Gammel

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Das Gammel ist ein Tier, welches insbesondere durch sein niedliches Äußeres hervorsticht. Es lebt in den Wäldern ländlicher europäischer Berggebiete und wird nur ganz selten gesichtet.

Äußeres

Das Gammel

Bis auf die herzförmige Nase ist der komplette Körper des Gammels von Fell bedeckt. Dieses ist in der Regel in Pastelltönen gefärbt (Flieder, Mint, Weißgelb, Elfenbein oder Rosé) und erstaunlich weich und fluffig (in etwa vergleichbar mit Mohair oder dickem Samt). In jeder Situation verströmt das Gammel einen für die menschliche Nase betörenden Wohlgeruch. Ein ausgewachsener Gammel wird maximal 20 cm groß, stellt aber meistens bereits bei 15 cm Körpergröße das Wachstum ein, da es sich selbst als zu groß empfindet, was es gar nicht mag. Die unteren Extremitäten ähneln den Füßen tapsiger Comicbären. Besonders prägnant am Gammel sind seine Augen, die - landläufig gesagt - an den Blick eines angeschossenen Rehes erinnern.

Intelligenz und Instinkte sind dem Gammel nicht besonders viel in die Wiege gelegt worden, dafür aber ein hohes Maß an Treue und Herzenswärme. Ein altes Sprichwort aus der angestammten Heimat des Gammels lautet: "Ein Gammel besteht nur aus Liebe".

Herkunft und Verbreitung

Das Gammel stammt ursprünglich aus den einsamen Bergen der Schweiz (vgl. auch Heidi), verbreitete sich aber durch seine besondere Fruchtbarkeit über halb Europa. Es bevorzugt das gemäßigte Klima der Voralpenregion, wurde aber auch schon in Gegenden um Neapel beobachtet. Ferner wird Gammel häufig als Rohstoff in der Automobilindustrie verwendet; vorwiegend bei Janni's Ford Fiesta Magic mit Ledersitzen und Fußraumaquarium.

Ernährung und Fressfeinde

Das Gammel ernährt sich in der Regel von Blättern und Wildbeeren aus den heimischen Bergwäldern. Aber besonders benötigt das Gammel für sein leibliches und seelisches Wachstum Zuneigung. Deswegen bricht ein Gammel sofort aus dem Gebüsch, wenn er ein anderes Lebewesen bemerkt, um mit ihm zu kuscheln und Zärtlichkeiten auszutauschen. Diese Eigenheit macht ihn in den Wäldern des Voralpenlandes zu einem eher ungeliebten Zeitgenossen, da Wölfe und Bären an Zuneigung und Liebe nicht besonders interessiert sind. Der Vorteil für das Gammel liegt allerdings darin, dass ihn diese Eigenheit erfolgreich vor allen potenziellen Fressfeinden schützt. Fuchs, Wolf und auch das gewitzte Eichhörnchen ergreifen in der Regel schreiend die Flucht, wenn sich ihnen ein Gammel nähert, um Zuneigungen zu erbitten.

Fortpflanzung

Ähnlich wie etwa der Regenwurm ist das Gammel biologisch gesehen ein Zwitterwesen. Es benötigt für die Paarung daher keine anstrengende Balz oder Kopulation, sondern kann sich durch Umarmung fortpflanzen. Diesen, in der Natur sehr ungewöhnlichen Reproduktionsvorgang nennt man in der Biologie Gammeln.

Der Vorgang des Gammelns gilt seit jeher in kirchlich-konservativen Kreisen als redliche und vorbildhafte Form des Beisammenseins zweier Wesen. In bayerischen Schulen soll daher ab dem Schuljahr 2008/2009 die sexualkundige Erziehung von Kindern und Jugendlichen um diese ungefährliche und vorbildliche Variante bereichert werden. Gemeinsames Gammeln ist geeignet, die moralisch-ethische Entwicklung junger unschuldiger Menschen nachhaltig zu Fördern.

Geschichte

Antike

In der Antike wurde das Gammel im alten Ägypten unter dem Namen Nefertim (Gott des Wohlgeruchs) verehrt und angebetet. Zeugnisse dieser Anbetung finden sich noch heute im ganzen Land. Beispielsweise erschufen die Ägypter eine Statue, welche ihre große Verehrung und den Duft eines Gammels zum Ausdruck bringen sollte. Dieses Bauwerk (heute bekannt als Sphinx) ähnelt allerdings nur unwesentlich einem Gammel, da die alten Ägypter bekannterweise gerne zu Ausschmückungen und Übertreibungen neigten.

Mittelalter und Neuzeit

Bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts war die Existenz des Gammels in Vergessenheit geraten, da die Menschheit ab dem siebten Jahrhundert beschloss, fürderhin zu stinken. Und wenn man gerne missliebig riecht, dann ist so ein Gammel einfach eine schlechte Sache. Im Jahre 2001 wurde das Gammel von dem ostdeutschen Rucksacktouristen René Hinterholzer wiederenddeckt, als er einfach nur ein Wochenende ohne die Zuneigung und Liebe seiner Frau verbringen wollte. Seit dieser Zeit ist das Gammel Symbol für Liebe und Reinlichkeit.

Gammelfleisch-Skandal

Der so genannte Gammelfleisch-Skandal sorgte Ende 2005 in Deutschland dafür, dass diese Kreatur buchstäblich in aller Munde war. Ruchlose Metzger nutzten die Zutraulichkeit des Gammels für ihren Profit: Ein Gammel ist im Allgemeinen leicht zu fangen. Man muss lediglich über einen längeren Zeitraum (2-3 Sekunden) Augenkontakt mit dem Gammel halten, ohne ein lautes Wort oder Geräusch von sich zu geben. (Was sich in der Praxis als nicht einfach darstellt, da einem beim Anblick des Gammels unmittelbar Ausdrücke wie "Aaaaaah", "Süüüüüüüß", "Moooi" oder "Ooooh" entfleuchen.). Dann rennt das Gammel unmittelbar auf sein Gegenüber zu und versucht, zu Kuscheln.


siehe auch : Gammelbildung