Gabelstapler-Simulator

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Gabelstapler-Simulator (nicht zu verwechseln mit Gabelstapel-Simulator) ist ein Computerspiel, dessen Sinn darin besteht, Kisten von "A" nach "B" oder von "B" nach "A" zu bringen. Entwickelt wurde es von Triple-S (Senseless-Simulation-Studios) im fensterlosen Keller der Wohnung der Mutter des Chefentwicklers.

(System)anforderungen

Zum Spielen braucht es lediglich einen Computer samt Tastatur, Maus und Bildschirm. Ein virtueller Führerschein wird nicht benötigt, kann aber im 3stündigen Tutorial erworben werden. Um das Spiel länger als 30 Minuten am Stück zu spielen wird empfohlen, große Mengen Alkohol und/oder Drogen vorrätig und in Reichweite zu haben.

Ziel des Spiels

Ziel des Spiels ist es in einer vorgegebenen Zeit Kisten, Paletten, Fässer und weitere Gegenstände unter Zuhilfenahme eines Gabelstaplers von "A" nach "B" zu bringen, z. B. von einer Lagerhalle zu einem LKW oder umgekehrt. Die zu transportierende Ware sollte dabei unbeschädigt bleiben. Des weiteren ist darauf zu achten keine Kollegen umzufahren, da dies Abzüge bei der Bezahlung nach Beendigung des Auftrags gibt.

Mit dem verdienten Geld kann man wie bei Need for Speed in zahlreiche Tuning Optionen investieren, mit denen sich der Gabelstapler aufwerten lässt. Beispiele hier für sind Die Erhöhung der Maximaltraglast Farbe, Reifen, Felgen individuell anpassen, sowie verschiedene Soundanlagen, Satellitentelefone und Navigationsgeräte einbauen. Alles mit dem Ziel eine größere Prollkarre (Gabelstapler) als seine Gabeln stapelnden Kollegen zu haben.

Spielmodi

Um einen möglichst langen und langweiligen Spiel"spaß" zu gewähren, entschlossen sich die Entwickler verschiedene Spielmodi einzubauen, die es unter anderem ermöglichen mit- oder gegeneinander um die Wette zu stapeln.

Kampagne

Der Kampagnenmodus besteht aus 20 mehr oder weniger unterschiedlichen Leveln, die allesamt das gleiche Ziel haben: Waren möglichst unbeschadet herumzufahren und irgendwo ein- oder auszuladen. Die "Story" spielt dabei an Orten wie Bahnhöfen, Hafenanlagen, Lagerhallen und noch mehr Bahnhöfen, Hafenanlagen und Lagerhallen. Werden in der vorgegebenen Zeit genug Waren transportiert um das (finanzielle) Ziel des Levels zu erreichen, geht es ab zum Nächsten. Hat man den 20. Level überstanden, erhält man eine Urkunde als "Staplerfahrer des Jahres", die allerdings nur dazu taugt, sie als Desktop-Hintergrundbild zu verwenden.

Endlos-Spiel

Das Endlos-Spiel unterscheidet sich von der Kampagne lediglich dadurch, dass man endlos Aufträge erfüllen kann bzw. muss. Hat man den 20. Level bestanden, geht es wieder von vorne los; mit dem Unterschied, dass mehr Waren in kürzerer Zeit transportiert werden müssen um das Levelziel zu erreichen. Dieser Spielmodus ist sehr beliebt bei Langzeitarbeitslosen, oft alkoholkranken Ex-Staplerfahrern, die die gute alte Zeit vermissen, aber nichts dafür tun, wieder Arbeit zu finden.

(Team-)Deathmatch

Im Modus (Team-)Deathmatch kann alleine oder im Team versucht werden, mehr Geld als der Gegner zu verdienen. Dabei ist es gestattet gegnerische Stapler zu rammen, damit diese ihre Ladung verlieren. Was das ganze mit (Team-)Deathmatch zu tun hat, bleibt ein Geheimnis der Entwickler.

Jagd (nur Multiplayer)

Ziel ist es, als Erster beide Gabeln des Staplers bis zum Anschlag mit aufgespießten Schulkindern zu füllen. Sehr beliebt bei Personen, die noch nicht das Mindestalter für Counter-Strike erreicht haben.

Zielgruppe

Das Spiel richtet sich (wie bei allen Computerspielen üblich) an arbeitsunwillige Hartz4-Empfänger, die zwar rumjammern, dass sie kaum Geld für Strom, Wasser, Bier und Zigaretten haben, trotzdem aber 50 für ein Spiel ausgeben können, das in der Entwicklung lediglich 3€ gekostet hat.

Sonstige Verwendung

Anwendung in der Arbeitsvermittlung

Eine winzige Gruppe von Arbeitsvermittlern (die, die ihren Job ernst nehmen) hat entdeckt, dass Arbeitslose bei denen noch nicht alles verloren ist, ihre Chancen die Staplerführerscheinprüfung zu bestehen erhöhen können, wenn sie zuvor intensiv die Gabelstapler-Simulation gespielt haben. Da ein Gabelstaplerführerschein Grundvoraussetzung für einen Job als Staplerfahrer ist, übernimmt in diesem Fall die Agentur für Arbeit die Kosten für die Anschaffung des Spiels.

Therapie von GTA-Süchtigen

Einige Therapeuten haben vor kurzem den Versuch gestartet, GTA-Sucht mit dem Gabelstapler-Simulator zu therapieren. Die Betroffenen sollen lernen, dass man in der virtuellen Welt ein Fahrzeug führen kann, ohne dabei aus dem fahrenden Auto auf Prostituierte zu schießen und Polizeifahrzeuge zu rammen. Es soll ebenfalls klargemacht werden, dass es noch andere Möglichkeiten gibt durch das Führen eines Fahrzeugs Geld zu verdienen, als von einem Drogendeal zum Nächsten zu fahren.

Der Erfolg ist bisher eher bescheiden. Zwei Süchtige begingen Selbstmord durch Luftanhalten, ein weiterer erhängte sich selbst mit dem Kabel der Tastatur. Dr. H. Ampelmann äußerte sich folgendermaßen zu den Todesfällen:

"Ihre Sucht sind sie doch los, oder?"

Fernsehserie

Kurz nach Erscheinen des Spiels sicherte sich MTV die Rechte zur Produktion einer Serie im Stil von Pimp my Ride. Als Moderator wurde der Rapper Xzibit verpflichtet, der bei Pimp my Ride schon Erfahrung sammeln konnte, wie man Schrottautos gut aussehen lassen kann obwohl sie immer noch Schrott sind. Die Serie wurde nach der Pilotfolge eingestellt da MTV feststellen musste, dass Gabelstapler keine Straßenzulassung haben und deshalb keiner ihre (mit aus Klingeltonabos stammendem Geld) gepimpten Gabelstapler bewundern kann.

Kritiken

  • Profesionelle Spiele-Tester bemängeln das Fehlen einer blutigen Reifenspur nachdem man einen Kollegen überfahren hat.
  • GameStar gibt dem Spiel 3 von 100 Punkten. Die 3 Punkte gibt es für die Verpackung aus Recyclingpapier, die fehlerfreie Installation sowie das fast rechtschreibfehlerfreie Handbuch
  • ComputerbildSpiele nennt die Gabelstapler-Simulation das beste Simulationsspiel seit dem Straßenkehrmaschinensimulator aus dem Jahre 1997.

Siehe auch