Gargamel

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Gargamel auf dem Weg nach Schlumpfhausen.

Gargamel (auch Gurgelhals) ist eine Comicfigur, die auf Grundlage einer Projektion der Schriftstellerinnen und Feministinnen Simone de Beauvoir, Christine Delphy, Claude Hennequin und Emmanuèle de Lesseps geschaffen wurde sowie Herrscher von Gagausien. Das Feministische Quartett nötigte den Comic-Autor Peyo unter Vorspielung falscher Tatsachen, auf die später einzugehen sein wird, eine existenzielle Gefahr für Schlümpfe in Form eines Zauberers in die Comics einzubauen.

Ursprüngliche Comic-Struktur

Peyo, mit bürgerlichem Namen Pierre Culliford, hatte einen fiktiven Staat erschaffen in dem der zentralistische Herrscher als strenger aber gütiger Patriarch die Geschicke dieses kleinen, zunächst auf 100 Schlümpfe begrenzten Volkes lenkte. Diese Schlumpfgesellschaft war männlich aber asexuell. Die Abenteuer dieses Staates bestanden ursprünglich in der Bewältigung alltäglicher Probleme wie Feuerholzsammeln, Masern oder Erdbeben. Als auflockernden Aspekt hatte Peyo zunächst einen freundlichen Dorftrottel erdacht, der die Schlümpfe durch seine Tollpatschigkeit in verzwickte Situationen bringen sollte. Diese Figur wurde später umgemünzt in den Zauberer Gargamel und das kam so:

Psychologischer Aspekt und Beeinflussung durch Feministinnen

Die ausgeprägte patriarchale Führungsstruktur und Lebensweise der Schlümpfe, die ohne weibliche Infiltration ihr Dasein als asexuelle aber dennoch im soziologischen Sinne männliche Wesen (Manneswürden - Bart, Hose und Name des Patriarchen Papa Schlumpf) meistern, war dem aufkeimenden Feminismus im Europa der 70er Jahre ein Dorn im Auge, ja, man kann sogar behaupten: ein Stachel in der Dermopanniculosis deformans.

Der extremistische Feminismus, der auch in der Literaturszene Frankreichs und im französisch sprechenden Teil Belgiens Fuß fasste, fuhr mit einer unbändigen Wucht durch Europa und beeinflusste vielerorts männliche Führungspersonen, die aus Angst vor drohender sexueller Ausgrenzung alles unterließen, was sie in den Verdacht einer feministischen Gegenposition bringen könnte. Kein Wunder, dass der Chef des Magazins Spirou (und damit auch Peyos Brötchengeber) die Forderung des Feministischen Quartetts (s.o.), eine menschlich männliche böse Gegenposition in die Comics zu integrieren, unkritisch an Peyo weiter gab.

Die Persönlichkeit Gargamels

Gargamel wurde als Karikatur eines Mannes (Warze, Glatze, schmuddeliges Kutten-Kleid) mit Kater Azrael (auch Uriel) geschaffen. Zielsetzung Gargamels ist zunächst die Umwandlung unedler Metalle zu Gold. Hierzu benötigt er einen Trank! Wichtige Zutat für den Trank: ein gekochter Schlumpf!!!

Mit Gargamel wurde somit ein Charakter geschaffen, der symbolisch für die Entmannung steht: Die phallusähnlichen Schlumpfgeschöpfe sollen aus Habgier vernichtet, sogar gekocht werden.

Peyo lies sich auf diese Farce-Ette ein, da er sich und sein Werk in Sicherheit wähnte: Sollte Gargamel Erfolg haben, wäre die Geschichte beendet. Dass dies ernsthaft niemand wollte, schien ihm, solange der Franc rollte, sicher.

Korrektur der Gargamelschen Zielsetzung

Dass die Schlümpfe gegen ihren neuen Widersacher Gargamel stets obsiegten und auch siegen mussten, war bald auch den Feministinnen klar. Sie ersannen folglich einen noch perfideren Plan und nötigten Peyo, ein weibliches Wesen in seine Geschichte einzubauen. Das wurde in Gestalt der "schwarzen" Schlumpfine vollzogen. Diese schwarze Schlumpfine wird als Geschöpf Gargamels dargestellt und ist eine Mini-Androidin (oder so). Dieses Wesen soll die Moral der Schlümpfe untergraben und das asexuelle Schlumpf-Gemeinschaftskonzept atomisieren. Über die Besonderheiten dieser schwarzhaarigen Kreatur wird im Artikel "Schlumpfine" einzugehen sein. Wichtig für die Figur Gargamel ist, dass er ab dieser Epoche nicht mehr die Erschaffung von Gold erstrebt sondern mit allen Mitteln versucht den Schlümpfen zu schaden.

Soziologische Interpretation

Gargamel entstammt der Feder Peyos, ist aber wie schon erwähnt eine Ausgeburt der Feministinnen Beauvoir, Delphy, Hennequin und de Lesseps. In Gargamel verkörpern sich der radikale Feminismus, der Hass auf das Patriarchat und der Penis-Neid. Gargamel wird in der Welt der Fabelwesen menschlich dargestellt und zwar ausdrücklich als hässlicher, glatzköpfiger Mann in Frauenkleidung. Der Zauberer verkörpert so nach Außen eine formal übergeordnete Position der Macht (Zauberer, großer Mensch), die aber im gleichen Augenblick von seiner eigenen Unfähigkeit paralysiert wird. DAS gefällt den Emanzen! Gargamels anfänglich Habgier, die zu der zielorientierten Verfolgung der Schlümpfe führt, wird später auf Druck der Feministinnen in eine blinde Wut auf die Schlümpfe umgewandelt.

Was uns zugemutet und was uns erspart blieb

Es ist schon eine Zumutung, dass in eine rein asexuell/männliche kleine Gemeinschaft hinein, eine aufreizende dunkle Schlumpfine, die später (siehe Schlumpfine) durch gewisse Aktivitäten auch noch erblondet, integriert wird; denn hierdurch ist die literarische Struktur dieser Schlumpfwelt existentiell in Frage gestellt. Man kann auch sagen, Peyo zerstört sein eigenes Konzept. Dass dies auf Druck geschah und Peyo deshalb erhebliche psychische Nöte litt, ist einem Zitat aus seiner Krankenakte zu entnehmen: "Er begann schon früh mit dem Konsum der Droge Moppelkotze, welche ihm die Gabe verlieh Weibern bis aufs Höschen zu gucken."