Fußgänger

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Das weit verbreitete Erkennungsemblem der Religion.

Fußgänger (lat.: Foot Gang) ist eine weit verbreitete Spezies und Religion von Menschen, die sich keinen fahrbaren Untersatz leisten können und sind Lebewesen, die durch die Stadt rennen. Meistens fußgängern sie in sogenannten Fußgängerzonen rum. Dieses führt dann zu einer Überfußgängerung, sehr zum Ärger von Arbeitsgängern. Man unterscheidet zwei grosse Gruppierungen der Spezies Fußgänger, die Schnellen und die Toten.

Geschichte

Im Jahre 222 v.u.n.Chr gründete der griechisch-italo-asiatisch angehauchte Winkeladvokat Krallo Knallkopp zusammen mit seinem Bruder Karl Knallkopp den Orden des Müßiggangs, nachdem sie herausfanden, dass langsames Laufen in Großstädten ordentlich Spass bringen soll. Sie fanden schnell weitere Anhänger und lehrten diese die Zeremonie des Spazierengehens und des Umdiehäuserbummelns. Im Laufe der Jahre wurde diese Religion bald auf der ganzen Welt verbreitet und weiter perfektioniert. Laut unseriösen Historikern beläuft sich die Gründung von Fußgängerzonen in den letzten Jahrhunderten bis heute auf eine ungenau hohe Zahl. Am 1. April 500 n.Chr. rief der venezianische Stadthalter H. Vollmilch den Footgang-Tag in Eurasien aus. Seit diesem Tag gilt der 1. April für Fußgänger als Feiertag und alljährlich wird zu Ehren des Halbgottes Latsch Marathon ein Fußwegfest veranstaltet. Der ehrwürdige und weltberühmte Laufkleriker Rennmanich aus Griechenland entwarf sogar im Jahre 1492 den ersten Park und ließ ihn in Rom erbauen, unter Nicht-Fußgängern oft fälschlicherweise als Kolloseum verschrien. Heutzutage wird dieser oft genutzt von Fußgängern aus dem Orden der Touristen.

Zeremonien und Rituale

Ein Fußgänger zu sein ist für viele Menschen eine ehrenvolle und verantwortungslosevolle Sache. Deshalb wurden im Laufe der Zeit viele verschiedene Rituale und Zeremonien eingeführt, die man alleine oder zusammen zelebriert. Unter anderem sind folgende bekannt.

Spazierengehen

Eins der ersten und bekanntesten Zeremonien. Der Fußgänger beginnt die Zeremonie, indem er einen beliebten Ort aufsucht. Dort flaniert er würdevoll über den Gehweg.

Umdiehäuserbummeln

Die zweite bekannteste Zeremonie. Diese kann zweierlei durchgeführt werden.

  1. Nachts! Der Fußgänger beginnt sich in einer Lokalität zu reinigen um die Würdigkeit der Zeremonie zu erlangen. Ist ein gewisser Pegel erreicht, kann die heilige Reise angetreten werden. Dabei läuft man dann von Haus zu Haus, um im Abschluss sein trautes Heim zu erreichen.
  2. Tagsüber! Um der Zeremonie würdig zu sein, muss man einfach genug Geld dabeihaben. Man läuft von Laden zu Laden und kauft allen möglichen Tand und Nippes, bis das Geld alle ist. Weibliche Gläubige nennen diese Art des Umdiehäuserbummelns auch verwirrt Shopping.

Indenweglaufen

Dieses hochheilige Ritual kann nur zwischen zwei Fußgängern, die sich noch nie gesehen haben, vollzogen werden und geschieht meist spontan. Folgendermaßen begegnen sich nun diese zwei Fußgänger und blicken sich dabei in die Augen, wird das Ritual initiiert. Dabei versucht der eine Fußgänger dem Anderen auszuweichen, wobei der Andere versucht den Weg zu blockieren. Dies wird beliebig oft wiederholt, bis einer von beiden stehenbleibt und den Anderen vorbeilässt. Das Stehenbleiben gilt als Unterordnung gegenüber dem anderen Jünger.

Gleichhalten

Ebenfalls zwei Fußgänger, die sich noch nie gesehen haben, laufen nebeneinander mit der gleichen Geschwindigkeit. Das Gleichhaltungs-Ritual ist neben dem Verfolgungs- und Aufeinmalstillsteh-Ritual als Provokationsritual verachtet und gilt als Sakrileg unter Fußgängern. Im Mittelalter wurden Fußgänger, die diese durchführten als Satane und Ketzer hingestellt. Ihnen wurden die Füße abgehackt und man zwang sie einen 5000 kilometrigen Marathon zu laufen. Das Gleichhaltungs-Ritual gilt noch als harmlos. Mehr über schwarze Rituale unter Schwarze Rituale. (Sag bloss!)

Aussteigerblockade

Eine sehr moderne Zeremonie, die am liebsten in einer großen Gruppe vollzogen wird. Dabei stellen sich die Fußgänger direkt vor die Tür einer einfahrenden U-Bahn oder Busses und bleiben dort stehen, wenn sich die Türen öffnen. Diese Zeremonie ist sehr verhasst unter aussteigenden Arbeitsgängern. Eine wichtige Eigenart dieser Zeremonie ist es, dass die Fußgänger ein Pokerface während des Ablaufs machen.

Schwarze Rituale

Sehr unbeliebt! Der Fußgänger versucht mit seinem unbekannten Vordermann Schritt zu halten, indem er seine Geschwindigkeit anpasst. Der frömmige Fußgänger-Vordermann fühlt sich verfolgt. Er wird somit in Versuchung geführt das Aufeinmalstillsteh-Ritual durchzuführen. Dabei wird dieser immer langsamer und bleibt urplötzlich vor dem Anderen stehen, was den ärgern soll.

