Gegendemonstration

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Sinn und Zweck einer Gegendemonstration ist es, das oftmals große Gewaltpotential der vorwiegend linken Gegendemonstranten zu präsentieren. Merke: Ohne Gegendemonstrationen wäre eine normale Demonstration langweilig und actionlos.

Merkmale

Es gibt einige einfache Merkmale, die eine Gegendemonstration von einer Demonstration unterscheiden:

  • Es fliegen Steine (nun muss man nur noch die Flugbahn auf die jeweilige Seite zurückverfolgen und erfahrungsgemäß ist die werfende Seite die der Gegendemonstration)
  • Viele schwarz gekleidete Menschen, sogenannte Autonome, hüpfen wie Daniel Küblböck vor einer Kette aus Sondereinsatzpolizisten herum und versuchen meist vergeblich, deren Aufmerksamkeit zu erkämpfen.
  • Kameras werden auf die Gegendemonstranten gerichtet und diese drehen sich total panisch, wie ertappt, weg und brüllen "keine Kameras!", abgesehen davon, dass eh niemand ihre vermummten Fratzen erkennen würde.

Maßnahmen

Im allgemeinen hat die Polizei einige Methoden, um Gegendemonstrationen aufzulösen:

  • [[Wasserwerfer]]
  • CS-/Tränengas
  • Gummiknüppel
  • Hundestaffeln
  • Pferdestaffeln
  • Atombombenabwurf

Die allerwirksamste Methode ist jedoch immer noch, eine Ordnungsstrafe zu verhängen.

Ziele

Ziele einer Gegegendemonstration sind es, so viel Stress wie möglich anzufangen, sei es, Beamte zu nerven, die eigentliche Demo zu verhindern oder einfach nur dabei zu sein, um so tun zu können, als hätte man eine Ahnung von irgendetwas. Beliebte Ziele der Gegendemonstranten sind Autos, Müllentsorgungsbehälter und Möbel, die zu Barrikaden aufgetürmt und dann angezündet werden.

Parolen

Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, ist es sehr beliebt, irgendwelche sinnlosen Parolen zu rufen, die zur Selbstmotivation und zur Belustigung von Passanten dienen und verallgemeinernd soviel bedeuten wie: "Ihr seid alle gemein zu uns, ihr tut uns weh, lasst uns doch unsere Steine werfen, manno!" Am amüsantesten ist der Satz: "Wir sind friedlich, was seid ihr?", am besten gebrüllt, während ein anderer Autonomer gerade ein Auto abfackelt.

Wie mache ich mir meine eigene Gegendemonstration?

  1. Zuerst nehme man eine Demonstration (ob mit Thema oder ohne ist nicht relevant)
  2. Im zweiten Schritt kommen von überall her irgendwelche Menschen, die was dagegen haben, diese reizen dann solange die Polizei, bis diese anfängt, rabiat gegen sie vorzugehen, was die Gegendemonstranten wieder zum Anlass für Beschwerden und ihre Mitleidstour a là "Die haben uns einfach angegriffen, wir haben doch gar nichts getan", nehmen. Voller Selbstmitleid packen sie sich Steine, Flaschen, Molotow-Cocktails und werfen diese auf die eigentlichen Demonstranten der gegenüberliegenden Seite.
  3. Die Polizei nimmt dadurch wieder ein paar Menschen mehr fest, was die Gegendemonstraten wieder aufregt, usw.

Man bemerkt, dass man für eine Gegendemonstration nicht unbedingt eine normale Demo braucht, sondern eigentlich nur gewaltbereite Spinner und eine Horde Polizisten.

Quantenphysikalische Erklärung

Die Gegendemonstration besteht aus Antiteilchen der Demonstration. Wird die trennende Polizeibarriere überwunden, beginnt ein Prozess gegenseitiger Elimination bzw. Annihilation unter Freisetzung gewaltiger Energiemengen. Gemäß den Prinzipien einer handelsüblichen Kettenreaktion genügt ein kleiner initialer Zündfunke, um weitere Teilnehmerchen in angeregte Zustände zu überführen, die dann entweder mit anderen Teilnehmerchen kollidieren oder, bei Erreichen der Fluchtgeschwindigkeit, in alle Himmelsrichtungen davonsausen.

Im klassischen Standardfall der Schulphysik besteht die Demonstration aus Faschos und die Gegendemonstration aus Antifaschos, da dieser Fall noch vergleichsweise einfach gelagert ist. Es gibt allerdings auch Demonstration-Gegendemonstration-Kombinationen mit einer Vielzahl teils sehr exotischer (mitunter einzigartiger) Vertreter des Teilnehmerchenzoos, die den Standardfall erweitern und bislang nur teilweise verstanden oder bekannt sind, weil man eigentlich keinen Bock darauf hat.

Besonders faszinierend ist dabei die Tatsache, dass die gesamte Demonstration bei Wechsel des Bezugssystems (d. h. bei Einnahme unterschiedlicher Teilnehmerchen-Perspektiven) scheinbar ein komplett anderes Thema erhalten kann. Als Erklärung kommt eine Anomalie der Austauschteilchen in Betracht; die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Teilnehmerchen beschränkt sich im Wesentlichen auf Stöße, während die Reichweite aller Kräfte, die für Erkenntnisprozesse elementar sind, in einem Radius weniger Zentimeter um den Kopf der Teilnehmerchen auf 0 absinkt. Das Teilnehmerchen ist gefangen in seinem eigenen Ereignishorizont und glaubt, alle anderen Teilnehmerchen hätten die gleiche Meinung und Motivation, auch wenn das Teilnehmerchen in Wahrheit damit isoliert und einzigartig ist.

Quantenchromodynamische Erweiterung

Wenn braune auf rote Socken treffen, oder allgemeiner, wenn sich Gruppen nicht grün sind, entwickelt sich eine unkontrollierbare Eigendynamik, die um so explosiver wird, je mehr Teilnehmerchen zusätzlich auch noch blau sind.