Spiegelwelten:Fritz Fratz

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Fritz Fratz - nicht gerade eine Schönheit

Fritz Fratz Fritz Fratz, eigentlich Friedrich de la Frasque, (* 11. September 1912 in Republik Burgen, Erschaffen von Holländern) deren Wohnwagen sich auf der A8 Selbstständig gemacht hatte und die auf der Suche nach selbigem irgendwie in Burgen gelandet sind.
Politiker und leidenschaftlicher Hobby-Tyrann und vom 1. Januar 1932 bis heute erster Vorsitzender der Kommunistischen Partei Burgens sowie seit 1952 Staatsoberhaupt des Landes.

Leben

Der Legende nach ist Fritz Fratz weder Mensch noch Tier noch Ensch.
Er besteht lediglich aus Lehm und hat einen harten Kern aus einem Stück Holz (So ähnlich gebaut wie ein Golem).
Ob diese Behauptung stimmt oder nicht, lässt sich nur schwer verifizieren, da der Versuch, etwas Material von Fratzens Körper Zwecks Analayse abzukratzen, mit erheblichen Risiken behaftet sein dürfte.

Fritz Fratz Äusseres lässt solche Spekulationen zummindest verständlich erscheinen:
Er ist von einer geradezu unfassbaren Hässlichkeit. Sein Kopf ist Knetmasse nicht unähnlich, besitzt keine Ohren und kann sich je nach Stimmung erheblich verformen.
Mit seinen knapp 50 Zentimeter Körpergrösse dürfte er neben Z.W.Örg zu den kleinwüchsigsten Staatschefs des Universums gehören.

Fritz Fratz wuchs in Grazé, Burgen auf und lernte dort zunächst den Beruf des Pferdemetzgers. Als ihn jedoch ein Kaltblut in den Lehmboden trampelte und man ihn tagelang nicht bergen konnte, weil niemand so genau zu erkennen vermochte, was nun dem Boden und was Fratz zugehörig war, beschloss Fritz sein Hobby zum Beruf zu machen und wurde Revolutionär.

Zeit beim Sentier Lumineux

Fritz Fratz auf dem Rücken seines Reitbockes
1928 trat Fritz Fratz als Mitbegründer der Burgenischen Nationalbewegung "Sentiers lumineux" in Erscheinung, wo er bald eine führende Position einnehmen sollte.

Begnügte er sich anfänglich noch mit dem Verteilen wirrer Pamplethe in Fussgängerzonen und Sitzblockaden vor der französischen Botschaft, trat er bald in den bewaffneten Kampf gegen das verhasste System ein.
Mit seinen Getreuen zog er sich in die Berge zurück. Dort praktizierte er die üblichen Tätigkeiten eines linken Guerilleros; Touristen entführen, Regierungspatrouillen überfallen und gelegentlich einen Geldtransport ausrauben. Da er zu klein war um auf ein Pferd zu klettern, wählte er als Reittier einen Ziegenbock, der bald zu seinem Markenzeichen wurde. Der Ziegenbock war auch sehr trittsicher im Gebirge.

Schon bald wurde er den französischen Machthabern lästig und diese beschlossen, ihn in einen Hinterhalt zu locken. Im Oktober 1930 legte eine Sondereinheit alte, rostige Konservendosen in einem trockenen Brunnenschacht aus.
Als Fratzens Ziegenbock diese roch, sprang er mitsamt seinem Reiter in den Brunnen, um dort die Dosen fressen zu können.
Nun saß auch Fritz Fratz fest. Er wurde nach Franzoséland deportiert und dort im Keller der Bastille von Valéry Giscard d’Estaing persönlich gefoltert.

Flucht

Fritz Fratz profitierte einmal mehr von seiner merkwürdigen Struktur: Er arbeitete sich sich selber wie Dichtungsmasse in die Fugen zwischen den Wandziegeln ein. So getarnt konnte er die Wachen glauben machen, er hätte irgendwie entkommen können. Als diese daraufhin die Zellentüre offenliessen (er war ihrer Meinung nach ja eh schon weg) kratzte sich Fritz wieder zusammen und entschwand.

Rückkehr

Fritz Fratz wurde in Burgen wie ein Volksheld empfangen. Von nun an genoss der Sentier Lumineux großen Rückhalt in der Bevölkerung.
Bauern versteckten für die Kämpfer Waffen in ihren Schweinetrögen, junge, sexy Prosituierte horchten in den Betten französische Besatzungsbeamte aus und Kinder transportierten Sprengstoff in Fussbällen und Barbie-Puppen.

Im Jahre 1952 war es dann soweit; Fritz Fratz stürmte, auf seinem Ziegenbock reitend, an der Spitze von 114'000 Getreuen die Hauptstadt Frankfurt. Es folgte ein Einwöchiger Häuserkampf, bis die französischen Truppen sich schließlich zurückziehen mussten.

Gründung der KPB

Fritz Fratz regt sich mal wieder fürchterlich auf.

Fritrz Fratz erklärte die Zeit des Sentier lumineux für beendet. Aus dem durchgescheuerten Haufen stinkender Dschungelguerilleros sollten adrette, zackige Parteimitdlieder werden und so wurde der Sentier Lumineux am 3. März 1952 zur Kommunistischen Partei Burgen (KPB).

In den ersten Parlamentswahlen vom 25. Mai 1952, welche Fritz Fratz auf Anhieb sehr professionell fälschen konnte, ging Fritz Fratz' Partei, die (KPB) als stärkste politische Kraft hervor.

