu empfehlen wegen zu großer Gaffer Gefahr. Sollte dies doch der Fall sein wartet man ab bis das Opfer in eine aus ihrer Sicht ungefährliche kleine schaurige Seitengase abbiegt, und man sie dort überwältigen kann. Hält sich das Opfer an sicheren Plätzen wie dem eigenen Heim, auf der Arbeit, oder im Irak auf wartet man stets spionierend darauf bis das Opfer sich scheinbar sicher aus ihrer Umgebung entfernt und sich in unbeaufsichtigtem Gelände aufhält. Nun betäubt man sie am besten mit irgendeiner abgelaufenen Droge die man Tage zuvor beim Arzt geklaut hat, oder man verpasst ihr einen "leichten" Schlag mit dem Waffe auf ihr Kopf. Natürlich kann man als humaner Mensch das Opfer auch ohne es unmächtig zu schlagen an den Tatort schleppen. Hierzu fesselt man es am besten mit 2 Rollen Ducktape, und stülpt dazu noch einen Kartoffelsack oder eine Aldi Tüte über dem Kopf. Nun fährt man die Geisel an seinen persönlich ausgewählten Tatort bindet sie die dort irgendwo fest, und fährt das Fluchtfahrzeug, mit dem man die Geisel hergebracht hat noch mal in die richtige Stellung. Nun wirft man die Geisel am besten in irgendeinen Kerkerartigen alten Raum mit blutverschmierten Kacheln. Gerne kann man die Geisel auch an einen Stuhl fesseln. Natürlich muss bei der ganzen Tat der Komplize mithelfen, falls vorhanden.

Kontaktname

Nachdem die Geisel nun aufgewacht ist redet man ruhig und verständnisvoll über die eigentlich unnötige Geiselname, jedoch immer noch mit dem Kartoffelsacke über dem Kopf. Die Kontaktname übernimmt der Geiselnehmer, niemals der Komplize, da dieser meisten zu dumm dafür ist, und wahrscheinlich alles vermasselt und das Opfer flieht. Wehrt sich das Opfer und gibt nach intensiven Gesprächen ihrer Diplom Psychologischem Anwendungen immer nicht und gibt keine Ruhe, schlägt man gerne auch mit einer Glasflasche über dem Kopf oder schießt mit seiner P99 auch gerne in das Bein. Nachdem das Opfer einigermaßen stil ist kann man nun die Polizei kontaktieren, und den Schweinen klarmachen das es hier um Leben und Geld geht. Nun macht man klar das man eine Geisel hat. Dazu hält man das Telefon and das Opfer, und dieses kann ein paar Wörtchen sprechen. Hält dA pOlizZe dies nur für einen schlecht pubertären Witz schießt man dem Opfer erneut uns Bein (gerne auch in die schulter), und alles so das die Bullen den Schuss und das Geschrei des Opfers live mithören können. Nun macht man nochmals klar wie ernst das alles ist, gibt Bescheid sich später noch mal zu melden und legt ohne höfliches "Tschüßi..!" auf. Auch kann man die Familienangehörigen des Opfer anrufen, und diese um Lösegeld bitten, und klarmachen das wenn die Polizei eingeschaltet wird das die Tochter/der Sohn das nicht mehr überleben. Ebenfalls legt man hier sehr höflich mit einem "ich melde mich später... oder rufen sie mich doch an... Moment, hier meine Telefonnummer und Adresse:" auf. Nach mehreren Stunden später ruft man wieder die Polizei/ Familie an und stellt nun die Forderungen! Ein Individuell selbst gewählten Betrag von etwa 10 bis 24 DM ein seltenen Paninistickerder WM 66' von Uwe Seeler, und ein Fluchtfahrzeug falls kein vorhanden ist. Wie gesagt kann man diese Forderungen Individuell nach seinem persönlichen Bedarf einstellen. Nach dem die Forderungen klar sind, geben Sie an Wann, Wo, Wie, der Austausch zwischen der Forderung und der mit viel Glück noch lebenden Geisel stattfindet. Der Familie machen Sie noch mal klar das die Polizei nicht eingeschaltet werden soll (was jedoch sinnlos ist das sie die Bullen eh rufen werden), und legen diesmal höflich in der Hoffnung doch nicht die Bullen einzuschalten auf. Nun machen sie ihrer Geisel nochmals klar das es um Leben und Geld gehe, und das sie sterben wird wenn ihre Familie die 20 Mark nicht auftreibt.