Orden und Kasten

Hier der versprochene Kasten!

Im Laufe der Jahre haben sich viele Orden gebildet. Der allererste, und bis heute bestehende, war der Orden des Müßiggangs. Es folgt eine kurze Auflistung der Orden und deren Beschreibung.

Orden des Müßiggangs

Mit dem Mars und der Venus gibt es auf der Erde zwei Milliarden Angehörige. Anhänger des Ordens des Müßiggangs praktizieren vor allem das Spazierengehen und das Umdiehäuserbummeln.

Marathongeile

Absolute Fanatiker des Halbgottes Latsch Marathon. Sie vollziehen vor allem ein eigens erfundenes Ritual namens Joggen, in dem man dumm rum rennt und sich halb zu Tode schwitzt. Extremisten schwören auf ein Artefakt namens Laufband und beten dieses an. Zudem nehmen manche an irgendetwas wie Olympiade teil. Keine Ahnung was das sein soll.

Turis

In Fachkreisen Looki-Lookis genannt. Die Gothic-Szene unter den Fußgängern! Sie vollziehen meistens schwarze Rituale. Das Aufeinmalstillsteh-Ritual und die Aussteigerblockade ist sehr beliebt. Meist finden sie unachtsame Opfer an Orten mit hohem geschichtlichen Hintergrund oder anderem berühmten Firlefanz. Manchmal locken sie ihre Opfer in die Falle, indem sie einen Stadtplan in der Hand halten und mit der wahnwitzigen Frage: „"Kennen sie sich hier aus?"“

Verhalten

Viele Fußgänger setzen sich Ziele nach dem Motto:"So, da will ich jetzt hin". Häufig verbreiten sich die Fußgänger auf Bürgersteigen und sind in manchen Städten zur großen Plage geworden. Außer für die Geschäfte natürlich, die froh sind, dass Kunden kommen. Aber ein Kunde ist ja auch kein Fußgänger. Sobald ein Fußgänger irgendwo reingeht, ist er ein Kunde, Gast oder Besucher.
Fußgänger sind eigentlich harmlos und rasten nur aus, wenn die Ampel nicht auf grün schaltet. Meistens gehen sie über rot und werden gnadenlos von den sogenannten Autofahrern gepackt.

Obwohl viele Mülltonnen in Städten angebracht sind, werfen viele Fußgänger ihre Nahrung auf die Straße. Ein Fußgänger kann dir gnadenlos "Hallo" sagen, wenn du ihm begegnest. Auch selber kann man Fußgänger werden. Dafür gibt es keine schulische Ausbildung. Man muss einfach nur die Straße überqueren und schon zählt man zu den sogenannten Passanten. Fußgänger rempeln sich gegenseitig gerne an oder berühren sich unbewusst mit den Alditragetaschen. Es können auch ganze * Rudel "Fußgänger" gebildet werden.

Fußgänger-Arten

  • Fußgänger, die manchmal ins Schaufenster blicken, nennt man Manchmal-stehen-bleib-Fußgänger. Andere berühmte Bezeichnungen für einen Fußgänger sind Haus-kurz-Angucker-und-dann-Weitergeher, Durch-den-Park-spazierer-und-am-anderen-Ende-wieder-Rauskommer sowie die Auto-Absteller-und-den-Rest-zu-Fuß-Laufer aber auch die Öfters-mal-auf-der-Bank-Ausruher.
  • Türken und Tratschtanten gehören ebenfalls zur Gattung "Fußgänger".
  • Die Fußgänger der Gattung "Krawattenträger" gehören öfters zur Gruppe der Beamtenschweine.
  • Die bösesten Fußgänger an sich sind die sogenannten Neonazischweine.
  • Der größte Feind eines Fußgängers ist der Polizist. Er packt gnadenlos zu, wenn ein Fußgänger Unsinn baut.

Um nicht zu diesen fürchterlichen Fußgängern dazuzugehören, muss man mit dem Hintern zu Hause bleiben.

Trivia

  • Die Macher von Teenage Mutant Ninja Turtles, kurz TMNT, welche Extrematheisten sind, verulkten die Fußgänger und benannten Schredders Armee nach ihren lateinischen Namen. Im deutschen lustigerweise Fußsoldaten. Diese werden ständig als Voll-Horste dargestellt.
  • Footlose ist eigentlich ein geheimer Propagandafilm der Fußgänger und soll die schwarzen Rituale diffamieren.
  • Der Marathonlauf wurde nach dem geheiligten Halbgott Latsch Marathon benannt.
  • Der venezianische Statthalter benannte seine Erfindung nach seinen Namen, die er in seinen geheiligten Gemächern erfunden hatte, nachdem er ordentlich seinen Prügel massierte.
  • Ein Rollstuhl ist auch ein Sakrilegs-Artefakt.
  • Der Pendant von Händchen aus der Adams-Family ist Füßchen und sollte ursprünglich als Propaganda dienen. Da die Adams-Family aber nie ihr Haus verließen, strich der Produzent den Charakter komplett aus der Serie.
  • Füßeln ist sehr beliebt bei Fußgängern.
  • Die meisten Fußgänger haben Käsefüße.

Berühmte Zitate

  1. Das hat Hand und Fuß!“ - H. Vollmilch, beim Ausruf des Footgang-Tags
  2. Ohne Fuß kein Ruß.“ - Golle Wuppdich, Fußgängerpriester und anerkannter Schornsteinfeger
  3. Jeder Gank macht schlank!“ - Wulle Wuchtig, Fußpapst und Fresskundiger, beim Jahrestag von Marathon