Schon während des Festaktes zur Gründungsfeier der neuen, kommunistischen Republik Burgen trat Fratz als entschiedener Verfechter kommunistischer Sklaverei und Ausbeutung hervor:
"Pol Pott und Stalin waren dumme Amateure" polemisierte er; "Es ist vielleicht ganz spassig, die Menschen bis zum Umfallen arbeiten zu lassen. Systematisch alle Brillenträger zu erschiessen hat auch was, ganz zweifellos. Aber bitte! Ein strammer Kommunismus kann auf Dauer nur Bestand haben, wenn die Leute wenigstens solange leben, bis die jeweils neue Generation arbeitsfähig ist. Ich halte daher nichts von inflationären Erschiessungen. Doch bevor man mir vorwirft, eine Spassbremse zu sein: Natürlich werden wir uns an den französchen Siedlern, jener selbstgerchten Oberschicht rächen! Wir werden ihre Anwesen enteignen, in ihre Kühlschränke Scheißen und ihren Wein als Badewasser für die Schweine zweckentfremnden! Wir werden sie verpügeln, mit Seeigeln füttern und in Säcke einnähen, welche wir dann in die Fundamente von Brücken und anderen öffentlichen Gebäude einmauern. Einge sind ja er Meinung, dass sowas Glück bringt. Schaden kann es zummindest nicht."

Kurz nach dieser Rede, setzte eine Massenflucht der französischen Kolonisten ein, die alle versuchten, die letzten Schiffe Richtung Mutterland zu ergattern. Nur Wenige Franzosé Bürger blieben in Burgen.

Fritz Fratz Regierung

Fratz versuchte, die heterogenen Kräfte zu vereinen, die Einheit des Landes zu bewahren und seine Partei, die als einzige in allen Provinzen vertreten war, zu einer einheitlichen, nationalen Bewegung aufzubauen. Dem standen die in Burgen verbliebenen Franzosé aber auch die Großmacht Amerika entgegen.
Zur Rechtfertigung ihres Widerstands gegen Fratz bezichtigten sie diesen des Kommunismus und unterstellten ihm, dass er das Land in den Einflussbereich von Schlümpfen und Teletubbies führen wollte. Selbstverständlich verpassten sie auch keine Gelegenheit, seine frappierende Hässlichkeit anzusprechen.

Erneute Gefangennahme

Am 27. November 1961 geriet Fritz Fratz während einer Reise durch Südburgen, welches immer noch stark revisionistisch geprägt war, in einen Hinterhalt: Zwei Bauern konnten ihn während einer Pinkelpause am Wegesrand fangen.
Er wurde in einen Müllsack gestopft und für fünf Pyramidy an die Franzosen verkauft. In Frankreich versuchte man Fritz Fratz in einer Lauge aus Waschmittel aufzulösen, was auch gelang.
Den Holzklotz, welcher seinen Kern bildete, versuchte man zu verbrennen. Dies gelang jedoch nicht.
Noch während die Häscher versuchten, das Feuer mit diesen giftigen Meta-Tabletten und diversen anderen Grillanzündern zu entfachen, sammelte sich der auf dem Grund des Waschzubers zusammengeklumpter Lehm wieder und Fritz Fratz sprang heraus und knallte als Gummiball wie wild gegen die Köpfe seiner Peiniger. Dann verschluckte er das Holzstück und war nun wieder im Besitz seines inneren Haltes.

Untersuchung

Die Begleitumstände, die zum Mordversuch an Fratz führten, blieben lange verborgen.
Erst eine 41 Jahre nach der idiotischen Tat einberufene Fachkommission des Franzosé-Führerstabes brachte Licht in das Dunkel der damaligen Ereignisse.
In ihrem Schlussbericht kam die Kommission zu dem Ergebnis, dass Jesus Christoph von den Plänen zur Desintegration Fratzens' wusste. Hingegen fehlen handfeste Beweise, dass er die Beseitigung Fratz' selbst angeordnet hat.

Fest steht hingegen, dass die Franzosé-Regierung die Fratz' feindlich gesinnten Kräfte in Burgen logistisch, finanziell und militärisch unterstützen. Ein Großteil der Schuld wird unmittelbar Jesus Christoph zugeschrieben, der unter Umgehung der politischen Instanzen seine eigene postsiedlerische Politik betreiben wollte.

Der Mordanschlag verhalf Fratz zu Hause nur zu noch mehr Popularität. Fritz Fratz wurde in ganz Burgen zu einem Mythos und Vorkämpfer der burgenischen Nationalsbewegung. Als charismatischer Führer und als Märtyrer im Kampf um die Freiheit Burgens von der Siedlerherrschaft der Franzosé wurde er zu einer Symbolfigur des Nationalbewusstseins Burgens.

Fritz Fratz sitzt heute politisch fest im Sattel der Regierung Burgens. Damit hat man sich auch in Franzoséland inzwischen abgefunden, zummindest nach Aussen. Glaubt man Fritz Fratz, so muss er nach wie vor jährlich drei bis vier Attentate überstehen.

Trotzdem stimmte er im Jahre 2004 dem Beitritt Burgens zum Franzosébund zu, was alle politische Beobachter erstaunen liess. Fratz dazu: Ich habe diese ganzen Attentate nie wirklich pesönlich genommen. Ich bin unkaputtbar, da kann man das etwas entspannter sehen, als andere Leute.

Zitate

"Seitdem Fratz unser Führer ist, hört er auf, eine Person zu sein. Er wird zu ganz Burgen."

Alexander Komp, Burgenischer Schrifsteller

Literatur

Herbert Blondie: Tod auf Bestellung, Jamaika 2000, ISBN 7-981-4474-9

Filmographie

Im Jahr 2000 kam der Film Fratz (Indogermanisch mit pygmäischen Untertitel) von DJ Bobo in die Kinos. Die Koproduktion von Opa Skriptor, Verona Feldbusch, Bobo und Deutschland zeigt den Aufstieg und die Piesackung Fratz' in plastischen, erschütternden Bildern.