Austausch

Der Austausch findet statt, die Polizei ist sichtlich nervös und Sie versuchen nochmals per Telefon einen weiteren Panini Sticker, diesmal von Klaus Augentaller aus der Forderung rauszuholen. Nun geht’s los! Ihr Fluchtfahrzeug steht mit dem Laufenden Motor bereits in Position, und sie Treffen sich mit einem Verhandlungspartner der Cops umzingelt in der Lagerhalle. Der Komplize sitz bereits am Steuer des Fluchtfahrzeuges und hält stets eine Waffe in der Hand falls der Deal nicht klappt. Immer mit dem Gewehrlauf im Mund der Geisel steckend, machen sie dem Verhandlungspartner der Bullen klar, das SEK, und die Typen von Alarm für Cobra 12 sollen aus der Lagerhalle raus. Nochmals verdeutlichen Sie der Polizei nicht einmal daran zu denken den Bullen von Tölz einzuschalten (denn spätestens da ist der Spaß vorbei), und stecken die letztlich von der Familie zusammengekratzten 17 Mark, das
Geplatzter Fluchtversuch nach einem nicht all zu genau durchdachten Plan
Halbvolle Sammelalbum der WM 2002, und die Panini Sticker von Uwe Seeler, Gerd Müller und Max Morlock ein. Nun gehen Sie vorsichtig rückwärtsgehend zu ihrem Fluchtfahrzeug und versichern den Polizisten die Geisel gleich herauszugeben. Im schlimmsten Falle könnte das SEK nun die Halle stürmen und Ihnen nun einen Gewehrlauf in den Mund stecken oder der Bulle von Tölz aus dem Nichts auftauchen und die Kinderparty platzen lassen. An dieser Stelle bräuchten man nun "Plan B" und man erschießt das Opfer und Flüchtet mit dem Fluchtfahrzeug, und taucht für ein paar Jahre nach Rumänien ab. Falls auch dies schief geht haben sie Pech, denn es gibt keinen "Plan C" da sie in ihren glorreichen Plan nur 3 anhab Minuten investiert haben. So werden Sie nun entweder vom SEK umgebracht, die Spuren werden verwischt, ihre Leiche wird irgendwo im Pazifischen Ozean mit nem Zementklotz am Fuß herabgelassen, und es gab niemals eine solche Geiselnahme, oder Sie werden lebenslang in der Kantine der Polizei arbeiten müssen. Jedoch können sie in einem solchen Fall sich gegen eine Kaution von etwa 7 Peanuts freikaufen.
Hier geht die Geiselnahme glimpflich für alle Beteiligten aus.

Flucht

Geht jedoch alles glatt steigen Sie nun in ihr Fluchtfahrzeug werfen das Lösegeld auf den Beifahrersitz schmeißen die Geisel zur Seite (wenn Sie ganz fies sind bringen Sie sie um), und ihr Komplize fährt beinahe Actionfilm-mässig zur Nächste Autolackiererei "Pay'n'Spray" nach Vice City, tauschen kurz das Nummernschild aus und lassen ihr Auto in eine andere unauffällige Farbe umlackieren, am besten in das gleiche "Opelweiß" wie vorhin und fahren nachhause. Natürlich verfolgt von der Autobahnpolizei der Alarm für Cobra 12 Serie, und schütteln diese Klischeemassig in einer Massenkarambolage ab. Nun schalten Sie zuhause die Glotze an, trinken wohlwollen erst einmal eine Flasche Bier, und kleben erst nachher den Uwe Seeler, Gerd Müller, und Max Morlock Panini Sticker in ihr Sammelalbum. Anschließend stellen sie das WM 66' Sammelalbum wieder zurück in die Vitrine, und kaufen sich am nächsten Morgen von den 17 Mark erst mal ein gescheites Frühstück beim Aldi zusammen, und erzählen ihrer ganzen Bekanntschaft von ihrer glorreichen Tat am gestrigen Nachmittag. Anschließend planen sie am noch selben Abend die nächste Geiselnahme oder gar einen Banküberfall, damit Sie sich auch morgen über Wasser halten können.

Siehe auch:

Diverses:Zum Geiselnehmer in 5 einfachen Schritten